HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

.ch-Ausschreibung – SWITCH setzt sich durch!

Die Schweiz ist weltweit bekannt für ihre ausserordentliche Stabilität, da macht die Landesendung .ch keine Ausnahme: wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) bekannt gab, wird die Stiftung SWITCH auch in den kommenden fünf Jahren als Registry für .ch tätig sein.

Bereits im Jahr 1987 hat SWITCH damit begonnen, das offizielle Register für .ch-Domains aufzubauen und in der Folge jahrzehntelang dafür gesorgt, dass .ch zu den sichersten, stabilsten
und ausfallfreiesten Domain-Endungen der Welt zählt. Dennoch entschied das BAKOM im März 2015, den Registry-Vertrag öffentlich auszuschreiben. Die erste Ausschreibung in der .ch-Geschichte wurde nötig, weil der aktuelle Vertrag mit SWITCH Mitte des Jahres 2017 ausläuft. Die Unternehmen, die sich für die Funktion der Registerbetreiberin bewarben, mussten dabei nachweisen, dass sie die in der VID (Verordnung über Internet-Domains) festgelegten Dienstleistungen erbringen können. Neben SWITCH hatte auch die Registrar Alliance bestehend unter anderem aus den Registraren Hostpoint AG, GoEast GmbH, Infomaniak Network SA, mhs internet AG, ITF GmbH, Metanet AG und Webland AG, angekündigt, sich um einen Zuschlag bewerben zu wollen. Ob es darüber hinaus noch weitere Bewerber gab, blieb unbekannt.

Bekannt ist dagegen, wer diese Ausschreibung gewonnen hat. Am 01. September 2016 gab das BAKOM bekannt, dass sich SWITCH gegen die Konkurrenz durchgesetzt hat. Wie es in einer Meldung zum Entscheid mit der Projekt-ID 139185 und der Meldungsnummer 930191 heisst, habe die Bewertung aller Zuschlagskriterien gemäss Pflichtenheft (qualitative Kriterien und Preis) gezeigt, dass die höchste Gesamtpunktzahl unter den eingereichten Angeboten von SWITCH erzielt wurde: “Das Angebot der Zuschlagsempfängerin hebt sich insbesondere durch die beste Erfüllung des Zuschlagkriteriums ZK05 und ZK06: Bekämpfung der Cyberkriminalität – proaktive Massnahmen und Prävention, ab. Die Zuschlagsempfängerin überzeugt generell hinsichtlich der qualitativen Anforderungen, wie auch durch ein insgesamt gutes Preis-/Leistungsverhältnis.” Weiter war zu erfahren, dass der offerierte Grosshandelspreis pro Domain-Name und pro Jahr (voraussichtlicher Durchschnitt über die nächsten fünf Jahre) bei CHF 4,72 liegt. Der Entscheid wurde auf simap.ch, der elektronischen Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, publiziert.

Andreas Dudler, Geschäftsführer von SWITCH, zeigt sich naturgemäß hoch erfreut: “Wir sind sehr stolz, dass sich das BAKOM für uns entschieden hat. Wir werden uns weiterhin mit aller
Kraft dafür einsetzen, dass die .ch-Domains zu den sichersten der Welt gehören. Dafür arbeiten wir eng mit Behörden und Partnern aus der Internetwirtschaft weit über die Landesgrenzen hinaus zusammen.” Der neue Verwaltervertrag wird eine Laufzeit von fünf Jahren haben und kann im gegenseitigen Einverständnis um weitere fünf Jahre verlängert werden. Von der Registrar Alliance gibt es bisher noch keine öffentliche Stellungnahme.

Quelle: http://domain-recht.de/domain-registrierung/switch/cctlds-switch-bekommt-zuschlag-fuer-die-ch-verwaltung-65407.html

Stellenausschreibung “IT-/Projekt-Mitarbeiter/in Fachbereich Archivsysteme (80% – 100%)”

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Gerne weisen wir Sie auf eine spannende Stelle im Bereich IT / Archiv hin. Das SRF sucht zurzeit eine/n  IT-/Projekt-Mitarbeiter/in Fachbereich Archivsysteme (80% – 100%).

