Ende Januar findet in Zürich das nächste Event der Fachgruppen Software Ergonomics / SwissCHI / SwissUPA statt.

Benjamin Wiederkehr von Interactive Things wird in seinem Referat auf den Arbeitsprozess an der Schnittstelle zwischen Data Analysis und User-Centered Design eingehen:

Die stetig wachsenden Bestände an Daten und der Wunsch aus ihnen Erkenntnisse zu gewinnen, verlangt nach einfach zu bedienenden Werkzeugen, um die entsprechenden Aufgaben der Exploration, Evaluation und Kommunikation von Informationen auszuführen. Als Kernstück solcher «Makroskope» können interaktive, dynamische Visualisierungen helfen, ein intuitiv zugängliches, einprägsames und entscheidungsunterstützendes Verständnis der Informationen zu erlangen. Hat sich die Visualisierung doch als eine sehr effektive und effiziente Methode etabliert, um Informationen verstehen zu können.

In der Arbeit an solchen Applikationen treffen zwei unterschiedliche Herangehensweisen aufeinander: Auf der einen Seite erfordert die Repräsentation von Daten eine intensive Auseinandersetzung mit der darunter liegenden Struktur und Textur. Auf der anderen Seite muss ein benutzer-zentrierter Gestaltungsprozess verfolgt werden, um Nützlichkeit und Benutzbarkeit sicherzustellen.

Die Herausforderungen und Chancen werden anhand von angewandten Case Studies aus unserer Arbeit für Kunden wie die UNDP, die UNESCO oder das WEF aufgezeigt und in einem konzeptionellen Prozess-Framework zusammengefasst.

Ich würde mich freuen, wenn sich an dieser Veranstaltung ein paar interessierte Informationswissenschaftlerinnen und Informationswissenschaftler zu mir ins Publikum gesellen würden.