HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 9)

Eat, study, collaborate – Warum ist Szeged die ideale Destination dafür?

Autor_innen: Mirjana Jaksic, Julia Blättler, Tobias Russi, Studierende Masterstudienrichtung Information and Data Management

In der Masterstudienrichtung Information and Data Management der HTW Chur finden jeweils sogenannte Praxisprojekte statt. Darin zeigen die Studierenden ihre Fähigkeit, im Team, innerhalb einer bestimmten Zeit, wissenschaftlich und ergebnisorientiert eine Lösung für ein anspruchsvolles Praxisproblem zu entwickeln. Nachfolgend berichtet ein Projektteam vom Projekt und der anschliessenden Studienreise.

Internationale Kooperation, Innovation, moderne Arbeitsformen oder kulinarischer Genuss – das sind Begriffe, die man nicht unbedingt mit Ungarn in Verbindung bringt. Falls doch, steht eher Budapest ganz weit oben. Die drittgrösste Stadt Ungarns, Szeged, fällt kaum jemanden ein. Zugegeben, auch uns nicht.

Im Herbstsemester 2017 haben wir im Rahmen eines Praxisprojekts die Vorarbeit für ein grösseres Projekt geleistet. Es soll eine neue Software für das Schweizer ÜGK-Projektkonsortium (ÜGK = Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen) entwickelt werden. Unsere Aufgabe war es, die User-Bedürfnisse zu erheben und daraus die Anforderungen an die Software abzuleiten und Designvorschläge zu erarbeiten. Die technische Umsetzung des Projektes erfolgt durch ein kleines IT-Unternehmen aus Szeged. Wir wurden von der HTW Chur eingeladen, unsere Ergebnisse den Entwicklern vorzustellen und Inputs zur weiteren Umsetzung beizutragen.

Ungarische Gastfreundschaft & Genuss

An der ungarischen Gastfreundschaft sind wir dabei nicht vorbeigekommen. Am ersten Abend hat uns die Leiterin des IT-Unternehmens zu einem traditionellen Abendessen eingeladen – einer sehr leckeren Fischsuppe. Ein Willkommensschnaps davor ist natürlich ein Muss. Man will ja nicht unhöflich sein. :-)

Willkommensschnaps in Delirium Pub

Fischsuppe – Spezialität aus Szeged

 

 

 

 

 

 

 

Fischspezialitäten mögen nicht jedermanns Sache sein. Szegeds Küche bietet jedoch eine breite und vielseitige Auswahl an Fleisch- und vegetarischen Gerichten, sodass jeder auf seinen Geschmack kommt. In Szeged schlecht zu essen ist schlicht unmöglich. Zu einem guten Essen gehört natürlich auch guter Wein. Auch da wird man schnell fündig. Besondere Freude dürften die Bierliebhaber erleben: In jedem Lokal, sei es ein studentischer Treff, ein Nobelrestaurant oder eine Abrisskneipe (die in Ungarn übrigens sehr beliebt sind) wird eine grosse Auswahl an Bieren, meist aus lokalen kleineren Brauereien, angeboten.

Szeged ist vor allem eine Universitätsstadt. Die Universität ist gross, fast die ganze Stadt ein Campus.

Hauptgebäude der Universität Szeged

Universitätsplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wege von einem Standort zum nächsten sind kurz und führen meist durch die Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Beim Spaziergang über den Dóm tér (Domplatz) fühlt man sich leicht in eine andere Zeit versetzt. Für sportbegeisterte eignet sich der örtliche Damm wunderbar für eine Joggingrunde bei Sonnenaufgang.