Link zur Stellenausschreibung: https://recruitingapp-1004.umantis.com/Vacancies/2082/Description/1

 

Library Lab going mobile

„Machen geht über Studieren“ – nach diesem Motto funktionieren Makerspaces. Die Idee dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Einer breiten Öffentlichkeit werden Technologien zum Selber-Bauen zur Verfügung gestellt, die zum Ausprobieren von neuen Technologien einladen. Besonders Öffentliche Bibliotheken (z.B. Winterthur, Köln, Stuttgart) initiierten in den letzten Jahren solche Makerspaces und schufen damit für ihre Nutzerinnen und Nutzer neue Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und sozialen Interagieren (Schuldt 2015, Willingham & de Boer 2015).

Lernen durch Tun in kleinen Bibliotheken – ein Ding der (Un)Möglichkeit?

Welche Technologien sich für Makerspaces eignen, wurde in einem Projektkurs an der HTW Chur untersucht (Mumenthaler 2016). Es zeigte sich, dass für den Einsatz solcher Technologien ein gewisses technisches Verständnis vorhanden sein muss. Das vorausgesetzte Wissen ist nicht unmöglich hoch, aber gerade in kleineren Bibliotheken – die sich mit knappen Personal- und Zeitressourcen schon um viele andere Themen kümmern – kaum vorhanden. Hinzu kommt, dass in kleineren Bibliotheken in kleineren Gemeinden neben dem Know-how häufig auch Platz und Finanzen fehlen, um Makerspaces einzurichten. Gleichwohl würde sich anbieten, Veranstaltungen zu Makerspaces auch in solchen kleineren Bibliotheken durchzuführen.

Mobile Makerspaces – ein einmaliges Projekt

Hier setzt das Projekt „Library Lab going mobile“ an. Es strebt an, die Technologien für einen Makerspace soweit zu reduzieren und zu organisieren bzw. dokumentieren, dass er „mobil“ werden kann. Diese Mobilität wird es ermöglichen, Makerspaces auch in kleinen Bibliotheken anzubieten.

Angestrebt wird, einen Satz von Maker-Technologien und Beschreibungen zur Nutzung dieser Technologien so zusammenzustellen, dass sie zusammen gepackt verschickt werden und dann ohne weitere Begleitung in den kleineren Bibliotheken genutzt werden können. Dabei wird ebenfalls auf den erfolgreichen Projektkurs zurückgegriffen, in dem die Studierenden für jede Technologie Anwendungsfälle beschrieben haben.

Der mobile Makerspace wird durch die Zusammenarbeit mit kantonalen Fachstellen direkt den kleineren Öffentlichen Bibliotheken zu Gute kommen. Im Rahmen des Projektes wird ein Prototyp erstellt, der dann auch für andere Kantone reproduziert (und gegebenenfalls durch die HTW Chur angepasst) werden kann.

Von Good Practice Beispielen lernen

Im deutschsprachigen Bereich ist bislang noch nicht von mobilen Makerspaces die Rede, obwohl Beispiele aus dem Ausland (USA, GB, NL, SWE u.a. zit in. Craddock 2015, de Boer 2015, Goerdowski & Reis 2015, Moorefield-Lang 2015) zeigen, dass diese möglich und sinnvoll sind. Die HTW wird mit dem Projekt die erste sein, die solche Mobilität vorschlägt und umsetzbar macht. Der im Projekt entworfene mobile Makerspace soll auf die spezifischen Anforderungen in der Schweiz reagieren.

Vom Ausprobieren und Evaluieren bis zum ersten Prototypen

Auch einige Mitarbeitende am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft hat das Makerspace-Fieber gepackt. So wurden in den Pausen fleissig neue Technologien ausprobiert. Einen kleinen Einblick geben die Bildergalerie oben sowie die nachfolgenden Videos.

