Das SII am Bibliothekartag 2012
by Sascha Beck on Mai 17, 2012
Nadja Böller, Brigitte Lutz, Rudolf Mumenthaler und Karsten Schuldt vertreten am 101. Deutschen Bibliothekartag 2012 (22.5.-25.5.) in Hamburg die HTW Chur und insbesondere den Fachbereich Informationswissenschaft. Im Zentrum stehen dabei eine Posterpräsentation des SII, sowie die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion bezüglich Masterstudiengängen im Bereich der Informations- und Bibliothekswissenschaft.
Daneben stellt der Bibliothekartag natürlich eine hervorragende Möglichkeit dar, sich mit Fachkolleginnen und –kollegen auszutauschen, um neue Impulse für die Lehre und die Forschung zu erhalten.
Detaillierte Informationen zum Bibliothekartag und dem entsprechenden Programm sind unter http://www.bibliothekartag2012.de/ verfügbar.
DiBiSuisse White Paper 01: Das Feld Digitale Bibliotheken. Welche Themen gehören dazu?
by Karsten Schuldt on Mai 16, 2012
Im Projekt DiBiSuisse – Digitale Bibliotheken in der Schweiz erhebt eine Arbeitsgruppe am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur den Ist-Zustand im Feld Digitale Bibliotheken in der Schweiz. Ziel ist es:
- Die vorhandenen Angebote, welche sich unter dem Begriff „Digitale Bibliotheken“ fassen lassen, systematisch zu erschliessen, wobei sowohl Angebote von Bibliotheken als auch eigenständige Angebote einbezogen werden sollen.
- Aus diesen Angeboten Trends der Digitalen Bibliotheken in der Schweiz abzulesen und diese darzustellen.
- Für die Praxis relevante Forschungsfragen im Bereich Digitale Bibliotheken zu formulieren und in eine längerfristige Forschungsstrategie einfliessen zu lassen.
- Aufzuzeigen, in welchen Bereichen im Bereich Digitale Bibliotheken schweizerische Bibliotheken einen Beratungsbedarf anmelden könnten.
Grundsätzlich strebt das Projekt DiBiSuisse an, die erhobenen Daten möglichst oft und möglichst offen einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Eine Form dieser Kommunikation von Ergebnisse sollen die DiBiSuisse-Whitepaper darstellen, die mit dieser Nummer eröffnet werden.
“Ein Bachelor ist gut – der Master ist besser!”
by Wolfgang Semar on Mai 15, 2012
Der Slogan im Titel dieses Beitrags simplifiziert den Mehrwert der Master-Ausbildung zugegebenermassen auf eine plakativ-profane Aussage, doch in gewisser Weise trifft der Spruch durchaus den Kern der Motivation für die Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums.
Denn es zeigt sich immer deutlicher, dass zunehmend Absoventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss in Information Science gesucht werden. Bei den Arbeitgebern setzt sich allmählich die Einsicht durch, dass Masterabsolventinnen und -absolventen fachlich fundiert ausgebildet und — noch viel wichtiger — auch für Führungspositionen ideal geeignet sind. So sucht derzeit die Organisation “suchtschweiz.ch” gezielt ein/e Spezialisten/in in Information und Dokumentation mit genau den im Master-Studiengang vermittelten Kompetenzen. Hier gehts zur Stellenausschreibung.
Es wird sicherlich auch weiterhin noch einiges an Werbearbeit benötigen, bis sich der Begriff der “Informationswissenschaft” in den Personalabteilungen der Unternehmen verankert hat. Wir erleben in unseren vor-Ort-Besuchen bei Unternehmen der Privatindustrie und der öffentlichen Hand oft diese einerseits frustrierende, aber zugleich auch hoffnungsvoll stimmende Resonanz: Man kennt zwar die Fachrichtung “Informationswissenschaft” nicht, doch eigentlich suche man “genau solch ein Bewerberprofil”. Es werden Fachkräfte gesucht, die jenseits von reinen Informatik-Theoretikern auch interdisziplinär mit einem grundlegenden Technikverständnis den Menschen und seinen Informationsbedarf in den Mittelpunkt stellen, dabei vor allem auch nicht vor neuen Technologien und raschen Veränderungen zurückschrecken. Aufstiegspositionen insbesondere im öffentlichen Dienst sind zudem denjenigen vorenthalten, die Projekt- und Managementkenntnisse vorweisen können. Dabei wird auch immer wieder der grosse Stellenwert der praxisorientierten FH-Master-Ausbildung deutlich — bei der Auswertung von Bewerberunterlagen wird auch auf erfolgreich durchgeführte Praxisprojekte und die behandelte Abschlussthesis ein besonderer Wert gelegt. Daher gilt auch weiterhin unsere Empfehlung für Absolventen informationswissenschaftlicher Studiengänge: Beachten Sie bei Ihrer Stellensuche nicht nur Ausschreibungen die dezidiert “Informationswissenschaftler” suchen — ausschlaggebend ist in der Regel ihr persönliches Kompetenzportfolio.
Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, zu einigen im Umlauf befindlichen Gerüchte um den kommenden Studienstart des nächsten Master-Jahrgangs im September 2012 Bezug zu nehmen. Hier die Fakten:
1) Der konsekutive “Master of Science in Information Science” wird auch in diesem Herbst als eigenständiges Studienprogramm an der HTW Chur angeboten. Eine Zusammenlegung mit den beiden weiteren Master-Studiengängen der HTW findet vorerst nicht statt.
2) Neu wird sein, dass ca. ein Drittel der Veranstaltungen in Zürich stattfinden werden. So müssen Studierende an einigen Unterrichtstagen nicht extra nach Chur anreisen. Darüber hinaus werden weiterhin alle Veranstaltungen, die in Chur stattfinden, live per Video mit Interaktionsmöglichkeit im Internet gestreamt und zusätzlich für eine spätere Nutzung (z.B. als Prüfungsvorbereitung) permanent gespeichert. Auch dadurch ist eine Anwesenheit vor Ort nicht zwingend notwendig.
3) Die Akkreditierungskommission hat ihren sehr positiven Bericht an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) am Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) abgegeben. Wir sehen einer Akkreditierung des Studiengangs positiv entgegen.
4) Es sind immer noch Plätze frei.
Für das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft und die HTW Chur als Anbieter des Masterstudiums Information Science ist dies Anlass genug, nochmals an die Anmeldefrist 31.05.2012 zu erinnern.
Das Anmeldeformular sowie weitere Angaben zum Studium finden Sie auf unserer Website. Sie können sich jederzeit auch gerne direkt an uns wenden.
preserve ALL the data! : Eine Argumentation für die Speicherung von Kontext und Beziehungen
by Karsten Schuldt on Mai 14, 2012
In den Bereichen des Bibliothekswesens, welche sich mit Katalogisierung und vor allem der Weiterentwicklung der Katalogregeln beschäftigen, gilt es zur Zeit offenbar als anstrebenswert, Regeln zu entwerfen, die nicht nur aktuell sind und den Grundprinzipien des Semantic Web entsprechen, sondern zudem nicht nur für Bibliotheken gelten. Vielmehr sollen sie, mehr oder minder unausgesprochen, für andere Einrichtungen, die sich mit dem Sammeln von Medien und Daten beschäftigen, ebenso gelten. Wieder einmal sollen Museen, Archive, Dokumentationsstellen und Bibliotheken unter einem Dach von gemeinsamen Regeln zusammengeführt werden. Warum eigentlich ist nicht so klar. (Schliesslich basiert das Semantic Web gerade darauf, dass die einzelnen Bereiche ihre eigenen Standards haben können, soviel sie wollen. Solange die SKOS-fiziert werden können, kann das Semantic Web auch mit hundert unterschiedlichen Standards in Bibliotheken etc. umgehen. Daran würde es nicht scheitern.) Und es ist auch nicht klar, ob die anderen Einrichtungen das überhaupt gut finden. Bislang sind nur die Museen mit den Bibliotheken übereingekommen (wobei die Bibliotheken eigentlich mit sich selber noch nicht endgültig übereingekommen sind), was dazu führte, dass man das ganze Regelwerk, auf das zumindest die beteiligten Teile des Bibliothekswesens stolz waren, weil es so umfassend und skalierbar sei, gleich wieder erweitern musste. Read the rest of this entry »
Wird Open Access nur noch in Universitäten stattfinden? Zu einer Podiumsdiskussion am 10.05. in Berlin.
