HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Online-Tutorial zur Förderung der E-Health-Literacy

Es gibt eine neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft:

Sharon Alt: Konzeption und Evaluation eines Online-Tutorial zur Förderung der E-Health-Literacy von Männern im Alter von 50 bis 80 Jahren

Die zunehmende Verfügbarkeit elektronischer Gesundheitsdaten erschwert es Laien, eine angemessene Auswahl zu treffen. Dennoch informieren sich Patienten immer öfter vor oder nach dem Arztbesuch im Internet über gesundheitsspezifische Aspekte. Hinzu kommt, dass ältere Menschen generell ein grösseres Bedürfnis nach Gesundheitsinformation, gleichzeitig aber eher tiefe Kenntnisse im Umgang mit elektronischer Gesundheitsinformation haben. Besonders Männer möchten sich an der Entscheidungsfindung beteiligen und sind auf einen Arztbesuch oder eine Behandlung systematisch vorbereiten. Die entwickelte Online-Anleitung befähigt Männer im Alter von 50 bis 80 Jahren, gesundheitsspezifische Webseiten auf deren Vertrauenswürdigkeit hin einzuschätzen und eine Auswahl von qualitativ guten Gesundheitsinformationen zu treffen. Die Effektivität und Nützlichkeit des Tutorial wurden in einem Quasi-Experiment erhoben und konnte nachgewiesen werden. Die Anleitung befähigt ältere Männer demnach zu einem sachverständigen Umgang mit Gesundheitsinformation im Internet.

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

http://www.htwchur.ch/digital-science/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html

Nur zur Erinnerung!

[SII] EINLADUNG Alumni-Treffen IuD/IW – Fr, 24. Juni 2016 in Luzern

Liebe Alumni

Bereits zum fünften Mal organisiert das SII ein Alumni-Treffen für die Churer “information community”, sprich alle Abgängerinnen und Abgänger des FH-Diplomstudiums, des Bachelor- und konsekutiven Masterstudienganges sowie des MAS.
Aus Anlass dieses kleinen Jubiläums haben wir uns etwas Exklusives einfallen lassen und am Freitag, 24. Juni 2016 ab 18 Uhr im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern das Planetarium gebucht. Dieses wurde neulich komplett renoviert und erlaubt dank neuester digitaler Technik und aktuellsten Forschungsdaten eine Reise durch Raum und Zeit bis an die Grenzen des bis heute erforschten Universums. Wir erhalten eine einstündige Sondervorführung mit einem kurzen fachlichen Input.

Für den gesellschaftlichen Teil dislozieren wir dann ins Hauptgebäude der Universität Luzern auf der gegenüberliegenden Seite des Seebeckens – direkt neben dem Bahnhof resp. hinter dem „Kultur- und Kongresszentrum KKL“ gelegen – und lassen den (Sommer-)Abend bei einem reichhaltigen Apéro-Buffet ausklingen!

Programm:
ab 17:15: Eintreffen im Verkehrshaus der Schweiz; Erfrischungsgetränke. Anreise/Lageplan
18:00: Sondervorstellung im Planetarium
Marc Horat, Kurator/Leiter Planetarium
ab ca. 19:10: individuelle Verschiebung an die Universität Luzern. Zu Fuss dem Seebecken entlang (ca. 30 min), mit dem Trolleybus (Linien 6 & 8) oder mit der S-Bahn
ab ca. 19:30 bis 22:00: Apéro-Buffet im Innenhof der Universität Luzern, Hauptgebäude (Frohburgstr. 3, Lageplan)

Es wäre schön, wenn die ALumni in Luzern zahlreich vertreten wäre! Tragt Euch einfach in die „Google-Docs“-Liste ein, that’s it!

Mit freundlichen Grüssen

Ivo Macek
Präsident des „Organisationskomitees“

Ist das eine Raumstation oder ein Digitalisierungslabor?