Für weitere Auskünfte zum Projekt steht Dr. Karsten Schuldt gerne zur Verfügung.

karsten.schuldt@htwchur.ch

 

Literaturverzeichnis

Craddock, IdaMae Louise (2015). Makers on the move: a mobile makerspace at a comprehensive public high school. In: Library Hi-Tech 33 (2015) 4, 497-504

de Boer, Jeroen (2015). The business case of FryskLab, Europe’s first mobile library FabLab. In: Library Hi-Tech 33 (2015) 4, 505-518

Gierdowski, Dana ; Reis, Daniel (2015). The MobileMaker: an experiment with a Mobile Makerspace. In: Library Hi-Tech 33 (2015) 4, 480-496

Moorefield-Lang, Heather Michele (2015). When makerspaces go mobile: case studies of transportable maker locations. In: Library Hi-Tech 33 (2015) 4, 462-471

Mumenthaler, Rudolf (2016). Learning by Making – und es funktioniert!. In: Infowiss Chur, 16.01.2016, blog.informationswissenschaft.ch/learning-by-making-und-es-funktioniert/

Schuldt, Karsten (2015). Makerspace oder nicht – eine Frage der Community: Neue Aufgaben für Fördervereine. In: Hauke, Petra (Hrsg.) / Freundeskreise und Fördervereine: Best Practice in Öffentliche Bibliotheken. Berlin ; Boston: Walter de Gruyter, 2015, S. 49-56

Willingham, Theresa ; de Boer, Jeroen (2015). Makerspaces in Libraries (Library Technology Essentials, 4). Lanham u.a.: Rowman & Littlefield, 2015

Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Online-Tutorial zur Förderung der E-Health-Literacy

Es gibt eine neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft:

Sharon Alt: Konzeption und Evaluation eines Online-Tutorial zur Förderung der E-Health-Literacy von Männern im Alter von 50 bis 80 Jahren

Die zunehmende Verfügbarkeit elektronischer Gesundheitsdaten erschwert es Laien, eine angemessene Auswahl zu treffen. Dennoch informieren sich Patienten immer öfter vor oder nach dem Arztbesuch im Internet über gesundheitsspezifische Aspekte. Hinzu kommt, dass ältere Menschen generell ein grösseres Bedürfnis nach Gesundheitsinformation, gleichzeitig aber eher tiefe Kenntnisse im Umgang mit elektronischer Gesundheitsinformation haben. Besonders Männer möchten sich an der Entscheidungsfindung beteiligen und sind auf einen Arztbesuch oder eine Behandlung systematisch vorbereiten. Die entwickelte Online-Anleitung befähigt Männer im Alter von 50 bis 80 Jahren, gesundheitsspezifische Webseiten auf deren Vertrauenswürdigkeit hin einzuschätzen und eine Auswahl von qualitativ guten Gesundheitsinformationen zu treffen. Die Effektivität und Nützlichkeit des Tutorial wurden in einem Quasi-Experiment erhoben und konnte nachgewiesen werden. Die Anleitung befähigt ältere Männer demnach zu einem sachverständigen Umgang mit Gesundheitsinformation im Internet.

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

http://www.htwchur.ch/digital-science/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html

Nur zur Erinnerung!

[SII] EINLADUNG Alumni-Treffen IuD/IW – Fr, 24. Juni 2016 in Luzern

Liebe Alumni

Bereits zum fünften Mal organisiert das SII ein Alumni-Treffen für die Churer “information community”, sprich alle Abgängerinnen und Abgänger des FH-Diplomstudiums, des Bachelor- und konsekutiven Masterstudienganges sowie des MAS.
Aus Anlass dieses kleinen Jubiläums haben wir uns etwas Exklusives einfallen lassen und am Freitag, 24. Juni 2016 ab 18 Uhr im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern das Planetarium gebucht. Dieses wurde neulich komplett renoviert und erlaubt dank neuester digitaler Technik und aktuellsten Forschungsdaten eine Reise durch Raum und Zeit bis an die Grenzen des bis heute erforschten Universums. Wir erhalten eine einstündige Sondervorführung mit einem kurzen fachlichen Input.

Für den gesellschaftlichen Teil dislozieren wir dann ins Hauptgebäude der Universität Luzern auf der gegenüberliegenden Seite des Seebeckens – direkt neben dem Bahnhof resp. hinter dem „Kultur- und Kongresszentrum KKL“ gelegen – und lassen den (Sommer-)Abend bei einem reichhaltigen Apéro-Buffet ausklingen!

