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InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: MAS Informationswissenschaft (Seite 1 von 2)

Hat die Stadtbibliothek Olten eine Zukunft? Eine Studie der HTW Chur gibt Antworten

Oft stand die Stadtbibliothek in Olten in jüngster Vergangenheit in der öffentlichen Kritik: Sie sei insgesamt zu teuer, sagen die einen. Sie müsse ihre Öffnungszeiten ausdehnen, sagen die anderen. Gar als «Betriebsferien-Bibliothek» wurde sie medial gegeisselt, da sie sechs Wochen im Jahr die Tore schliesst. Doch ist die öffentlich geübte Kritik überhaupt gerechtfertigt? Eine Studie des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft im Auftrag der Stadt Olten sollte Antworten liefern. Und fand diese auch.

Der Eingangsbereich der Stadtbibliothek Olten

Olten hat viele Namen: «Literatenstadt», «Eisenbahnstadt», «Bildungsstadt» oder «Kulturstadt», um nur die geläufigsten zu nennen. Olten ist eine kulturell aktive Stadt: Es gibt z. B. ein Buchfestival, Kabarett- und Tanz-Tage oder einen literarischen Stadtrundgang (Literatour), zahlreiche Museen und eine junge Kulturszene. Diese Vielfalt widerspiegelt sich auch in der Bibliothekslandschaft der Stadt: Neben der alteingesessenen Stadtbibliothek existiert eine Jugendbibliothek, eine Ludothek und ein Stadtarchiv.

Die Stadtbibliothek ist in jüngster Vergangenheit jedoch immer wieder ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geraten. Insbesondere die langen Betriebsschliesszeiten von insgesamt 6 Wochen im Jahr wurden zuletzt Ende 2017 öffentlich debattiert. Doch schaut man etwas genauer hin, so stellt man fest, dass die Stadtbibliothek Olten mit einem Stellenetat von gerademal 300 Stellenprozenten (verteilt auf 4 Personen) im schweizweiten Vergleich mit Bibliotheken in Gemeinden ähnlicher Grösse und mit einem vergleichbaren Bestandsvolumen unterdotiert ist. Der Spardruck in der seit der Finanzkrise 2008 arg gebeutelten Stadt hat auch vor der Stadtbibliothek nicht Halt gemacht, wovon die Stellenkürzungen der letzten Jahre zeugen (und dies bei gleichbleibender Arbeitslast notabene). Die Stadtverwaltung wollte genauer wissen, was mit den vorhandenen Ressourcen möglich ist und wie es mit der Stadtbibliothek in Zukunft weitergehen könnte.

Eine Fragestellung, die Prof. Ivo Macek wie gerufen kam und sich wunderbar u.a. mit der Unterstützung von Studierenden lösen liess: So erstellten die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Informationswissenschaft Teilzeit (Klasse IW 16 tz ZH) im Rahmen des Moduls «Empirische Sozial- und Benutzerforschung» eine grossangelegte Nutzerbefragung und werteten diese aus. Derweil Studierende des Weiterbildungsmasters MAS in Information Science (Klassenjahrgang 2017-2019) im Rahmen einer Projektwoche vor Ort unter der Leitung von Prof. Ivo Macek und Prof. Urs Kappeler zukunftsträchtige Ideen für die Stadtbibliothek Olten entwickelten. Was dabei im Wesentlichen herauskam, sei in der Folge kurz zusammengefasst. Um die Ergebnisse allerdings zu verstehen, bedarf es zunächst eines Exkurses in die Trends der globalen Bibliothekswelt:

Bibliotheken verändern sich

Öffentliche Bibliotheken sind derzeit weltweit einem grossen Wandel unterworfen. Dieser hat einerseits technische, andererseits gesellschaftliche Ursachen: Das Internet hat den Zugang zu Wissen vereinfacht, und digitale Angebote haben das Verhalten von Bibliotheksnutzern markant verändert. Die Zeiten, in denen Bibliotheken Orte waren, in welchen man primär Bücher auslieh, sind längst vorbei. Die ursprüngliche Kernaufgabe, die Medienausleihe, ist zwar immer noch zentral. Es sind jedoch zahlreiche Aufgaben dazugekommen: Leseförderung für unterschiedliche Altersgruppen, vertiefte Vermittlung von Medienkompetenz, Integrationsprojekte, Unterstützung des lebenslangen Lernens. Als wichtiger Begegnungs-, Austausch- und Lernort haben Bibliotheken eine tragende Rolle. Öffentliche Bibliotheken reagieren zurzeit weltweit mit neuen strategischen Ausrichtungen auf die Herausforderungen. Was bedeutet das nun für die Stadtbibliothek Olten?

