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InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Bachelor of Science IS (Seite 1 von 4)

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken

Marcel Hanselmann (2017): Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken – Eine Untersuchung der didaktischen Ziele und eine Evaluation der Technologie littleBits

Das Thema Makerspace in öffentlichen Bibliotheken ist in den letzten Jahren vermehrt diskutiert worden, und es entstanden weltweit unzählige solcher Kreativräume. Bisher ist jedoch noch wenig untersucht worden, was denn deren didaktischer Nutzen sein soll. In der hier vorgelegten Arbeit wurden mittels einer Literaturrecherche, einer Online-Umfrage und eines Experten-Interviews die didaktischen Ziele solcher Einrichtungen, deren Messung und Erfüllung untersucht. Es zeigte sich, dass sich die Makerspaces besonders im Bereich der STEM-Förderung und der Community-Bildung hervortun und dass sie ihre Ziele auch mehrheitlich erreichen.

In einem zweiten Teil wurden in dieser Arbeit ausserdem für die Technologie littleBits im Rahmen eines Makerspaces einer öffentlichen Bibliothek gemäss den eruierten didaktischen Zielen drei Anwendungsszenarien konzipiert und die Technologie mittels der Methode der Nutzwertanalyse auf deren Eignung für solch einen Makerspace evaluiert. Als Ergebnis kann gesagt werden, dass sich die Technologie sehr gut dafür eignet, besonders in didaktischer Hinsicht hat die Technologie grosse Stärken. Einzig die Kosten und die Widerstandsfähigkeit der Technologie sind zu bemängeln.

Schlagwörter: Makerspace, öffentliche Bibliothek, Pädagogik, Konstruktivismus, Konstruk­tionismus, littleBits, Nutzwertanalyse, Bachelorarbeit.

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

Neuerscheinungen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft

Es gibt spannende, neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft:

Fabian Muster: Datenstrategiemodell – Ein Referenzmodell zur Entwicklung von Datenstrategien

Das Potenzial zur Steigerung der Profitabilität mittels Daten ist enorm – genutzt wird es hingegen vielfach zu wenig. Vielen Unternehmen fehlen die notwendigen Qualifikationen oder aber es fehlt am notwendigen Bewusstsein, um dieses Potenzial auszuschöpfen. Die vorliegende Arbeit bietet ein Referenzmodell für Datenstrategien, wie ein Unternehmen aus betrieblicher Sicht mit Daten umzugehen hat, um diese effizient nutzen zu können. Dabei werden die relevanten Bausteine einer erfolgreichen Datenstrategie identifiziert und zu­sammen mit relevanten Unternehmens- und Strategiefunktionen mittels Handlungs­anweisungen in eine erfolgreiche Transformation überführt. Zur Unterstützung werden zudem Vorlagen zu einer Roadmap, Maturitätsbewertung und einem Rollenkonzept mit­gegeben, die diese Arbeit praktikabel machen.

Sandro Lorenzo: Bibliotheken und Integration – Aspekte der interkulturellen Bibliotheksarbeit und deren Einfluss auf die Integration von Migranten und Migrantinnen sowie Menschen mit Migrationshintergrund in der Deutschschweiz mit einem Fokus auf den deutschsprachigen Teil des Kantons Bern

Das Thema Bibliotheken und Integration bezogen auf Migranten und Migrantinnen sowie Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt viele interkulturelle und Öffentliche Biblio­theken sowie in geringerem Masse auch Berufsschulmediotheken. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden diesbezügliche bibliothekarische Einrichtungen der Deutschschweiz und insbesondere jene aus dem deutschsprachigen Teil des Kantons Bern betrachtet. In Form von unterschiedlichen Aktivitäten und Angeboten richten sie sich an die vermeintlichen Zielgruppen. Im Vordergrund dieser Arbeit stehen eine Ist-Erhebung und Beschreibung der interkulturellen sowie fremdsprachigen Bibliotheksbestände und -aktivitäten und die damit verfolgten Ziele. Erstmals werden in diesem Zusammenhang integrative Wirkungen hinsicht­lich der Nutzung einer Berufsschulmediothek durch Integrationsklassen mittels bivariater Analysen statistisch beschrieben.