Fussgängerzone Altstadt

Dóm tér im Stadtzentrum

Stadtpark Szeged

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der wichtigste Teil unserer Reise war das Meeting mit den Softwareentwicklern, bei welchem wir in den Arbeitsalltag reinschnuppern und ihre Arbeitsweise kennenlernen durften. Wir haben ein Team von freundlichen und motivierten Menschen angetroffen, für die Effizienz und Lösungsorientierung an erster Stelle stehen. Die Kommunikation war unkompliziert, klar und direkt. Selbst als Studierende wurden wir als Partner auf Augenhöhe angesprochen, der Fokus lag auf der gemeinsamen Aufgabe. Der Arbeitstag war sehr produktiv, wenn auch sehr kurz. In der Mittagspause konnten wir unsere Gastgeberin besser kennenlernen und mehr über die Arbeits- und Lebensweise in Ungarn erfahren.

Lessons learned

An der ÜGK sind verschiedene Institutionen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen beteiligt, was einen höheren (methodischen und zeitlichen) Koordinationsaufwand in unserem Projekt darstellte. Gleichzeitig war es sehr spannend und lehrreich, die verschiedenen Verantwortungsbereiche kennenzulernen und die gegenseitigen Wechselwirkungen zu identifizieren.

Abschliessen möchten wir unseren Bericht mit einem Tipp für eine bessere Work-Life-Balance: Man muss essen! ;-)

80% Stelle als Medien-Dokumentalistin / Medien-Dokumentalist beim SRF

Diese tolle Stelle beim SRF Schweizer Radio und Fernsehen als Medien-Dokumentalistin / Medien-Dokumentalist 80% möchten wir euch nicht vorenthalten.

Link zur Stellenausschreibung: https://recruitingapp-1004.umantis.com/Vacancies/2317/Description/1

 

 

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Kleider machen BibliothekarInnen

Marcella Haab-Grothof (2017): „Kleider machen BibliothekarInnen“: Der Einfluss von Kleidung des Bibliothekspersonals auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden

Ausgehend von einer amerikanischen Studie geht es in der vorliegenden Arbeit um die Frage, welchen Einfluss die Kleidung von Bibliothekspersonal auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden hat. Es konnte gezeigt werden, dass die Kleiderfarbe, der Kleidungsstil sowie ein Namensschild einen Einfluss auf die Entscheidung haben, an welche/n Bibliothekar/in sich Kunden wenden, wobei formale, blaue Kleidung mit Namenschild der Favorit war. In erster Linie sind den Kunden der Kleidungsstil und das Namensschild wichtig. Die Kleiderfarbe, das Alter sowie das Geschlecht des Personals sind hingegen unwichtig. Dies wurde mit einer Online-Umfrage unter 1444 Bibliotheksnutzern und Nichtnutzern untersucht. Zusätzlich wurden sieben Personen in leitender Funktion aus ausgewählten Deutschschweizer Bibliotheken zu Kleidungsvorschriften in Bibliotheken interviewt. In der Deutschschweiz gibt es einige Bibliotheken, die ihren Mitarbeitenden Vorgaben für Kleidung und Erscheinungsbild machen. Die Erkenntnisse aus den Untersuchungen geben Hinweise, wie die Zugänglichkeit von Bibliothekspersonal verbessert werden kann.

Schlagwörter: Bibliothek, Kleidung, Erscheinungsbild, Farbe, nonverbale Kommunikation, Kundenkontakt, Kontaktaufnahme, Zugänglichkeit, Berufskleidung, Uniform, Dresscode, Kleidungsvorschrift

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Die Erforschung der künstlichen Intelligenz am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft SII

Vincenzo Francolino beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft (SII) mit der Analyse und Extraktion von Daten aus Twitter. Aus diesen Daten ist es möglich interessante Information in Bezug auf wie die Benutzer kommunizieren und welche Themen am meisten diskutiert werden zu entnehmen. Mehr dazu im neusten Blogbeitrag vom Wissensplatz der HTW Chur:

Die künstliche Intelligenz / L’intelligenza artificiale

Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science:

„Student for a day“ im Bachelor Studiengang Information Science – Zürich

Freitag, 7. April 2017, von 13:00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten der HWZ Zürich (Sihlhof), Lagerstrasse 5.