Neues Profil nötig

Ihr fehlt es an einem klaren Aktionsplan, wie sie sich in diesem sich verändernden Umfeld positionieren will. Das bisherige (historisch bedingte) Profil als Studien- und Bildungsbibliothek scheint überholt. Mit der vor einigen Jahren im Fachhochschulcampus der FHNW eröffneten Bibliothek besteht eine moderne Einrichtung, die Studien- und Bildungszwecken dient und in Sachen vorhandener Infrastruktur der Stadtbibliothek den Rang abläuft. Es wird daher empfohlen, die Ausrichtung zu überdenken und einen Wandel hin zu einer reinen «allgemeinen öffentlichen Bibliothek» vorzunehmen. Konkret: Die Stadtbibliothek positioniert sich als sog. «3. Ort», das heisst als Ort, in dem man nebst dem Zuhause und der Arbeitsstelle seine Zeit verbringt. Sie schafft Platz und Raum, in denen Menschen freien Zugang haben, ohne Konsumationsdruck und dabei auf Medien zur Unterhaltung, sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten treffen. Der «3. Ort» ist ein Treffpunkt, der Platz für Veranstaltungen und Aktivitäten unterschiedlichster Art bietet: seien dies Konzerte, Ausstellungen, Podiumsgespräche oder Theateraufführungen oder seien dies Veranstaltungen im privaten Rahmen oder Treffen von Gruppierungen unterschiedlichster Couleur. Der Nutzung des Raums sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Die dafür nötigen Raumangebote zu schaffen, ist eine Herausforderung, welche die Bibliothekslandschaft zurzeit stark beschäftigt.

Neuer Raum nötig

Die Stadtbibliothek Olten kann an ihrem jetzigen Standort an der Hauptgasse in der Altstadt die Anforderungen an einen «3. Ort» nur sehr schwer erfüllen. Die Räume sind eng, die Regale statisch und die Lichtverhältnisse ungenügend. Zudem verteilt sich die Bibliothek über mehrere Stockwerke, was für Veranstaltungen und Raum für Begegnung eher hinderlich ist.

Gleichzeitig existiert mit der «Jugendbibliothek» auf dem Platz Olten noch eine zweite bibliothekarische Einrichtung, die sich ausschliesslich auf das Zielpublikum «Kinder und Jugendliche» ausrichtet, während die Stadtbibliothek eine Kundschaft im Erwachsenenalter anspricht. Diese räumliche, inhaltliche und organisatorische Trennung (die Stadtbibliothek ist dem Präsidial-, die Jugendbibliothek dem Schuldepartement angegliedert) wird als unsinnig erachtet. In einer Zusammenlegung beider Einrichtungen indes wird grosses Potential gesehen, Synergien können genutzt und Kräfte gebündelt werden. Ressourcen können ebenfalls besser eingesetzt werden, wenn alle an einem Ort zusammenarbeiten, anstatt jeder an einem separaten Standort und für sich. Allerdings macht – wie angetönt – eine Zusammenlegung nur Sinn, wenn auch eine räumliche Zusammenführung unter einem gemeinsamen Dach erfolgt. Nach Prüfung verschiedener möglicher Standorte in der Stadt Olten kommt die Studie zum Schluss, dass eine Integration der Stadtbibliothek ins Stadthaus baulich gut realisierbar wäre und grosse Vorteile in Bezug auf die zu erwartenden Synergieeffekte mit sich brächte. Der Raumperimeter der jetzigen Jugendbibliothek liesse sich relativ problemlos auf den ganzen Parterre-Bereich des Stadthauses erweitern, im Idealfall noch unter Hinzunahme der bis anhin ungenutzten Dachterrasse. Ein Projekt, das sicherlich günstiger ausfallen würde als ein kompletter Neubau.