Johannes Reitze: Was öffentliche Bibliotheken meinen, wenn sie vom Dritten Ort sprechen

Diese Bachelorarbeit untersucht, wie öffentliche Bibliotheken in der Schweiz das Konzept des Dritten Ortes auslegen. Die Interpretationen sind vielfältig, da seit der Einführung des Konzeptes durch den amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg 1989 verschiedene Faktoren auf Bibliotheken eingewirkt und ihre Aufgaben beeinflusst haben, am stärksten die Digitalisierung. Um herauszufinden, was Bibliotheken meinen, wenn sie vom Dritten Ort sprechen, wurden insgesamt 128 öffentliche Bibliotheken der Schweiz ausgewählt und untersucht, ob sie den Begriff verwenden. Gut 10% der analysierten Bibliotheken verwen­deten den Begriff in ihren öffentlich einsehbaren Quellen, die restlichen Bibliotheken tun das entweder nicht oder bieten keine Quellen an, die einen Rückschluss auf ihre Tätigkeiten ermöglichen würden. Die Bibliotheken Biel (BE), Effretikon (ZH), Köniz (BE) und die Kantonsbibliothek Nidwalden (NW) wurden als Fallbeispiele ausgewählt und die Biblio­theksleitenden zum Konzept des Dritten Ortes interviewt.

Die Arbeiten stehen, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

Vom Studenten in Information Science zum Leiter Informationsdienstleistungen beim Wirtschaftsdachverband economiesuisse

Sebastian Brassel diente das Bachelorstudium Information Science als Sprungbrett in den Bereich Informationsdienstleistungen. Erfahren Sie mehr zu seiner Tätigkeit als Leiter Informationsdienstleistungen beim Wirtschaftsdachverband economiesuisse und lesen Sie, wovon er vom Studium besonders profitieren konnte.

Das Bachelorstudium Information Science als Sprungbrett

Ist das eine Raumstation oder ein Digitalisierungslabor?

Hi8, DVCAM oder VHS. Für viele Teilnehmer aus dem Projektkurs Digilab+ des Frühjahrssemesters 2016 sind diese Begriffe mit schwammigen Erinnerungen an die Kindheit verbunden. Sei es in Bezug auf wackligen Aufnahmen aus den Ferien, den ersten Gehversuchen oder Zeichentrickfilmen eines US-Amerikanischen Grosskonzerns. Im Jahr 2015 wurde die Produktion von VHS-Kassetten endgültig eingestellt. Aus informationswissenschaftlicher Sicht stellt sich nun natürlich die Frage, wie sich ein obsoletes Format wie eben jene Videokassetten in ein langzeittaugliches Format speichern lassen. Bis Ende Mai galt es eine Arbeitsstation zur Digitalisierung von VHS-Kassetten aufzubauen. Im Aufbau der Arbeitsstation trafen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Hochleistungscomputer, welche in der Lage sein müssen, den eintreffenden Bit-Strom überhaupt verarbeiten zu können. Auf der anderen Seite ein Ungetüm von altertümlichen Abspielgeräten und eines Monitors, welche ihre besten Zeiten Ende der 70er Jahre hinter sich gelassen hatten. Die Projekteilnehmer fühlten sich teilweise mehr im Mission Control Center der Apollo Missionen, als in einem Digitalisierungslabor. Während dreizehn Wochen wurde geschraubt, gelötet, programmiert und digitalisiert. Ganz nebenbei wurde im Kurs auch der cineastische Horizont der Teilnehmer erweitert. So mussten als Testkassetten Tim und Struppi, Titanic und ein obskurer Werbefilm für ein Skigebiet herhalten. Am 30. Mai war zum einen die Arbeitsstation funktionsfähig installiert und zum anderen die Projektteilnehmer um wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben reicher.

Autor: Marco Humbel

Für Fragen zum Projekt und zum Digilab steht Dr. Michel Pfeiffer gerne zur Verfügung:
michel.pfeiffer@htwchur.ch

Informationsabende Studiengänge Informationswissenschaft

Wir laden Sie herzlich ein, zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science an der HTW Chur.