Hi8, DVCAM oder VHS. Für viele Teilnehmer aus dem Projektkurs Digilab+ des Frühjahrssemesters 2016 sind diese Begriffe mit schwammigen Erinnerungen an die Kindheit verbunden. Sei es in Bezug auf wackligen Aufnahmen aus den Ferien, den ersten Gehversuchen oder Zeichentrickfilmen eines US-Amerikanischen Grosskonzerns. Im Jahr 2015 wurde die Produktion von VHS-Kassetten endgültig eingestellt. Aus informationswissenschaftlicher Sicht stellt sich nun natürlich die Frage, wie sich ein obsoletes Format wie eben jene Videokassetten in ein langzeittaugliches Format speichern lassen. Bis Ende Mai galt es eine Arbeitsstation zur Digitalisierung von VHS-Kassetten aufzubauen. Im Aufbau der Arbeitsstation trafen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Hochleistungscomputer, welche in der Lage sein müssen, den eintreffenden Bit-Strom überhaupt verarbeiten zu können. Auf der anderen Seite ein Ungetüm von altertümlichen Abspielgeräten und eines Monitors, welche ihre besten Zeiten Ende der 70er Jahre hinter sich gelassen hatten. Die Projekteilnehmer fühlten sich teilweise mehr im Mission Control Center der Apollo Missionen, als in einem Digitalisierungslabor. Während dreizehn Wochen wurde geschraubt, gelötet, programmiert und digitalisiert. Ganz nebenbei wurde im Kurs auch der cineastische Horizont der Teilnehmer erweitert. So mussten als Testkassetten Tim und Struppi, Titanic und ein obskurer Werbefilm für ein Skigebiet herhalten. Am 30. Mai war zum einen die Arbeitsstation funktionsfähig installiert und zum anderen die Projektteilnehmer um wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben reicher.

Autor: Marco Humbel

Für Fragen zum Projekt und zum Digilab steht Dr. Michel Pfeiffer gerne zur Verfügung:
michel.pfeiffer@htwchur.ch

Save the Data: RDA-Camp am 2./3. Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Seit Anfang 2016 wird RDA (Resource Description and Access) in der Katalogisierung eingesetzt. Praktiker und Entwickler stehen nun vor neuen Herausforderungen. Nach und nach entstehen Erfahrungen und Fragen aus der Praxis, die einer Diskussionsplattform bedürfen. Auch die Entwicklung schreitet zügig voran. So bietet das „RDA-Camp“ eine einmalige Möglichkeit, die praktischen Erfahrungen und die theoretische Weiterentwicklung der RDA zu verknüpfen.

Im ersten RDA-Camp vom 2./3. Dezember 2016 an der HTW Chur dreht sich alles um Erfahrungen, Trends und die Weiterentwicklung von RDA.

Eine Weiterbildungsveranstaltung mit Barcamp-Charakter:
Das RDA-Camp folgt der Tradition eines Barcamps, bei dem alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten gelten, über die Themen der Workshops gemeinsam entscheiden und sich aktiv darin einbringen.
Das RDA-Camp wird als „strukturiertes Barcamp“ mit Impulsreferaten und Workshops durchgeführt. Es werden vier bis fünf Workshops angeboten, deren Inhalte im Vorfeld der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Weitere Workshops werden ad hoc ausdiskutiert.

Referenten („Key Notes“)
– Christian Aliverti „GND und RDA –Schnittstelle zwischen Kultureinrichtungen?“ (Schweizerische Nationalbibliothek Bern)
– Renate Behrens-Neumann „RDA- Chancen und Perspektiven: „Neues aus den Arbeitsgruppen, Trends und Entwicklungen.“ (Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt a. M.)
– Selina Märchy „Wie formatunabhängig ist RDA wirklich? Umsetzungen des Regelwerks auf verschiedenen Formaten und Systemen.” (NEBIS-Verbundzentrale Zürich)
– Beat Mattmann „Chancen und Hürden bei der Nutzung von RDA für Archivalien“ (Universitätsbibliothek Basel).

Termin/Dauer: Freitag/Samstag, 2./3. Dezember 2016 ( 2 Tage)

Ort: HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7000 Chur

Zielpublikum: Mitarbeitende in Bibliotheken, Archiven und anderen Gedächtnisinstitutionen sowie Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete.

Preis: CHF 100.- (1 Tag), CHF 180.- (beide Tage)

Eine Einladung mit detailliertem Programm und dem Link zur Anmeldung folgen im September.

Reservieren Sie sich den Termin schon jetzt! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen regen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Für die Organisationsgruppe der HTW Chur

Ivo Macek
Ekaterina Vardanyan

Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Cognitive Map einer Bibliothek

Es gibt eine neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft:

 

Stefanie Dietiker

Cognitive Map einer Bibliothek – eine Überprüfung der Methodentauglichkeit im Bereich Bibliothekswissenschaft am Beispiel der Kantonsbibliothek Graubünden

 