Ressourcen stärken

Die Stadtbibliothek verfügt heute über einen Stellenetat von 3 Vollzeitstellen verteilt auf 4 Mitarbeitende. Im Vergleich mit anderen Bibliotheken von Gemeinden ähnlicher Grösse sind die personellen Ressourcen in Olten unzureichend. Zum Vergleich: Die Stadtbibliothek Baden beschäftigt 24 Mitarbeitende in insgesamt 12,4 Vollzeitstellen, in der Stadtbibliothek Aarau teilen sich 19 Mitarbeitende 10,2 Vollzeitstellen. Selbst die kleineren Stadtbibliotheken wie Zofingen, Langenthal und Burgdorf haben mindestens eine Vollzeitstelle mehr als die Stadtbibliothek Olten und ein Mehrfaches an Mitarbeitenden. Die Studie kommt zum Schluss, dass mit Blick auf die unmittelbare Konkurrenz, das verfügbare Medienangebot und die Aufgaben, die die Bibliothek über das bibliothekarische Kerngeschäft hinweg wahrnimmt (z. B. Sammelauftrag für Oltner Schrifttum, sog. «Oltenensia») mind. 100 Stellenprozente mehr als bisher vonnöten wären.

Politisches Bekenntnis zu einer Bibliothek mit Zukunft nötig

Alle Vorschläge sind wirkungslos, wenn kein klares politisches Bekenntnis zur Bibliothek und zu mehr Ressourcen in personeller wie in räumlicher Hinsicht vorhanden ist. Die Bibliothek muss sich und ihren Anliegen zwingend mehr politisches Gehör verschaffen, sei dies über eine Bibliothekskommission oder durch eine Vertretung in der Behörde. Der bevorstehende Wechsel in der Bibliotheksleitung böte die Chance für einen breit abgestützten Strategieentwicklungsprozess, der die Zukunft des Bibliotheksplatzes Olten nachhaltig sicherstellt. Die Zielsetzungen für die Bibliothek sollen im Einklang mit den Zielen des Regierungsprogrammes des Stadtrates stehen und auf die künftige städtebauliche und demografische Entwicklung Oltens abgestimmt sein.

Wenn Olten sorgsam mit seiner Stadtbibliothek umgeht, trägt sie nicht nur zur Bewahrung eines identitätsstiftenden Ortes und des kulturellen Erbes bei, sondern leistet eine unverzichtbare qualitative Investition ins städtische Leben. Denn Olten will ja gemäss den Regierungszielen vor allem eines sein: Ein Ort von hoher Lebensqualität mit einem reichhaltigen und qualitativ hochstehenden kulturellen Angebot. Oder wie es wörtlich heisst: «Der Kultur- und Bildungsstandort für die Region» (bis 2021). Dazu gehört auch eine Bibliothek, die höchsten Ansprüchen genügt.

Gerne steht der Projektleiter Prof. Ivo Macek (ivo.macek@htwchur.ch) beratend zur Seite.
Weitere Angaben zum Projekt finden Sie zudem auf der Projektseite.

Informationsveranstaltungen Studienangebote Information Science Herbst 2018

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über unsere Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

 

Zürich (Bachelor, Master, MAS)

Mo, 29. Oktober 2018, 18.00-20.00 Uhr

HTW Chur, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

 

HTW Chur, Infotag (Bachelor, Master, MAS)

Sa, 17. November 2018, 10.00-14.00 Uhr

HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7000 Chur

 

St. Gallen (Bachelor, MAS)

Mo, 26. November 2018, 18.15-19.45 Uhr

Bibliothek Hauptpost, Gutenbergstrasse 2, 9000 St. Gallen

 

Basel (Bachelor, MAS)

Mo, 03. Dezember 2018, 17.45-19.15 Uhr

Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Peter Merian-Weg 6, 4002 Basel

 

Luzern (Bachelor, MAS)

Mi, 05. Dezember 2018, 18.45-20.15 Uhr

Bibliothek HSLU W, Frankenstrasse 9, 6002 Luzern

 

Bern (Bachelor, MAS)