Sie werden bei dem Event die Möglichkeit haben einer typischen Unterrichtslektion beizuwohnen und sich mit aktuellen Studierenden auszutauschen. Es sind aber noch weitere Highlights vorgesehen, das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite.

Ein individueller Unterrichtsbesuch ist nach vorheriger Anmeldung ebenfalls zu jeder Zeit möglich.

Infotag (Bachelor, MAS, Master) – Chur

Samstag, 25. März 2017, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr an der HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57.

Am Infotag werden die Studiengänge der HTW Chur in Präsentationen durch die Studienleitenden vorgestellt. Für Auskünfte stehen Ihnen anschliessend Studienleitende, Mitarbeitende und Studierende zur Verfügung. Zwischen den Präsentationen wird in der Aula ein Marktplatz eingerichtet, wo Sie sich unabhängig von den Präsentationszeiten informieren können.

Das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite.

.ch-Ausschreibung – SWITCH setzt sich durch!

Die Schweiz ist weltweit bekannt für ihre ausserordentliche Stabilität, da macht die Landesendung .ch keine Ausnahme: wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) bekannt gab, wird die Stiftung SWITCH auch in den kommenden fünf Jahren als Registry für .ch tätig sein.

Bereits im Jahr 1987 hat SWITCH damit begonnen, das offizielle Register für .ch-Domains aufzubauen und in der Folge jahrzehntelang dafür gesorgt, dass .ch zu den sichersten, stabilsten
und ausfallfreiesten Domain-Endungen der Welt zählt. Dennoch entschied das BAKOM im März 2015, den Registry-Vertrag öffentlich auszuschreiben. Die erste Ausschreibung in der .ch-Geschichte wurde nötig, weil der aktuelle Vertrag mit SWITCH Mitte des Jahres 2017 ausläuft. Die Unternehmen, die sich für die Funktion der Registerbetreiberin bewarben, mussten dabei nachweisen, dass sie die in der VID (Verordnung über Internet-Domains) festgelegten Dienstleistungen erbringen können. Neben SWITCH hatte auch die Registrar Alliance bestehend unter anderem aus den Registraren Hostpoint AG, GoEast GmbH, Infomaniak Network SA, mhs internet AG, ITF GmbH, Metanet AG und Webland AG, angekündigt, sich um einen Zuschlag bewerben zu wollen. Ob es darüber hinaus noch weitere Bewerber gab, blieb unbekannt.

Bekannt ist dagegen, wer diese Ausschreibung gewonnen hat. Am 01. September 2016 gab das BAKOM bekannt, dass sich SWITCH gegen die Konkurrenz durchgesetzt hat. Wie es in einer Meldung zum Entscheid mit der Projekt-ID 139185 und der Meldungsnummer 930191 heisst, habe die Bewertung aller Zuschlagskriterien gemäss Pflichtenheft (qualitative Kriterien und Preis) gezeigt, dass die höchste Gesamtpunktzahl unter den eingereichten Angeboten von SWITCH erzielt wurde: „Das Angebot der Zuschlagsempfängerin hebt sich insbesondere durch die beste Erfüllung des Zuschlagkriteriums ZK05 und ZK06: Bekämpfung der Cyberkriminalität – proaktive Massnahmen und Prävention, ab. Die Zuschlagsempfängerin überzeugt generell hinsichtlich der qualitativen Anforderungen, wie auch durch ein insgesamt gutes Preis-/Leistungsverhältnis.“ Weiter war zu erfahren, dass der offerierte Grosshandelspreis pro Domain-Name und pro Jahr (voraussichtlicher Durchschnitt über die nächsten fünf Jahre) bei CHF 4,72 liegt. Der Entscheid wurde auf simap.ch, der elektronischen Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, publiziert.