Programm:
ab 17:15: Eintreffen im Verkehrshaus der Schweiz; Erfrischungsgetränke. Anreise/Lageplan
18:00: Sondervorstellung im Planetarium
Marc Horat, Kurator/Leiter Planetarium
ab ca. 19:10: individuelle Verschiebung an die Universität Luzern. Zu Fuss dem Seebecken entlang (ca. 30 min), mit dem Trolleybus (Linien 6 & 8) oder mit der S-Bahn
ab ca. 19:30 bis 22:00: Apéro-Buffet im Innenhof der Universität Luzern, Hauptgebäude (Frohburgstr. 3, Lageplan)

Es wäre schön, wenn die ALumni in Luzern zahlreich vertreten wäre! Tragt Euch einfach in die „Google-Docs“-Liste ein, that’s it!

Mit freundlichen Grüssen

Ivo Macek
Präsident des „Organisationskomitees“

Ist das eine Raumstation oder ein Digitalisierungslabor?

Hi8, DVCAM oder VHS. Für viele Teilnehmer aus dem Projektkurs Digilab+ des Frühjahrssemesters 2016 sind diese Begriffe mit schwammigen Erinnerungen an die Kindheit verbunden. Sei es in Bezug auf wackligen Aufnahmen aus den Ferien, den ersten Gehversuchen oder Zeichentrickfilmen eines US-Amerikanischen Grosskonzerns. Im Jahr 2015 wurde die Produktion von VHS-Kassetten endgültig eingestellt. Aus informationswissenschaftlicher Sicht stellt sich nun natürlich die Frage, wie sich ein obsoletes Format wie eben jene Videokassetten in ein langzeittaugliches Format speichern lassen. Bis Ende Mai galt es eine Arbeitsstation zur Digitalisierung von VHS-Kassetten aufzubauen. Im Aufbau der Arbeitsstation trafen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Hochleistungscomputer, welche in der Lage sein müssen, den eintreffenden Bit-Strom überhaupt verarbeiten zu können. Auf der anderen Seite ein Ungetüm von altertümlichen Abspielgeräten und eines Monitors, welche ihre besten Zeiten Ende der 70er Jahre hinter sich gelassen hatten. Die Projekteilnehmer fühlten sich teilweise mehr im Mission Control Center der Apollo Missionen, als in einem Digitalisierungslabor. Während dreizehn Wochen wurde geschraubt, gelötet, programmiert und digitalisiert. Ganz nebenbei wurde im Kurs auch der cineastische Horizont der Teilnehmer erweitert. So mussten als Testkassetten Tim und Struppi, Titanic und ein obskurer Werbefilm für ein Skigebiet herhalten. Am 30. Mai war zum einen die Arbeitsstation funktionsfähig installiert und zum anderen die Projektteilnehmer um wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben reicher.

Autor: Marco Humbel

Für Fragen zum Projekt und zum Digilab steht Dr. Michel Pfeiffer gerne zur Verfügung:
michel.pfeiffer@htwchur.ch

Save the Data: RDA-Camp am 2./3. Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Seit Anfang 2016 wird RDA (Resource Description and Access) in der Katalogisierung eingesetzt. Praktiker und Entwickler stehen nun vor neuen Herausforderungen. Nach und nach entstehen Erfahrungen und Fragen aus der Praxis, die einer Diskussionsplattform bedürfen. Auch die Entwicklung schreitet zügig voran. So bietet das „RDA-Camp“ eine einmalige Möglichkeit, die praktischen Erfahrungen und die theoretische Weiterentwicklung der RDA zu verknüpfen.

Im ersten RDA-Camp vom 2./3. Dezember 2016 an der HTW Chur dreht sich alles um Erfahrungen, Trends und die Weiterentwicklung von RDA.

Eine Weiterbildungsveranstaltung mit Barcamp-Charakter:
Das RDA-Camp folgt der Tradition eines Barcamps, bei dem alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten gelten, über die Themen der Workshops gemeinsam entscheiden und sich aktiv darin einbringen.
Das RDA-Camp wird als „strukturiertes Barcamp“ mit Impulsreferaten und Workshops durchgeführt. Es werden vier bis fünf Workshops angeboten, deren Inhalte im Vorfeld der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Weitere Workshops werden ad hoc ausdiskutiert.