Mo, 10. Dezember 2018, 17.15-19.00 Uhr

Universitätsbibliothek Bern, Münstergasse 61, 3000 Bern

 

Details und Anmeldung

Bachelor: https://www.htwchur.ch/studium/bachelorangebot/wirtschaft-und-dienstleistung/information-science/#c4288

Master: https://www.htwchur.ch/studium/masterangebot/wirtschaft-und-dienstleistung/information-and-data-management/#c4230

MAS: https://www.htwchur.ch/weiterbildung/information-science/master-of-advanced-studies/information-science/#c8481

 

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft aus dem MAS in Information Science

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Wie lernen studentische Bibliotheks-Nutzende und was macht für sie den optimalen Arbeitsplatz aus? Eine Studie der Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St. Gallen

Andrea Traber (2018)

Die Universitätsbibliothek St. Gallen ist mit einem stetig steigenden Bedarf an Lernplätzen konfrontiert. Um diese qualitativ hochstehend und bedürfnisgerecht zu gestalten, ist es ent­scheidend, die Anforderungen der Studierenden an Lernplätze zu kennen. Auch stellt sich immer wieder die Frage, wie sich gesellschaftliche und technologische Entwicklungen auf Nutzerbedürfnisse auswirken.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St. Gallen, indem sie mittels Beobachtungen beliebte und wenig genutzte Zonen identifiziert. Des Weiteren werden mittels Fotobefragungen die Lern- und Arbeitsweisen von Bibliotheks­nutzenden und deren Erwartungen an Lernplätze analysiert.

Dabei zeigt sich, dass kooperative und kreative Lernformen wenig Einzug in den studentischen Lernalltag gefunden haben und sich Studierende mehrheitlich einen herkömmlichen Einzelarbeitsplatz in einer ruhigen Umgebung wünschen, so dass sie im Kreise Gleich­gesinnter still und konzentriert lernen und arbeiten können. Diese Erkenntnis soll die Universitätsbibliothek St. Gallen und Hochschulbibliotheken im Allgemeinen dabei unter­stützen, Lernorte bedürfnisgerecht zu gestalten.

Schlagwörter: User Experience in Libraries, UXLib, Ethnografie, Fotobefragung, Beobach­tung, Lernort Bibliothek, Nutzerbedürfnis


„Für das Volk und durch das Volk?“ Bibliotheken als Gegenstand von Volksabstimmungen und Petitionen

Irina Morell (2018)

Angesichts des zunehmenden Spardrucks müssen Bibliotheken in der Schweiz ihre Interessen auf der politischen Bühne wirksam vertreten können, um auch in Zukunft über ausreichend finanzielle Mittel für die Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrags zu verfügen. Die direkte Demokratie bietet Bibliotheken dafür zahlreiche Möglichkeiten. Doch nutzen Bibliotheken diese auch, und mit welchen Folgen? In der Schweiz fand dieses Forschungsthema im Gegensatz zu den USA bis heute wenig substantielle Beachtung.

Die Arbeit trägt zur Schaffung einer notwendigen Grundlage für weitere Forschungsarbeiten bei, indem sie alle schweizerischen Volksabstimmungen und Petitionen mit Bibliotheksbezug der letzten zehn Jahre erfasst und auswertet. Mehrere auf Experteninterviews basierende Fallstudien erlauben vertiefende Erkenntnisse zu ausgewählten Abstimmungsbeispielen. Im Zentrum der Untersuchung steht der Versuch, basierend auf diesen Daten einen Leitfaden für direktdemokratische Interessenvertretung zu erstellen, der praktische Handlungsempfeh­lungen für schweizerische Bibliotheken zur Verfügung stellt. Darüber hinaus untersucht die Masterarbeit den Einfluss direktdemokratischer Volksrechte auf die öffentliche Bibliotheks­landschaft der USA und der Schweiz.

Schlagwörter: Abstimmungsforschung, Abstimmungskampf, Bibliothekspolitik, direkte Demokratie, Interessenpolitik, Interessenvertretung, Lobbyismus, öffentliche Bibliothek, Petition, Politikwissenschaft, politische Kommunikation, politische Kampagne, Schweiz, USA, Volksabstimmung

Die Arbeiten stehen zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Informationsveranstaltungen zu den Studienangeboten Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studienangebote in Information Science.