Andreas Dudler, Geschäftsführer von SWITCH, zeigt sich naturgemäß hoch erfreut: „Wir sind sehr stolz, dass sich das BAKOM für uns entschieden hat. Wir werden uns weiterhin mit aller
Kraft dafür einsetzen, dass die .ch-Domains zu den sichersten der Welt gehören. Dafür arbeiten wir eng mit Behörden und Partnern aus der Internetwirtschaft weit über die Landesgrenzen hinaus zusammen.“ Der neue Verwaltervertrag wird eine Laufzeit von fünf Jahren haben und kann im gegenseitigen Einverständnis um weitere fünf Jahre verlängert werden. Von der Registrar Alliance gibt es bisher noch keine öffentliche Stellungnahme.

Quelle: http://domain-recht.de/domain-registrierung/switch/cctlds-switch-bekommt-zuschlag-fuer-die-ch-verwaltung-65407.html

Stellenausschreibung „IT-/Projekt-Mitarbeiter/in Fachbereich Archivsysteme (80% – 100%)“

Archiv_Schweizer_Fernsehen_DRS,_Fernsehstrasse_1_in_Zürich_2011-08-22_19-17-30_ShiftN

Gerne weisen wir Sie auf eine spannende Stelle im Bereich IT / Archiv hin. Das SRF sucht zurzeit eine/n  IT-/Projekt-Mitarbeiter/in Fachbereich Archivsysteme (80% – 100%).

Link zur Stellenausschreibung: https://recruitingapp-1004.umantis.com/Vacancies/2082/Description/1

 

Nur zur Erinnerung!

[SII] EINLADUNG Alumni-Treffen IuD/IW – Fr, 24. Juni 2016 in Luzern

Liebe Alumni

Bereits zum fünften Mal organisiert das SII ein Alumni-Treffen für die Churer „information community“, sprich alle Abgängerinnen und Abgänger des FH-Diplomstudiums, des Bachelor- und konsekutiven Masterstudienganges sowie des MAS.
Aus Anlass dieses kleinen Jubiläums haben wir uns etwas Exklusives einfallen lassen und am Freitag, 24. Juni 2016 ab 18 Uhr im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern das Planetarium gebucht. Dieses wurde neulich komplett renoviert und erlaubt dank neuester digitaler Technik und aktuellsten Forschungsdaten eine Reise durch Raum und Zeit bis an die Grenzen des bis heute erforschten Universums. Wir erhalten eine einstündige Sondervorführung mit einem kurzen fachlichen Input.

Für den gesellschaftlichen Teil dislozieren wir dann ins Hauptgebäude der Universität Luzern auf der gegenüberliegenden Seite des Seebeckens – direkt neben dem Bahnhof resp. hinter dem „Kultur- und Kongresszentrum KKL“ gelegen – und lassen den (Sommer-)Abend bei einem reichhaltigen Apéro-Buffet ausklingen!

Programm:
ab 17:15: Eintreffen im Verkehrshaus der Schweiz; Erfrischungsgetränke. Anreise/Lageplan
18:00: Sondervorstellung im Planetarium
Marc Horat, Kurator/Leiter Planetarium
ab ca. 19:10: individuelle Verschiebung an die Universität Luzern. Zu Fuss dem Seebecken entlang (ca. 30 min), mit dem Trolleybus (Linien 6 & 8) oder mit der S-Bahn
ab ca. 19:30 bis 22:00: Apéro-Buffet im Innenhof der Universität Luzern, Hauptgebäude (Frohburgstr. 3, Lageplan)

Es wäre schön, wenn die ALumni in Luzern zahlreich vertreten wäre! Tragt Euch einfach in die „Google-Docs“-Liste ein, that’s it!

Mit freundlichen Grüssen

Ivo Macek
Präsident des „Organisationskomitees“

Student for a day / BSc Information Science

Gerne laden wir zu unserem „Student for a day“ im Bachelor Studiengang Information Science ein:

 

Dieser findet am Freitag, den 19. Februar 2016, von 13:15 Uhr bis ca. 18:00 Uhr an der HTW Chur statt und „einladen“ meinen wir wörtlich, d.h. die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernimmt die HTW Chur!

