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Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Churer Schriften zur Informationswissenschaft (Seite 1 von 3)

100. Churer Schrift zur Informationswissenschaft: Community – eine Untersuchung was es im Kontext von allgemein-öffentlichen Bibliotheken bedeutet

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Community – eine Untersuchung was es im Kontext von allgemein-öffentlichen Bibliotheken bedeutet

Carina Burch (2019)

Kurzfassung

Community ist ein zentrales Schlagwort in der Diskussion um die Rolle und die Zukunft von allgemein-öffentlichen Bibliotheken. Während klar scheint, dass Community für Bibliotheken wichtig ist, kann Community vieles bedeuten. Der Begriff wird in unterschiedlichen Kontexten und Formen verwendet. Ein Literaturbericht gliedert die Diskussion in der bibliothekarischen Fachliteratur in drei Bereiche: Community-Orientation, Community-Building und Community-Engagement. Diese werden durch verschiedene Konzepte und Tätigkeiten vorgestellt, sowie am Beispiel des Angebots von Makerspaces illustriert. Im deutschsprachigen Raum wird in Bezug auf Bibliotheken sowohl von Community als auch von Gemeinschaft gesprochen. Eine qualitative Inhaltsanalyse der drei Verbandszeitschriften BuB – Forum Bibliothek und Information, SAB Info und Büchereiperspektiven zeigt, dass die zwei Begriffe in Verbindung zu Themen wie interkulturelle Bibliotheksarbeit, Makerspaces und Zukunft von Bibliotheken genannt werden.

Schlagworte: Community, Gemeinschaft, allgemein-öffentliche Bibliothek, Literaturbericht, qualitative Inhaltsanalyse

Die Churer Schriften zur Informationswissenschaft sind digital und kostenlos zugänglich und stehen für die Verwendung durch Dritte zur Verfügung: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Enhancing Collaboration in Collaborative Problem-Solving with Conversational Agents

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Enhancing Collaboration in Collaborative Problem-Solving with Conversational Agents

Hanna Kummel (2019)

Xandar Unit simulation within a chat-based environment

Kurzfassung:
Die OECD hat einen umfangreichen und soliden Rahmen für die kollaborative Problemlösung geschaffen. Das Framework wurde aufgrund der Integration in die Erhebung kollaborativen Problemlösens in PISA 2015 entwickelt. Eine erkennbare Einschränkung des Feldes ist der Ausschluss der natürlichen Sprache, was die Umsetzung als realistischeres Szenario verhindert. Die Erhaltung der Validität des Messinstrumentes zwingt den Versuchsaufbau dazu Multiple-Choice-Fragen zu nutzen. Dieser Umstand wurde vielfach kritisiert und stellt damit den Fokus dieser Masterarbeit dar. In der Folge lautet die Hauptforschungsfrage: Welchen Einfluss hat die Umsetzung einer „natürlichen Zusammenarbeit“ auf die Erhebung kollaborativer Problemlösungen?
Die sieben Kapitel dieser Arbeit werden diese Frage durch empirische Forschung und einer Synthese der Ergebnisse beantworten. Die Ergebnisse führen zu einem funktionalen Prototyp eines Konversationsagenten, der die sprachliche Einschränkung für weitere Forschungen auflöst.

Schlagworte: kollaboratives Problemlösen, Konversationsagenten, natürliche Sprachverarbeitung

Abstract:
OECD has contributed a rich and solid framework to the field of collaborative problem-solving. The framework was developed due to the integration of a collaborative problem-solving assessment in PISA 2015. A recognizable restriction to the field is the exclusion of natural language which prevents implementation of a more realistic scenario. The maintenance of the validity of the item today forces the assessment setup to retain multiple-choice questions. This circumstance has been widely criticized and thus became the focus of this master’s thesis. Subsequently, the main research question to answer is: What influence does the implementation of a “natural collaboration” have on the assessments for collaborative problem-solving?
The seven chapters of this thesis will answer this question with conducted empirical research and a synthesis of results. Results led to a functional prototype of a conversational agent that resolves the linguistic limitation for further research.