BSc Information Science

BSc Digital Business Management

MSc Business Administration Major Information and Data Management

MAS Information Science

 

 

 

 

 

 

 

„Student for a day“ (BSc Information Science & Digital Business Management) – Chur

Freitag, 16. Februar 2018, 13:00 – 18:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Sie bekommen die Möglichkeit unseren Studiengang vor Ort an der HTW Chur etwas näher kennenzulernen. Zudem können Sie  einem Fachvortrag beiwohnen und sich bei einem Apéro mit aktuellen Studierenden austauschen. Es sind aber noch weitere Highlights vorgesehen.

Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf folgender Website:

htwchur.ch/iw-student

Infoanlässe in Bern, Basel, Chur, Luzern, St. Gallen, Zürich

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Bern

Montag, 29. Januar 2018, 18:15-19:15 Uhr, Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Olten

Dienstag, 30. Januar 2018, 18:20-19:20 Uhr, Seminarinsel, Konradstrasse 30, 4600 Olten

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Chur

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18:00-19:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Zürich

Dienstag, 06. Februar 2018, 18:00-19:00 Uhr, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – St. Gallen

Mittwoch, 07. Februar 2018, 18:00-19:00 Uhr, Kaufmännischer Verband Ost, Lagerstrasse 18, 9000 St. Gallen

Infoanlass (BSc Information Science, MAS, Master) – Zürich

Montag, 26. Februar 2018, 18:00–20:00 Uhr, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – St. Gallen

Montag, 5. März 2018, 18:15–19:45 Uhr, Bibliothek Hauptpost, Gutenbergstrasse 2, 9000 St. Gallen

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Luzern

Donnerstag, 8. März 2018, 18:45–20:15 Uhr, Stadtbibliothek Luzern, Löwenplatz 10, 6002 Luzern

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Bern

Montag, 12. März 2018, 17:15–19:00 Uhr, Universitätsbibliothek Bern, Münstergasse 61, 3011 Bern

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Basel

Montag, 19. März 2018, 17:45–19:15 Uhr, Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel

Infotag (Bachelor, MAS, Master) – Chur

Samstag, 24. März 2018, 10:00-14:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Am Infotag können Sie die Studienangebote des Bereichs Digital Science kennenlernen. Studienleitende stellen die  Studiengänge vor. Am Marktplatz haben sie zudem die Möglichkeit, sich bei Mitarbeitenden und Studierenden zu den einzelnen Studiengängen zu informieren. Last but not least laden im Service Innovation Lab digitale Anwendungen zum  spielerischen Ausprobieren ein.

Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf folgender Website:

http://studium.htwchur.ch/infotag/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Kleider machen BibliothekarInnen

Marcella Haab-Grothof (2017): „Kleider machen BibliothekarInnen“: Der Einfluss von Kleidung des Bibliothekspersonals auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden

Ausgehend von einer amerikanischen Studie geht es in der vorliegenden Arbeit um die Frage, welchen Einfluss die Kleidung von Bibliothekspersonal auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden hat. Es konnte gezeigt werden, dass die Kleiderfarbe, der Kleidungsstil sowie ein Namensschild einen Einfluss auf die Entscheidung haben, an welche/n Bibliothekar/in sich Kunden wenden, wobei formale, blaue Kleidung mit Namenschild der Favorit war. In erster Linie sind den Kunden der Kleidungsstil und das Namensschild wichtig. Die Kleiderfarbe, das Alter sowie das Geschlecht des Personals sind hingegen unwichtig. Dies wurde mit einer Online-Umfrage unter 1444 Bibliotheksnutzern und Nichtnutzern untersucht. Zusätzlich wurden sieben Personen in leitender Funktion aus ausgewählten Deutschschweizer Bibliotheken zu Kleidungsvorschriften in Bibliotheken interviewt. In der Deutschschweiz gibt es einige Bibliotheken, die ihren Mitarbeitenden Vorgaben für Kleidung und Erscheinungsbild machen. Die Erkenntnisse aus den Untersuchungen geben Hinweise, wie die Zugänglichkeit von Bibliothekspersonal verbessert werden kann.