Die nächsten Informationsveranstaltungen finden an folgenden Terminen statt:

Zürich (Bachelor, Master, MAS)
Mo, 26.10.2015, 17.45-19.15 Uhr
Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich
(Anreise: http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6)

Bern (Bachelor, MAS)
Mo, 09.11.2015, 17.15-19.00 Uhr
Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern
(Anreise: http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de)

Basel (Bachelor, MAS)
Mi, 11.11.2015, 17.45-19.15 Uhr
Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel
(Anreise: http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/)

St. Gallen (Bachelor, MAS)
Mi, 16.11.2015, 18.15-19.30 Uhr
Universitäts-Bibliothek, Dufourstrasse 50, 9000 St. Gallen
(Anreise: http://www.unisg.ch/de/Universitaet/AnfahrtUndCampusplan)

Chur (Bachelor, Master, MAS)
Do, 19.11.2015, 18.45-20.15 Uhr
HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur
(Anreise: http://www.htwchur.ch/ueber-uns/organisation/lageplan-standorte.html)

Luzern (Bachelor, MAS)
Do, 26.11.2015, 18.45-20.15 Uhr
Stadtbibliothek, Löwenplatz 10, 6004 Luzern
(Anreise: http://www.bvl.ch/seiten/gemeinden/luz_sta_kontakt.html)

Freilichtmuseum Ballenberg als Virtual-Reality-Objekt

Im Rahmen eines Projektkurses des Bachelor-Studiums Informationswissenschaft an der HTW Chur hat die Klasse IW12vz anfangs September 2014 den Auftrag erhalten, das Haus „Untere Grosstanne“, welches im Freilichtmuseum Ballenberg steht, als Virtual-Reality-Objekt darzustellen. Nach langer Planung und vielen Überlegungen arbeiteten die Studierenden während zwei Tagen Ende Oktober 2014 vor Ort, um entsprechende Rohdaten (Panorama-Fotografien und Hintergrundwissen) zu erheben. In der Nachbearbeitung wurde dann das untenstehende Objekt erstellt. Ziel dieses Projektes war es vor allem, einen neuartigen Zugang zu Wissen darzustellen.

Es wird empfohlen, die Vollbildansicht im Objekt auszuwählen.

Alumni berichten: Bachelor-Studiengang Information Science in Chur

Alumnus Sebastian Brassel zeigt in unserem neuen Video, wie sein Bachelor-Studium Information Science an der HTW Chur sein heutiges Arbeitsleben bei Economiesuisse prägt.

LibraryLab at HTW Chur

deutsche Version

In the fall semester 2015 preparations start for the LibraryLab at HTW Chur. The basic idea of ​​the Lab is to create a makerspace, in which new technologies and their implementation in libraries can be tested. Students will thus have the opportunity to acquire new knowledge through experimentation, creating and „making“. At the same time they also get to know the concept of a makerspace so they are able to implement this later in libraries.

The LibraryLab Lab is integrated in the Service & Innovation Lab that will be located in the main building of HTW Chur. This creates the possibility to experiment in a flexible setting with new technologies and to test their use in courses or as a service to external partners.

In a project course during fall semester different technologies are evaluated by students. They will develop scenarios for the application of these technologies in the LibraryLab. As a result, different modules should be available with different technologies, which are then available in the LibraryLab in teaching, research and as services.

An important principle is the interdisciplinary approach: as in a Makerspace it is necessary to cooperate with specialists from various fields. HTW Chur is ideally situated for this, as there are specialists in information and communication technology (ICT), multimedia (MMP), architecture with 3D visualization, web technologies and digital services.

By the LibraryLab we want to adapt various current developments and enable our graduates to fulfill their intended role of innovation promoters at their future workplace. They should be familiar with new technologies and they should know how to use them in libraries and understand the concept of a makerspace – a topic that is mentioned as an important technology for libraries in the near future in the Horizon Report 2015 Library Edition.