Keywords: collaborative problem-solving, conversational agents, natural language processing

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Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Counteracting Concept Drift in Natural Language Classifiers

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Counteracting Concept Drift in Natural Language Classifiers: Proposal for an Automated Method

Kirsten Scherer Auberson (2018)

Kurzfassung:

Natural Language Classifier helfen Unternehmen zunehmend dabei die Flut von Textdaten zu überwinden. Aber diese Classifier, einmal trainiert, verlieren mit der Zeit ihre Nützlichkeit. Sie bleiben statisch, aber die zugrundeliegende Domäne der Textdaten verändert sich: Ihre Genauigkeit nimmt aufgrund eines Phänomens ab, das als Konzeptdrift bekannt ist. Die Frage ist ob Konzeptdrift durch die Ausgabe eines Classifiers zuverlässig erkannt werden kann, und falls ja: ist es möglich dem durch nachtrainieren des Classifiers entgegenzuwirken. Es wird eine System-Implementierung mittels Proof-of-Concept vorgestellt, bei der das Konfidenzmass des Classifiers zur Erkennung von Konzeptdrift verwendet wird. Der Classifier wird dann iterativ neu trainiert, indem er Stichproben mit niedrigem Konfidenzmass auswählt, sie korrigiert und im Trainingsset der nächsten Iteration verwendet. Die Leistung des Classifiers wird über die Zeit gemessen, und die Leistung des Systems beobachtet. Basierend darauf werden schließlich Empfehlungen gegeben, die sich bei der Implementierung solcher Systeme als nützlich erweisen können.

Schlagwörter: Natural Language Classification, Konzeptdrift, Text Retrieval, Klassifikation, Natural Language Processing, Machine Learning

 

Abstract:

Natural Language Classifiers increasingly help Enterprises overcome the deluge of textual data coming their way. But these classifiers, once trained, lose their usefulness over time, as they remain static but the textual data’s underlying domain evolves: Their accuracy decreases in a phenomenon known as concept drift. Can this phenomenon be reliably detected in the classifier’s output? Once detected, can it be corrected through re-training, and if so, how? A proof-of-concept implementation of a system is presented, in which the classifier’s confi-dence metrics are used to detect concept drift. The classifier is then re-trained iteratively, by selecting test set samples with low confidence value, correcting them, and using them in the next iteration’s training set. The classifier’s performance is measured over time, and the system’s performance is observed. Finally, recommendations based on this implementation are made, which may prove useful in implementing such systems.

Keywords: natural language classification, concept drift, text retrieval, classification, natural language processing, machine learning

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Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Betrachtung der Data Visualization Literacy in der angestrebten Schweizer Informationsgesellschaft

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Betrachtung der Data Visualization Literacy in der angestrebten Schweizer Informationsgesellschaft

Monika Rohner (2018)

Verschiedene Umsetzungen der Datenvisualisierung

Datenvisualisierungen sind ein wichtiges Werkzeug, um Inhalte und Muster in Datensätzen zu erkennen und ermöglichen so auch Laien den Zugang zu der Information, die in Datensätzen steckt. Data Visualization Literacy ist die Kompetenz, Datenvisualisierungen zu lesen, zu verstehen, zu hinterfragen und herzustellen. Data Visualization Literacy ist daher eine wichtige Kompetenz der Informationsgesellschaft. Im Auftrag des Bundesrates hat das Bundesamt für Kommunikation BAKOM die Strategie „Digitale Schweiz“ entwickelt. Die Strategie zeigt auf, wie die fortschreitende Digitalisierung genutzt und die Schweiz zu einer Informationsgesellschaft entwickelt werden soll. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern die Strategie „Digitale Schweiz“ die Förderung von Data Visualization Literacy in der Bevölkerung unterstützt. Dazu werden die Kompetenzen der Data Visualization Literacy ermittelt, Kompetenzstellen innerhalb des Bildungssystems benannt und die Massnahmen der Strategie in Bezug auf Data Visualization Literacy überprüft.