Cognitive Maps sind mentale Karten, welche jeder Mensch besitzt. Es handelt sich dabei um eine Reflexion der jeweiligen Umwelt. Cognitive Mapping ist eine Methode, welche diese mentale Karte sichtbar macht. Aufgrund dieser Visualisierung können Erkenntnisse darüber gewonnen werden, was Menschen an einem Ort oder in einem Raum tun und wahrnehmen. Die Methode hat verschiede Anwendungstechniken, welche sich in sechs Kategorien teilen: Aufgabenlösung, Elemente orten, Sketch Map erstellen, Zonen und Gebiete einzeichnen, Weg- und Ortsbeschreibung sowie Kognitive Befragung. Anhand dieser lassen sich Untersuchungen beliebig kombinieren. Die Anwendung von Cognitive Mapping sowie eine einfache Befragung in der Kantonsbibliothek Graubünden hat ergeben, dass die Methode für Bibliotheken sinnvoll ist. Allerdings sollte bei zukünftigen Anwendungen die Punkte Gesamtaufwand, Untersuchungsaufbau, Teilnehmer-Zusammensetzung und Auswertungs-Aufwand angepasst werden.

 

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

http://www.htwchur.ch/informationswissenschaft/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html

Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science:

 

Zürich (Bachelor, Master, MAS)

Mi, 02.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich

http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6

 

Basel (Bachelor, MAS)

Mi, 09.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel

http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/

 

St. Gallen (Bachelor, MAS)

Mo, 14.03.2016, 18.15 – 19.45 Uhr

Uni-Bibliothek, Dufourstr. 50, 9000 St. Gallen

http://www.unisg.ch/de/universitaet/bibliothek/ueberuns

 

Bern (Bachelor, MAS)

Mi, 16.03.2016, 17.15-19.00 Uhr

Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de

 

Luzern (Bachelor, MAS)

Mo, 21.03.2016, 18.45-20:15 Uhr

Stadtbibliothek, Löwenplatz 10, 6004 Luzern

http://www.bvl.ch/seiten/gemeinden/luz_sta_kontakt.html

 

Chur (Bachelor, MAS, Master)

Infotag 9. April 2016 an der HTW Chur

Digitalisierungsprojekt am SII

160203152335_3803d267c6Das Baugeschichtliche Archiv der Stadt Zürich vertraut auf die Kompetenz des DigiLab-Teams. Historisch wichtige, teilzerstörte Nitrat- und Azetatnegative werden unter besonderen Schutzvorkehrungen digitalisiert. Damit werden Erfahrungen gesammelt um ein ca. 10 Jahre dauerndes Digitalisierungsprojekt aufzugleisen. Ziel ist es, die Baugeschichte der Stadt Zürich zu sichern und online einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Neue Erkenntnisse über Whistleblower

48c3d02835 Schweizer Whistleblower, die sich an Meldestellen wenden, haben grosses Vertrauen in die Medien, verzichten sie doch in ihrer überwiegenden Mehrheit auf Anonymität. An die Meldestellen gelangen eher «kleine Leute» mit ihren kleinen Geschichten, die sich oft auf Arbeitsplatz- oder Nachbarschaftsstreitigkeiten beziehen, während Informantinnen und Informanten mit «grossen Geschichten» direkt investigative Medienschaffende kontaktieren. Journalistisch weiterbearbeitet werden indes nur rund ein Viertel der eingegangenen Meldungen, und nur ein ganz kleiner Teil führt zu Publikationen.

Dies sind Erkenntnisse aus dem Forschungsbericht «Whistleblower und Medien in der Schweiz – Situationsanalyse und Erkenntnisse für die Zukunft», den die Professoren Urs Dahinden und Christian Hauser zusammen mit Vincenzo Francolino und Ruth Nieffer von der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur vorgelegt haben. Der Bericht (siehe Downloads unten) ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Betriebsökonomie die Literatur gesichtet, Expertinnen und Experten befragt und das Material von drei Schweizer Meldestellen ausgewertet haben. Das Forschungsprojekt wurde von der Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung finanziell gefördert.

Whistleblower sind Menschen, welche Medien oder interne Meldestellen über Fehlverhalten in Unternehmen oder Staatsbetrieben informieren. Über die praktischen Erfahrungen mit Whistleblowern in der Schweiz, über Herausforderungen und Risiken für Medien und Whistleblower und über das dabei oft angewendete Online-Meldeverfahren war bisher noch wenig bekannt.

Die Forschenden geben am Schluss ihres Berichtes Empfehlungen ab: So sollten Journalistinnen und Journalisten kompetent juristisch beraten werden. Es sollten technische Lösungen entwickelt werden, die eine abhörsichere, verschlüsselte digitale Kommunikation zwischen Informanten und Informantinnen sowie Medienleuten ermöglichen. Whistleblowing sollte Thema der journalistischen Weiterbildung werden. Unternehmen und Behörden sollten verstärkt interne Meldestellen aufbauen, damit Missstände organisationsintern behandelt werden können. Der rechtliche Schutz von Wistleblowern in der Schweiz sollte verbessert werden. Zudem sollte eine unabhängige Beratungsstelle für Whistleblower errichtet werden.