Schlagwörter: Bibliothek, Kleidung, Erscheinungsbild, Farbe, nonverbale Kommunikation, Kundenkontakt, Kontaktaufnahme, Zugänglichkeit, Berufskleidung, Uniform, Dresscode, Kleidungsvorschrift

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Überlieferungsbildung 2.0

Franziska Brunner (2017): Überlieferungsbildung 2.0: Eine Untersuchung zum Mehrwert von Partizipation Dritter in staatlichen Archiven

Die Partizipation Dritter bei der Überlieferungsbildung ist in den vergangenen Jahren in der archivischen Fachdiskussion konzeptionell angedacht sowie im Rahmen von konkreten Projekten auch bereits praktisch umgesetzt worden. Dennoch erfährt die Idee, interessierte Freiwillige verstärkt an bis anhin ausschliesslich in archivischer Zuständigkeit liegenden Aufgaben beteiligen zu lassen, insbesondere im deutschsprachigen Raum bisher weiterhin wenig substantielle Beachtung. Die Arbeit untersucht, welchen Nutzen eine Beteiligung Dritter für die archivischen Kernprozesse der Überlieferungsbildung (insbesondere Bewer­tung und Erschliessung) schaffen kann und wie staatliche Archive Partizipation gewinn­bringend und nachhaltig einsetzen können. Im Zentrum der Untersuchung steht die Be­fragung von potentiellen Zielgruppen einer solchen Mitwirkung. Auf Grundlage der dabei erhobenen Daten werden die unterschiedlichen Interessen und Motive Freiwilliger in Bezug auf eine Mitwirkung dargestellt und die zusätzlichen relevanten Inhalte, welche Archive von Dritten für die Überlieferungsbildung erwarten können, herausgearbeitet. Die Untersuchung gibt weiter Hinweise auf die Nutzbarmachung von Partizipation im archivischen Prozess der Überlieferungsbildung. Die Arbeit trägt somit zu der Schaffung der notwendigen Grundlagen für den strategischen Miteinbezug von Dritten bei der Überlieferungsbildung bei.

Schlagwörter: Überlieferungsbildung, Archive, Partizipation

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

Informationsabende Studiengänge Informationswissenschaft

Wir laden Sie herzlich ein, zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science an der HTW Chur.

Die nächsten Informationsveranstaltungen finden an folgenden Terminen statt:

Zürich (Bachelor, Master, MAS)
Mo, 26.10.2015, 17.45-19.15 Uhr
Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich
(Anreise: http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6)

Bern (Bachelor, MAS)
Mo, 09.11.2015, 17.15-19.00 Uhr
Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern
(Anreise: http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de)

Basel (Bachelor, MAS)
Mi, 11.11.2015, 17.45-19.15 Uhr
Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel
(Anreise: http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/)

St. Gallen (Bachelor, MAS)
Mi, 16.11.2015, 18.15-19.30 Uhr
Universitäts-Bibliothek, Dufourstrasse 50, 9000 St. Gallen
(Anreise: http://www.unisg.ch/de/Universitaet/AnfahrtUndCampusplan)

Chur (Bachelor, Master, MAS)
Do, 19.11.2015, 18.45-20.15 Uhr
HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur
(Anreise: http://www.htwchur.ch/ueber-uns/organisation/lageplan-standorte.html)

Luzern (Bachelor, MAS)
Do, 26.11.2015, 18.45-20.15 Uhr
Stadtbibliothek, Löwenplatz 10, 6004 Luzern
(Anreise: http://www.bvl.ch/seiten/gemeinden/luz_sta_kontakt.html)

Informationsveranstaltungen zu unseren Studiengängen im März 2015

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über unsere Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

Bachelor-Studium Information Science

Das Bachelor-Studium Information Science kann in Chur im Voll- und Teilzeitmodus, in Zürich nur in Teilzeit studiert werden. Die Studierenden bestimmen das Studientempo und die Studiendauer selbst.

Master of Advanced Studies in Information Science

Der MAS IS richtet sich primär an Absolventinnen und Absolventen eines „Nicht-IuD“-Studiums, die mit dem MAS IS eine Zusatzqualifikation im Bereich Archiv, Bibliothek, Dokumentation oder Museum erwerben wollen.