 

Das Event bietet die Möglichkeit an einer typischen Unterrichtslektion unseres Bachelorstudiums teilzunehmen und sich mit aktuellen Studierenden auszutauschen.

Daneben sind weitere Highlights vorgesehen. Das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite zu finden.

Save the date: 05. November 2015, Chur, Café Merz, 18:00 bis 19:30 Uhr

Der gläserne Mensch in Zeiten von «Big Data»

Spätestens seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden wissen wir, dass auch unsere privaten Daten in grossem Stil gesammelt und ausgewertet werden. Dadurch entstehen «gläserne Menschen». Die Brisanz an «Big Data» ist, dass sich sogar anonym erhobene, grosse Mengen von Daten einzelnen Personen zuordnen lassen. Datenschützer und Datenschützerinnen warnen daher eindringlich vor Missbrauch und Kontrollverlust. Aber können wir unsere Privatsphäre überhaupt noch schützen?

Expertengespräch zur Datensicherheit

Um dieser Frage nachzugehen, lädt die HTW Chur am 5. November (Veranstaltungs-Link) im Rahmen von «Forschung live» und dem Wissenschaftscafé Chur zur Diskussion mit Expertinnen und Experten ein. Diese kommen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung. Damit wird gewährleistet, dass alle Interessen gut vertreten sind. Der kantonale Datenschutzbeauftragte, Thomas Casanova, vertritt die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger. Iris Kornacker von der Swisscom und Wolfgang Zimmermann vom Migros-Genossenschafts-Bund geben einen Einblick in die Big-Data-Tätigkeiten der Wirtschaft. Ich selbst werde aus der informationswissenschaftlichen Perspektive auf das Thema eingehen. Der Abend wird moderiert von Martina Vogel, Inhaberin der Kommunikationsagentur comm.versa.

Datenmengen stellen Unternehmen vor Herausforderung

Getrieben durch neue Technologien und technische Geräte wurden 2013 mit 27,3 Zetabytes (27,3 Milliarden Terabyte) in einem Jahr so viele Daten produziert wie in den vergangenen 5000 Jahren zusammen. Alleine bei YouTube werden pro Sekunde 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass sich das weltweit angesammelte Datenvolumen alle zwei Jahre verdoppeln wird. Dadurch stehen Unternehmen vor der Herausforderung, immer grössere Datenmengen speichern, verwalten und analysieren zu wollen, um diese für ihre Geschäftsprozesse optimal verwerten zu können.

Selbstbestimmt in der digitalen Welt

Der richtige Umgang mit diesen Datenmengen muss gelernt werden. Dabei kommt es besonders auf zwei Dinge an: Erstens müssen Instrumente entwickelt werden, mit denen aus Daten nützliches Wissen generiert werden kann. Zweitens muss bei allem technischen Fortschritt gelernt werden, dass man sich sicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen kann. Die Expertinnen und Experten müssen in der Lage sein die heterogene Datenmenge angepasst an die jeweilige Zielgruppe zu strukturieren, zu kanalisieren und aufzubereiten, um Nutzenden die benötigte Information und damit einen Mehrwert zu bieten. Darüber hinaus besteht die Anforderung, zahlreiche digitale Inhalte langfristig für die Nachwelt zu sichern und referenzierbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um technisch-infrastrukturelle Aspekte, sondern auch um ökonomische, rechtliche, politische, soziale und ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit Daten und Information.

Spannungsfeld Wissen – Information – Mensch

Mit «Data Science» etabliert sich als Ergänzung zur klassischen Informationswissenschaft zunehmend eine Disziplin, die sich den aktuellen Themen der Analyse und Aufbereitung grosser Datenmengen widmet. Der Master-Studiengang «Information and Data Management» (http://www.htwchur.ch/informationswissenschaft/master-studium.html) der HTW Chur bildet Expertinnen und Experten für praktische, theoretische und wissenschaftliche Tätigkeitsfelder im Spannungsfeld Wissen – Information – Mensch aus.

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