by Karsten Schuldt on Mai 11, 2012
Im Café Moskau in Berlin fand am 10.05. unter anderem die letzte Podiumsdiskussion der Informare! 2012 statt, auf der es um die Frage ging, welche Marktmodelle von Open Access sich in Zukunft durchsetzen werden. Auf dem Podium sassen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaftsverlagen, der Bibliothek der Universität Konstanz, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Max Planck Gesellschaft. Grundsätzlich war die Diskussion von einem grösseren Verständnis geprägt, als dies noch vor einigen Jahren möglich gewesen wäre. Insbesondere die Verlage akzeptierten, dass sie eine mögliche Rolle in der Distribution von Open Access übernehmen können, aber weder pochten sie darauf, die einzige sinnvolle Einrichtung dafür zu sein, noch wurde – im Gegensatz zur diesjährigen Bielefeld-Konferenz – das falsche Bild von den Verlagen und Bibliotheken, welche angeblich in einem Boot gegen Amazon und Google sitzen würden, bemüht. Selbstverständlich: Man kann sich immer noch mehr wünschen. (So wartete man vergeblich darauf, dass jemand mal laut sagt, dass es in der Wissenschaftskommunikation um Distribution geht und deshalb nicht, wie die Verlagsvertreterin und der Verlagsvertreter beständig einforderten, die Kostenanalyse von Angeboten im Vordergrund stehen muss. Ausserdem wurde mehrfach betont, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen sollten und nicht sich damit beschäftigen, Texte zu verbreiten – was schon die Frage aufwirft, wie sich auf dem Podium wissenschaftliche Arbeit vorgestellt wird. Aber wie immer war das Format so, dass die Diskussion mit dem Publikum einfach zu kurz kam.)
Ein anderer interessanter Aspekt der Podiumsdiskussion war, dass in der zweiten Hälfte beständig Bilder benutzt wurden, um Sachverhalte zu vermitteln, die nicht stimmten. Read the rest of this entry »
And the winner is…
by Sascha Beck on Mai 10, 2012
Seit Januar gab es auf den Informationsabenden zu den Studiengängen Information Science die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen — zu gewinnen gab es coole “Masters of Information Science”-T-Shirts sowie ein iPad. Über 100 Teilnahmekarten wurden seitdem abgegeben.
Anlässlich der Kolloquiumsvorträge zu den Bachelor-Theses am vergangenen Wochenende wurden die Gewinner gezogen. Die “Glücksfee” spielte unsere Bachelor-Studiengangsassistentin Brigitte Lutz, die Aufsicht übernahmen die versammelten Studiengangs- und Institutsleiter des Fachbereichs Informationswissenschaft sowie Studierende der Teilzeit-Abschlussklasse iwtz08.


Die Gewinner der exklusiven T-Shirts seit dem InfoTag im Januar sind somit:
- Thomas E.
- Caroline R.
- Elena B.
- Bernhard F.
- Eliana B.
- Giovanna G.
- Adriana K.
- Manuela W.
- Raphael H.
- Rebecca P.
- Manuela H.
- Nina S.
- Marianne W.
- Veronika H.
- Laura T.
- Samuel B.
- Juric M.
- Gian T.
- Jonathan S.
- Hajnalka B.
- Claudia S.
- Lea T.
- Claudia L.
- Vitus D.
- Ruth S.
- Brigitte B.
- Ariane W.
- Bernhard B.
- Ramona B.
- Beatrice M.
Der Hauptpreis eines nigelnagelneuen iPad geht an:
- Florian H.
Herzliche Gratulation! Die Gewinner werden von uns in den nächsten Tagen per E-Mail kontaktiert.
Um nun noch an solch ein einmaliges T-Shirt dieser “Limited Edition” zu kommen, bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Anmelden zum Master-Studium!
Zuerst fuhren die Google-Autos durch die Strassen um mit Kameras und GPS-System Strassendaten zu erfassen, jetzt fahren die Google-Autos ohne “Fahrer” auf den Strassen von Nevada.
by Wolfgang Semar on Mai 9, 2012
Bereits seit 2010 testet Google ein Auto, das völlig autonom auf den Strassen fahren soll. Nun zeigt sich, dass das Testsystem bereits praxistauglich ist. Das Department of Motor Vehicles (DMV) des US-Staates Nevada hat dem Konzern die Straßenzulassung für den Wagen erteilt. Der modifizierte Toyota Prius ist mit Videokameras, Radarsensoren und Laser ausgestattet, um sämtliche Daten zum Straßenverkehr und zur Umgebung zu erfassen.
Weitere Angaben zum Auto und ein Bild des Wagens gibt es bei Spiegel-Online.