Master of Science in Business Administration, Major Information and Data Management

Im Master-Studium werden Führungs- und Managerpersönlichkeiten sowie hochqualifizierte Experten für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ausgebildet.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die nächsten Informationsveranstaltungen für diese drei Studiengänge finden an folgenden Terminen statt:

St. Gallen, Bibliothek Universität St. Gallen
02. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Zürich, Zentralbibliothek
09. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Bern, Nationalbibliothek
16. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Basel, Wirtschaftsarchiv
23. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

 

Informationsveranstaltung für Master-Studiengang Business Administration
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für den Master-Studiengang Business Administration wird auch der Major Information & Data Management nochmals präsentiert:

Chur, HTW
13. März 2015, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr
Details und Anmeldung

Weiterbildung in Museumsarbeit – Kursstart im Oktober 2014

Museen sind Orte kultureller Bildung und Unterhaltung. Die rund 1000 Museen in der Schweiz ziehen jährlich gesamthaft rund 18 Millionen Besucherinnen und Besucher an. Mit ihren Sammlungen und Ausstellungen ermöglichen Museen vielen Menschen auf ansprechende Art und Weise Zugang zu Geschichte, Natur, Technik und Kunst.
Gerade in den letzten Jahrzehnten haben gesellschaftliche Entwicklungen ein neues Selbstverständnis von Museen bewirkt, welche traditionelle Kernaufgaben wie Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln verändert und erweitert haben. Knappe Ressourcen erschweren eine professionelle Museumsarbeit. Doch gerade ein zeitgemässer Standard in öffentlichen und privaten Museen wäre wichtig, damit sich Museen vermehrt als moderne Bildungsinstitutionen positionieren können und als Juwel mit touristischem Mehrwert erkannt werden.

Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, sind Kenntnisse der professionellen Museumsarbeit unerlässlich. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur bietet vom 27. Oktober 2014 bis 20. März 2015 dafür ein

Certificate of Advanced Studies (CAS) in Museumsarbeit

an. Der Kurs befasst sich mit der praktischen Museumsarbeit und befähigt die Teilnehmenden zur qualifizierten Mitarbeit in einem Museum und verwandten Einrichtungen. Der Zertifikatskurs vermittelt nebst fundierten Wissens anschauliche Einblicke in relevante Bereiche wie Sammeln, Objekterhaltung, Ausstellungsentwicklung und –design, Vermittlung und Museumsmanagement. Eine Besonderheit des Kurses besteht in der engen Anlehnung der Übungen an ein konkretes Museum, das sich in Veränderung befindet. Untermauert wird die Praxisnähe dadurch, dass der Unterricht nicht im Klassenzimmer stattfindet: Es sind die Museen selber, welche den Unterrichtsraum bilden und dadurch den Studierenden einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.htwchur.ch/museum

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Margarethe Greiner
Kursleiterin CAS Museumsarbeit
E-Mail margarethe.greiner@htwchur.ch
Telefon +41 (0)43 317 12 05

Ivo Macek, MSc
Leiter Weiterbildung Informationswissenschaft
E-Mail: ivo.macek@htwchur.ch
Telefon +41 (0)81 286 24 10

Informationsveranstaltungen für Informationswissenschaft-Studiengänge

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge in Information Science an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

Die nächsten Informationsveranstaltungen finden an folgenden Terminen statt:

Mo, 03.03.2014, 17.45-19.15 Uhr (BSc 30 min, MSc 30 min, MAS IS 30 min)
Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich
(Hermann Escher Saal)
http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6

Mo, 10.03.2014, 17.15-18.45 Uhr (BSc 30 min, MSc 30 min, MAS IS 30 min)
Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern
(Raum Dürrenmatt)
http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de

Mo, 17.03.2014, 17.45-19.15 Uhr (BSc 30 min, MSc 30 min, MAS IS 30 min)
Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel
(Seminarraum S14)
http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/

Mi, 19.03.2014, 17.45-19.15 Uhr (BSc 30 min, MSc 30 min, MAS IS 30 min)
Uni-Bibliothek, Dufoustr. 50, 9000 St. Gallen
http://www.unisg.ch/de/Universitaet/AnfahrtUndCampusplan

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