Schlagwörter: Bildung, Data Visualization Literacy, Datenvisualisierung, Informationsgesellschaft, Informationskompetenz, Schweiz

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Neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft aus dem MAS in Information Science

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Wie lernen studentische Bibliotheks-Nutzende und was macht für sie den optimalen Arbeitsplatz aus? Eine Studie der Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St. Gallen

Andrea Traber (2018)

Die Universitätsbibliothek St. Gallen ist mit einem stetig steigenden Bedarf an Lernplätzen konfrontiert. Um diese qualitativ hochstehend und bedürfnisgerecht zu gestalten, ist es ent­scheidend, die Anforderungen der Studierenden an Lernplätze zu kennen. Auch stellt sich immer wieder die Frage, wie sich gesellschaftliche und technologische Entwicklungen auf Nutzerbedürfnisse auswirken.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St. Gallen, indem sie mittels Beobachtungen beliebte und wenig genutzte Zonen identifiziert. Des Weiteren werden mittels Fotobefragungen die Lern- und Arbeitsweisen von Bibliotheks­nutzenden und deren Erwartungen an Lernplätze analysiert.

Dabei zeigt sich, dass kooperative und kreative Lernformen wenig Einzug in den studentischen Lernalltag gefunden haben und sich Studierende mehrheitlich einen herkömmlichen Einzelarbeitsplatz in einer ruhigen Umgebung wünschen, so dass sie im Kreise Gleich­gesinnter still und konzentriert lernen und arbeiten können. Diese Erkenntnis soll die Universitätsbibliothek St. Gallen und Hochschulbibliotheken im Allgemeinen dabei unter­stützen, Lernorte bedürfnisgerecht zu gestalten.

Schlagwörter: User Experience in Libraries, UXLib, Ethnografie, Fotobefragung, Beobach­tung, Lernort Bibliothek, Nutzerbedürfnis


„Für das Volk und durch das Volk?“ Bibliotheken als Gegenstand von Volksabstimmungen und Petitionen

Irina Morell (2018)

Angesichts des zunehmenden Spardrucks müssen Bibliotheken in der Schweiz ihre Interessen auf der politischen Bühne wirksam vertreten können, um auch in Zukunft über ausreichend finanzielle Mittel für die Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrags zu verfügen. Die direkte Demokratie bietet Bibliotheken dafür zahlreiche Möglichkeiten. Doch nutzen Bibliotheken diese auch, und mit welchen Folgen? In der Schweiz fand dieses Forschungsthema im Gegensatz zu den USA bis heute wenig substantielle Beachtung.

Die Arbeit trägt zur Schaffung einer notwendigen Grundlage für weitere Forschungsarbeiten bei, indem sie alle schweizerischen Volksabstimmungen und Petitionen mit Bibliotheksbezug der letzten zehn Jahre erfasst und auswertet. Mehrere auf Experteninterviews basierende Fallstudien erlauben vertiefende Erkenntnisse zu ausgewählten Abstimmungsbeispielen. Im Zentrum der Untersuchung steht der Versuch, basierend auf diesen Daten einen Leitfaden für direktdemokratische Interessenvertretung zu erstellen, der praktische Handlungsempfeh­lungen für schweizerische Bibliotheken zur Verfügung stellt. Darüber hinaus untersucht die Masterarbeit den Einfluss direktdemokratischer Volksrechte auf die öffentliche Bibliotheks­landschaft der USA und der Schweiz.

Schlagwörter: Abstimmungsforschung, Abstimmungskampf, Bibliothekspolitik, direkte Demokratie, Interessenpolitik, Interessenvertretung, Lobbyismus, öffentliche Bibliothek, Petition, Politikwissenschaft, politische Kommunikation, politische Kampagne, Schweiz, USA, Volksabstimmung

Die Arbeiten stehen zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Leichte Sprache in amtlichen Publikationen und Webseiten

Vera Knoll (2018): Leichte Sprache in amtlichen Publikationen und Webseiten: Wie ernst nehmen Verwaltungen die Leichte Sprache in der deutschsprachigen Schweiz?