Referenten („Key Notes“)
– Christian Aliverti „GND und RDA –Schnittstelle zwischen Kultureinrichtungen?“ (Schweizerische Nationalbibliothek Bern)
– Renate Behrens-Neumann „RDA- Chancen und Perspektiven: „Neues aus den Arbeitsgruppen, Trends und Entwicklungen.“ (Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt a. M.)
– Selina Märchy „Wie formatunabhängig ist RDA wirklich? Umsetzungen des Regelwerks auf verschiedenen Formaten und Systemen.” (NEBIS-Verbundzentrale Zürich)
– Beat Mattmann „Chancen und Hürden bei der Nutzung von RDA für Archivalien“ (Universitätsbibliothek Basel).

Termin/Dauer: Freitag/Samstag, 2./3. Dezember 2016 ( 2 Tage)

Ort: HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7000 Chur

Zielpublikum: Mitarbeitende in Bibliotheken, Archiven und anderen Gedächtnisinstitutionen sowie Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete.

Preis: CHF 100.- (1 Tag), CHF 180.- (beide Tage)

Eine Einladung mit detailliertem Programm und dem Link zur Anmeldung folgen im September.

Reservieren Sie sich den Termin schon jetzt! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen regen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Für die Organisationsgruppe der HTW Chur

Ivo Macek
Ekaterina Vardanyan

Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Cognitive Map einer Bibliothek

Es gibt eine neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft:

 

Stefanie Dietiker

Cognitive Map einer Bibliothek – eine Überprüfung der Methodentauglichkeit im Bereich Bibliothekswissenschaft am Beispiel der Kantonsbibliothek Graubünden

 

Cognitive Maps sind mentale Karten, welche jeder Mensch besitzt. Es handelt sich dabei um eine Reflexion der jeweiligen Umwelt. Cognitive Mapping ist eine Methode, welche diese mentale Karte sichtbar macht. Aufgrund dieser Visualisierung können Erkenntnisse darüber gewonnen werden, was Menschen an einem Ort oder in einem Raum tun und wahrnehmen. Die Methode hat verschiede Anwendungstechniken, welche sich in sechs Kategorien teilen: Aufgabenlösung, Elemente orten, Sketch Map erstellen, Zonen und Gebiete einzeichnen, Weg- und Ortsbeschreibung sowie Kognitive Befragung. Anhand dieser lassen sich Untersuchungen beliebig kombinieren. Die Anwendung von Cognitive Mapping sowie eine einfache Befragung in der Kantonsbibliothek Graubünden hat ergeben, dass die Methode für Bibliotheken sinnvoll ist. Allerdings sollte bei zukünftigen Anwendungen die Punkte Gesamtaufwand, Untersuchungsaufbau, Teilnehmer-Zusammensetzung und Auswertungs-Aufwand angepasst werden.

 

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

http://www.htwchur.ch/informationswissenschaft/forschung-und-dienstleistung/churer-schriften.html

Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science:

 

Zürich (Bachelor, Master, MAS)

Mi, 02.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich

http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6

 

Basel (Bachelor, MAS)

Mi, 09.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel

http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/

 

St. Gallen (Bachelor, MAS)

Mo, 14.03.2016, 18.15 – 19.45 Uhr

Uni-Bibliothek, Dufourstr. 50, 9000 St. Gallen

http://www.unisg.ch/de/universitaet/bibliothek/ueberuns

 

Bern (Bachelor, MAS)

Mi, 16.03.2016, 17.15-19.00 Uhr

Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de

 

Luzern (Bachelor, MAS)

Mo, 21.03.2016, 18.45-20:15 Uhr

Stadtbibliothek, Löwenplatz 10, 6004 Luzern

http://www.bvl.ch/seiten/gemeinden/luz_sta_kontakt.html

 

Chur (Bachelor, MAS, Master)

Infotag 9. April 2016 an der HTW Chur

Digitalisierungsprojekt am SII

160203152335_3803d267c6Das Baugeschichtliche Archiv der Stadt Zürich vertraut auf die Kompetenz des DigiLab-Teams. Historisch wichtige, teilzerstörte Nitrat- und Azetatnegative werden unter besonderen Schutzvorkehrungen digitalisiert. Damit werden Erfahrungen gesammelt um ein ca. 10 Jahre dauerndes Digitalisierungsprojekt aufzugleisen. Ziel ist es, die Baugeschichte der Stadt Zürich zu sichern und online einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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