Contact: Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler

 

Das LibraryLab an der HTW Chur

Im Herbstsemester 2015 starten die Vorbereitungen für das LibraryLab an der HTW Chur. Die Grundidee des Labs besteht darin, dass in einer Art Makerspace neue Technologien ausprobiert und ihre Anwendung in Bibliotheken erprobt werden können. Studierende werden so die Möglichkeit haben, durch Experimentieren, Bauen und „Machen“ neues Wissen anzueignen. Gleichzeitig lernen sie auch das Konzept eines Makerspace kennen und können dies später in Bibliotheken umsetzen.

Das LibraryLab wird in das geplante Service & Innovation Lab im Hauptgebäude der HTW Chur integriert. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, in Aus- und Weiterbildung oder auch als Dienstleistung für externe Partner in einem flexiblen Setting mit neuen Technologien zu experimentieren und ihren Einsatz in neuen Dienstleistungen zu erproben.

Im Herbstsemester werden in einem Projektkurs verschiedene Technologien evaluiert und für diese Einsatzszenarien im LibraryLab entwickelt. Als Ergebnis sollen verschiedene Module mit unterschiedlichen Technologien bereitstehen, die dann im LibraryLab in Lehre, Forschung und Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Grundsatz ist der interdisziplinäre Ansatz: wie in einem Makerspace ist es notwendig, mit SpezialistInnen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenzuarbeiten. Wir sind an der HTW Chur bestens dafür aufgestellt, da wir hier unter anderem über SpezialistInnen für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Multimedia (MMP), Architektur mit 3D-Visualisierung, Webtechnologien und digitale Services verfügen.

Mit dem LibraryLab wollen wir verschiedene aktuelle Entwicklungen aufnehmen und unsere AbsolventInnen befähigen, an ihrem künftigen Arbeitsplatz die ihnen zugedachte Rolle von Innovationspromotoren zu erfüllen. Sie kennen sich mit neuen Technologien aus und wissen, wie man diese in Bibliotheken einsetzen kann – und sie kennen das Konzept eines Makerspace. Ein Thema, das im Horizon Report 2015 Library Edition als wichtige Technologie in naher Zukunft genannt wird, auch für Wissenschaftliche Bibliotheken.

Das LibraryLab kommt!

Die Schulleitung der HTW Chur hat grünes Licht gegeben für die Einrichtung eines LibraryLabs! Die Grundidee des Labs besteht darin, dass in einer Art Makerspace neue Technologien ausprobiert und ihre Anwendung in Bibliotheken erprobt werden können. Studierende werden so die Möglichkeit haben, durch Experimentieren, Bauen und „Machen“ neues Wissen anzueignen. Gleichzeitig lernen sie auch das Konzept eines Makerspace kennen und können dies später in Bibliotheken umsetzen. Weiterlesen

Informationsveranstaltungen zu unseren Studiengängen im März 2015

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über unsere Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

Bachelor-Studium Information Science

Das Bachelor-Studium Information Science kann in Chur im Voll- und Teilzeitmodus, in Zürich nur in Teilzeit studiert werden. Die Studierenden bestimmen das Studientempo und die Studiendauer selbst.

Master of Advanced Studies in Information Science

Der MAS IS richtet sich primär an Absolventinnen und Absolventen eines „Nicht-IuD“-Studiums, die mit dem MAS IS eine Zusatzqualifikation im Bereich Archiv, Bibliothek, Dokumentation oder Museum erwerben wollen.

Master of Science in Business Administration, Major Information and Data Management

Im Master-Studium werden Führungs- und Managerpersönlichkeiten sowie hochqualifizierte Experten für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ausgebildet.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die nächsten Informationsveranstaltungen für diese drei Studiengänge finden an folgenden Terminen statt:

St. Gallen, Bibliothek Universität St. Gallen
02. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Zürich, Zentralbibliothek
09. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Bern, Nationalbibliothek
16. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Basel, Wirtschaftsarchiv
23. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

 

Informationsveranstaltung für Master-Studiengang Business Administration
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für den Master-Studiengang Business Administration wird auch der Major Information & Data Management nochmals präsentiert:

Chur, HTW
13. März 2015, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr
Details und Anmeldung

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