Das Thema Leichte Sprache hat mit der Ratifizierung der UNO-Behindertenrechtskonvention 2014 Aufwind erhalten. Es geht um stark vereinfachte Sprache, die im Gegensatz zur Einfachen Sprache genauen Regeln unterliegt. Die Leichte Sprache wird oft mit den Begriffen „Inklusion“ und „Partizipation“ in Zusammenhang gebracht. Zielgruppe sind Menschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch andere wie z.B. Fremdsprachige können profitieren. Aus Sicht der Betroffenen ermöglicht die Leichte Sprache Zugang zu Wissen und bietet einen wichtigen Beitrag zur Selbstbestimmung. Sie kann aber auch zur Stigmatisierung der betroffenen Gruppe führen.

Diese Churer Schrift untersucht, welche Stadt-, Kantons- und Bundesverwaltungen in der deutschsprachigen Schweiz zurzeit Texte in Leichter Sprache anbieten, wie gross die Akzeptanz der Verwaltungen bezüglich der Sprache ist und wie sie die Leichte Sprache umsetzen. So wurden mittels Internetrecherche die Webseiten der Verwaltungen nach Texten in Leichter Sprache durchsucht und analysiert, und es wurden Experteninterviews mit Verwaltungs-Vertretern und einem Übersetzer der Leichten Sprache geführt. Es stellte sich heraus, dass die Stadt-, Kantons- und Bundesverwaltungen damit begonnen haben, Texte in Leichte Sprache übersetzen zu lassen – bis jetzt allerdings erst Verwaltungen grösserer Städte und die Bundesverwaltung. Die meisten Texte richten sich v.a. an Behinderte und betreffen deren Rechte und die für sie wichtigen Informationen. Als weitere wichtige Adressatengruppe fühlen sich die Fremdsprachigen mit geringen Deutschkenntnissen angesprochen.

Bei der Umsetzung der Barrierefreiheit im Internet steht man noch ganz am Anfang. So wurde nur eine Webseite in Leichter Sprache gefunden. Je nach Adressatengruppe werden Formen unterschiedlicher Sprachniveaus verwendet, die sich allerdings in der Praxis miteinander vermischen können, so dass die Trennlinie zwischen Leichter und Einfacher Sprache nicht immer eingehalten wird trotz Bewusstseins um die Unterschiede derselben.

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Die Usability von E-Book-Angeboten wissenschaftlicher Bibliotheken

Silvana Rüfli (2018): Die Usability von E-Book-Angeboten wissenschaftlicher Bibliotheken: Eine Untersuchung am Beispiel der Universitätsbibliotheken St. Gallen, Bern und Zürich.

Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science untersucht die Usability von E-Book-Angeboten von drei wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz: der Universitätsbibliothek St. Gallen, der Universitätsbibliothek Bern und der Hauptbibliothek der Universität Zürich. Eine gute Usability-Qualität der Online-Angebote von Bibliotheken ist entscheidend, um mit anderen Informationsanbietern im Web konkurrenzieren zu können. E-Books werden von Verlagen und Aggregatoren angeboten und können von Bibliotheken gekauft oder lizenziert werden. Benutzer sehen sich bei der Recherche nach E-Books mit vielen Beschränkungen und unterschiedlichen Anbieter-Plattformen konfrontiert. Die Suche in Discovery Systemen oder Katalogen kann für den Nutzer durch gut verständliche Bezeichnungen für Links und eine eindeutige Darstellung von E-Books in der Ergebnisliste vereinfacht werden. Die frühzeitige Erkennbarkeit von Volltext-Zugang im Rechercheprozess erleichtert die Suche ebenfalls.

Schlagwörter: E-Book, Usability, Bibliothek, Discovery System

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Projektmanagement in Schweizer Bibliotheken

Isabel Merlo (2018): Projektmanagement in Schweizer Bibliotheken: Eine Untersuchung, wie Schweizer Bibliotheken Projekte managen und ein Projektmanagementvorschlag für die GGG Stadtbibliothek Basel.

Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine Untersuchung zum Projektmanagement in Schweizer Bibliotheken. Nebst einer internationalen Literaturrecherche, wurde ein Online-Fragebogen an öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken versandt, in welchem Fragen zur Projektkultur, Projektdefinition, Projektdurchführung, Zukunft des Projektmanagements und zum Projekt-team gestellt wurden. Drei Interviews mit Mitarbeitenden der ETH-Bibliothek Zürich, der Pestalozzi-Bibliothek Zürich und den Winterthurer Bibliotheken erlauben vertiefte Einblicke in das Projektmanagement dieser Bibliotheken. Im letzten Teil der Arbeit wird ein auf die GGG Stadtbibliothek Basel angepasstes Projektmanagement vorgeschlagen. Die Untersuchung ergab, dass Bibliotheken meist hauseigenen Projektmanagementrichtlinien folgen und sie dem Projektmanagement in Zukunft einen höheren Stellenwert einräumen als zum Zeitpunkt der Untersuchung.

Schlagwörter: Projektmanagement, Schweiz, Öffentliche Bibliothek, Wissenschaftliche Bibliothek, Bachelorarbeit

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Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Customer Engagement Analytics

Sven Lenz (2017): Customer Engagement Analytics: Clustering User Navigation Behaviour

Customer relations are investments by Brian Solis

Durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse stehen Anwendern von Informations­systemen immer mehr Services zur Verfügung, die ihre Tätigkeiten effizienter und effektiver werden lassen. Ihnen soll ein informationeller Mehrwert geboten werden, so dass Kunden­loyalität aufgebaut und eine Kundenabwanderung verhindert wird. Die Thesis beschäftigt sich damit, wie aus den Daten, die bei der Interaktion eines Benutzers mit einem Informationssystem entstehen, ein Kundenverständnis erlangt werden kann. Anhand eines Smart Data Systems werden die Benutzer in Gruppen segmentiert. Durch eine Online-Umfrage werden die Persönlichkeitsprofile und Clickstream-Sequenzen aufgezeichnet und eine Segmentierung mit Hilfe eines Divisive Hierarchical Clustering durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass innerhalb der segmentierten Gruppen keine Übereinstimmung auf ähnliche Persönlichkeitsprofile basierend auf den Big Five Faktoren gefunden werden konnte. Indessen kann eine Effizienz- und Effektivitätswirkung für den Benutzer erreicht werden, indem Navigationsstrukturen und Produktplatzierungen für die Cluster optimiert werden.

Schlagwörter. Smart Data Discovery, Web Usage Mining, Clustering, Persönlichkeitsprofile, Big Five

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Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Kleider machen BibliothekarInnen

Marcella Haab-Grothof (2017): „Kleider machen BibliothekarInnen“: Der Einfluss von Kleidung des Bibliothekspersonals auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden

Ausgehend von einer amerikanischen Studie geht es in der vorliegenden Arbeit um die Frage, welchen Einfluss die Kleidung von Bibliothekspersonal auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden hat. Es konnte gezeigt werden, dass die Kleiderfarbe, der Kleidungsstil sowie ein Namensschild einen Einfluss auf die Entscheidung haben, an welche/n Bibliothekar/in sich Kunden wenden, wobei formale, blaue Kleidung mit Namenschild der Favorit war. In erster Linie sind den Kunden der Kleidungsstil und das Namensschild wichtig. Die Kleiderfarbe, das Alter sowie das Geschlecht des Personals sind hingegen unwichtig. Dies wurde mit einer Online-Umfrage unter 1444 Bibliotheksnutzern und Nichtnutzern untersucht. Zusätzlich wurden sieben Personen in leitender Funktion aus ausgewählten Deutschschweizer Bibliotheken zu Kleidungsvorschriften in Bibliotheken interviewt. In der Deutschschweiz gibt es einige Bibliotheken, die ihren Mitarbeitenden Vorgaben für Kleidung und Erscheinungsbild machen. Die Erkenntnisse aus den Untersuchungen geben Hinweise, wie die Zugänglichkeit von Bibliothekspersonal verbessert werden kann.

Schlagwörter: Bibliothek, Kleidung, Erscheinungsbild, Farbe, nonverbale Kommunikation, Kundenkontakt, Kontaktaufnahme, Zugänglichkeit, Berufskleidung, Uniform, Dresscode, Kleidungsvorschrift

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