Der gesamte Bericht ist online zugänglich unter:
Fachhochschule: http://www.htwchur.ch/whistleblower
Stiftung: http://ghvs.ch/index.php/aktuell/

Weitere Auskunft:
HTW Chur
Dahinden Urs, Prof. Dr.
Tel. +41 (0)81 286 39 02
Fax +41 (0)81 286 24 00
urs.dahinden@htwchur.ch

Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung
Blum Roger, Prof. Dr.
Tel. +49 160 80 107 28
mail@roger-blum.ch

Dateien
Whistleblower und Medien in der Schweiz Dahinden et al 2016 (1.4 MB)

Student for a day / BSc Information Science

Gerne laden wir zu unserem „Student for a day“ im Bachelor Studiengang Information Science ein:

 

Dieser findet am Freitag, den 19. Februar 2016, von 13:15 Uhr bis ca. 18:00 Uhr an der HTW Chur statt und „einladen“ meinen wir wörtlich, d.h. die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernimmt die HTW Chur!

 

Das Event bietet die Möglichkeit an einer typischen Unterrichtslektion unseres Bachelorstudiums teilzunehmen und sich mit aktuellen Studierenden auszutauschen.

Daneben sind weitere Highlights vorgesehen. Das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite zu finden.

Learning by Making – und es funktioniert!

Die Idee bei einem Makerspace besteht darin, dass man über das Experimentieren und Probieren, über das Machen und Gestalten neues Wissen erwerben oder generieren kann. Es ist keine neue Erkenntnis, dass wir durch körperliche Aktivitäten und aktive Problemlösung mehr und besser lernen als durch passives Zuhören, Zusehen oder Lesen. Dieses Konzept bildet auch die didaktische Grundlage fürs LibraryLab an der HTW Chur: Studierende sollen kreative Problemlösungen finden und Prototypen umsetzen – und dadurch sich mit neuen Technologien vertraut machen.

Im Projektkurs LibraryLab im Herbstsemester 2015 hat eine Gruppe von 28 Studierenden auf eindrückliche Weise gezeigt, dass dieses Prinzip funktioniert. Die Aufgabe im Kurs bestand darin, eine ausgewählte Technologie auf ihren Einsatz in einem Makerspace oder allgemein in einer Bibliothek zu evaluieren und Vorschläge für Workshops mit geeigneten Zielgruppen auszuarbeiten. Am 13. Januar wurden nun die Ergebnisse im neuen (und noch nicht ganz fertigen) Service Innovation Lab (SIL) der HTW Chur präsentiert. Ich kann im Namen der Dozierenden und der externen BesucherInnen sagen, dass das Gezeigte begeisterte. Präsentiert wurden folgende Anwendungen:

  • Google Cardboards: selbst herstellen, eigene Visualisierungen mit Hilfe bestehender Apps erstellen und mögliche Anwendung in einem Museumskoffer
  • MakeyMakey: Reaktionstests zum Erklären menschlicher Wahrnehmung und Entwicklung eines Braille-Boards mit Übung zum Erlernen der Braille-Schrift
  • RaspberryPi: als Prototyp entwickelt wurden ein One-Button-Audiobook-Player, ein einfaches Radio sowie ein Fotoautomat, der eine “personalisierte” (eigentlich zufällige) Buchempfehlung ausdruckt
  • Touchboard und Conductive Ink: realisiert wurde ein multimediales Buch, in dem die Geschichte von Grabowski dem Maulwurf mit berührungssensitiven Zeichnungen und mit Tönen umgesetzt wurde
  • PirateBox: umgesetzt wurde eine Anwendung für Einführungsveranstaltungen in Bibliotheken
  • iBeacons: der Einsatz zur Vermittlung ortsgebundener Information (Buchempfehlung) und zur Lokalisierung von Standorten in Bibliotheken wurde evaluiert
  • NFC und QR-Codes: die Dozierenden zeigten, dass QR-Codes und NFC interaktive Anwendungen ermöglichen

Die Ergebnisse werden nun noch verschriftlicht und dann in geeigneter Form veröffentlicht. Wir haben vor, eine Webseite zum LibraryLab zu erstellen, auf der wir dann die Konzepte und Anleitungen veröffentlichen können. Für weitere Auskünfte zum LibraryLab steht Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler gerne zur Verfügung.

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