In Deutschland gibt es ab heute einen Verkaufsstop für Windows 7 und die Xbox 360!
by Wolfgang Semar on Mai 3, 2012
Motorola hat einen Verkausfsstopp für Windows 7 und die Xbox 360 von Microsoft bewirkt. Der Handyproduzent hat einen Teil eines laufenden Patentstreits gegen Microsoft, zumindest vor einem deutschen Gericht, gewonnen. Praktische Auswirkungen hat das Urteil aber derzeit nicht, da Microsoft sicherlich in Revision gehen wird. Interessant dabei ist aber, dass ein US-Gericht Motorola bereits untersagt hatte, eine nun anzuwendende Verfügung durchzusetzen. Hier zeigt sich mal wieder, dass solche Patentstreitereinen eigentlich nur den Gerichten etwas bringen.
Mehr zu diesem interessanten Fall gibts nachzulesen bei “DiePresse.com“
“Gespeichert wird das, was technisch möglich ist”, so das Credo von Marius Milner (Google Mitarbeiter)
by Wolfgang Semar on Mai 2, 2012
Milner hat als Youtube-Mitarbeiter auch am Google „Street View“-Projekt mitgearbeitet. Dies wäre an sich kein Blogeintrag wert, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Milder ein Programmcode geschrieben hat, der alle Daten zu offenen und geschlossenen WLAN automatisch bei der Streetview-Fahrt erfasst und speichert. Google wurde nun gerichtlich zu Strafzahlung von 25.000 Dollar wegen Behinderung der Ermittlungen verurteilt. Spannend dabei ist die Tatsache, dass das Sammeln und Auswerten der Daten straffrei bleibt!
Die FAZ geht etwas genauer auf diesen Fall ein, hier der Originalbeitrag.
CfP: Semantic Web in Bibliotheken (26.-28.11.2012)
by Karsten Schuldt on April 28, 2012
Noch bis 20.05.2012 können zur 12. SWIB Konferenz Paper eingereicht werden:
CALL FOR PARTICIPATION:
“Semantic Web in Bibliotheken” (Semantic Web in Libraries) Conference,
26.11. – 28.11.2012, CologneTo an ever increasing extent Linked Open Data (LOD) is developing into a mainstream topic, with more and more organisations announcing LOD projects and services. Furthermore and during the last two years Linked Open Data has received a lot more attention from the library world. Examples ranging from the Library of Congress’ initiative “A Bibliographic Framework for the Digital Age”, the Conference of European National Librarians and their vote to support the open licensing of their data to groups like LODLAM, IFLA’S Semantic Web Special Interest Group, to library system vendors and providers discussing and experimenting with Linked Data technology clearly reflect that – LOD has gained a lot of momentum in library land.
The question is how to ensure that LOD won’t be a temporary hype but that it will take hold in future infrastructures. SWIB12 will focus on the adaption of Semantic Web approaches in applications for libraries and science. In the last years lots of effort has been put into generating LOD datasets from legacy systems and into promoting the LOD approach towards a global and open information space. Upcoming challenges will be the strategic and technical alignment of catalogues and legacy systems in libraries, and authoring environments for scholarly communication with a data and service infrastructure based on Semantic Web principles.
This year’s SWIB conference (Semantic Web in Bibliotheken) will be held in Cologne from 26-28 November 2012. As in the years before, SWIB12 will be organized by the North Rhine-Westphalian Library Service Center (hbz) and the ZBW – German National Library of Economics / Leibniz Information Centre for Economics. The conference language is English.
We appreciate proposals (research reports, projects, work in progress, …) on the following or related topics:
- Integration of Linked Data into productive library environments
- Technologies for providing, accessing and integrating Linked Data in a non-disruptive and lightweighted way, e.g. by means of APIs or WebServices
- Enhancing authoring environments like Content Management Systems, blogs or wikis with Semantic Web facilities, e.g. by accessing Linked Open Datasets or by including semantic markup
- Enhancing legacy data through integration of data from the LOD cloud or through FRBRizing, deduplication, crowdsourcing etc.
- Applications using authority data maintained by libraries and possibly enriched by the community
- Development of commercial or non-commercial library systems aligning their data models and policies with the web of data
- Licensing strategies and business models for supporting the reuse of Linked Open Data
Do you have an interesting service, research topic or project that you would like to present at the conference? We are looking forward to receiving your suggestions and proposals for contributions (with an abstract of 1000-1500 characters) by 20 May 2012. Please submit your abstract using our website athttp://swib.org/swib12





