HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Master of Science in Business Administration with Major in Information and Data Management (Seite 1 von 3)

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Enhancing Collaboration in Collaborative Problem-Solving with Conversational Agents

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Enhancing Collaboration in Collaborative Problem-Solving with Conversational Agents

Hanna Kummel (2019)

Xandar Unit simulation within a chat-based environment

Kurzfassung:
Die OECD hat einen umfangreichen und soliden Rahmen für die kollaborative Problemlösung geschaffen. Das Framework wurde aufgrund der Integration in die Erhebung kollaborativen Problemlösens in PISA 2015 entwickelt. Eine erkennbare Einschränkung des Feldes ist der Ausschluss der natürlichen Sprache, was die Umsetzung als realistischeres Szenario verhindert. Die Erhaltung der Validität des Messinstrumentes zwingt den Versuchsaufbau dazu Multiple-Choice-Fragen zu nutzen. Dieser Umstand wurde vielfach kritisiert und stellt damit den Fokus dieser Masterarbeit dar. In der Folge lautet die Hauptforschungsfrage: Welchen Einfluss hat die Umsetzung einer „natürlichen Zusammenarbeit“ auf die Erhebung kollaborativer Problemlösungen?
Die sieben Kapitel dieser Arbeit werden diese Frage durch empirische Forschung und einer Synthese der Ergebnisse beantworten. Die Ergebnisse führen zu einem funktionalen Prototyp eines Konversationsagenten, der die sprachliche Einschränkung für weitere Forschungen auflöst.

Schlagworte: kollaboratives Problemlösen, Konversationsagenten, natürliche Sprachverarbeitung

Abstract:
OECD has contributed a rich and solid framework to the field of collaborative problem-solving. The framework was developed due to the integration of a collaborative problem-solving assessment in PISA 2015. A recognizable restriction to the field is the exclusion of natural language which prevents implementation of a more realistic scenario. The maintenance of the validity of the item today forces the assessment setup to retain multiple-choice questions. This circumstance has been widely criticized and thus became the focus of this master’s thesis. Subsequently, the main research question to answer is: What influence does the implementation of a “natural collaboration” have on the assessments for collaborative problem-solving?
The seven chapters of this thesis will answer this question with conducted empirical research and a synthesis of results. Results led to a functional prototype of a conversational agent that resolves the linguistic limitation for further research.

Keywords: collaborative problem-solving, conversational agents, natural language processing

Die Churer Schriften zur Informationswissenschaft sind digital und kostenlos zugänglich und stehen für die Verwendung durch Dritte zur Verfügung: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neustart ausserhalb der Komfortzone – eine Masterabsolventin erzählt

Vom Design Studium zum Masterabschluss in Information and Datamanagement – Absolventin Monika Rohner erzählt im neuesten Blogpost der HTW Chur, wie es dazu kam.

Den Beitrag findet ihr auf dem  Blog der HTW Chur unter: https://blog.htwchur.ch/blog/neustart-ausserhalb-der-komfortzone/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Counteracting Concept Drift in Natural Language Classifiers

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Counteracting Concept Drift in Natural Language Classifiers: Proposal for an Automated Method

Kirsten Scherer Auberson (2018)

Kurzfassung:

Natural Language Classifier helfen Unternehmen zunehmend dabei die Flut von Textdaten zu überwinden. Aber diese Classifier, einmal trainiert, verlieren mit der Zeit ihre Nützlichkeit. Sie bleiben statisch, aber die zugrundeliegende Domäne der Textdaten verändert sich: Ihre Genauigkeit nimmt aufgrund eines Phänomens ab, das als Konzeptdrift bekannt ist. Die Frage ist ob Konzeptdrift durch die Ausgabe eines Classifiers zuverlässig erkannt werden kann, und falls ja: ist es möglich dem durch nachtrainieren des Classifiers entgegenzuwirken. Es wird eine System-Implementierung mittels Proof-of-Concept vorgestellt, bei der das Konfidenzmass des Classifiers zur Erkennung von Konzeptdrift verwendet wird. Der Classifier wird dann iterativ neu trainiert, indem er Stichproben mit niedrigem Konfidenzmass auswählt, sie korrigiert und im Trainingsset der nächsten Iteration verwendet. Die Leistung des Classifiers wird über die Zeit gemessen, und die Leistung des Systems beobachtet. Basierend darauf werden schließlich Empfehlungen gegeben, die sich bei der Implementierung solcher Systeme als nützlich erweisen können.

Schlagwörter: Natural Language Classification, Konzeptdrift, Text Retrieval, Klassifikation, Natural Language Processing, Machine Learning

 

Abstract:

Natural Language Classifiers increasingly help Enterprises overcome the deluge of textual data coming their way. But these classifiers, once trained, lose their usefulness over time, as they remain static but the textual data’s underlying domain evolves: Their accuracy decreases in a phenomenon known as concept drift. Can this phenomenon be reliably detected in the classifier’s output? Once detected, can it be corrected through re-training, and if so, how? A proof-of-concept implementation of a system is presented, in which the classifier’s confi-dence metrics are used to detect concept drift. The classifier is then re-trained iteratively, by selecting test set samples with low confidence value, correcting them, and using them in the next iteration’s training set. The classifier’s performance is measured over time, and the system’s performance is observed. Finally, recommendations based on this implementation are made, which may prove useful in implementing such systems.

Keywords: natural language classification, concept drift, text retrieval, classification, natural language processing, machine learning

Die Churer Schriften zur Informationswissenschaft sind digital und kostenlos zugänglich und stehen für die Verwendung durch Dritte zur Verfügung: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Betrachtung der Data Visualization Literacy in der angestrebten Schweizer Informationsgesellschaft

Die «Churer Schriften zur Informationswissenschaft» ist eine elektronische Publikationsreihe des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft SII der HTW Chur. Die Schriftenreihe umfasst Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen zu den Forschungsfeldern der Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, Informationswissenschaft und Data Science.

Betrachtung der Data Visualization Literacy in der angestrebten Schweizer Informationsgesellschaft

Monika Rohner (2018)

Verschiedene Umsetzungen der Datenvisualisierung

Datenvisualisierungen sind ein wichtiges Werkzeug, um Inhalte und Muster in Datensätzen zu erkennen und ermöglichen so auch Laien den Zugang zu der Information, die in Datensätzen steckt. Data Visualization Literacy ist die Kompetenz, Datenvisualisierungen zu lesen, zu verstehen, zu hinterfragen und herzustellen. Data Visualization Literacy ist daher eine wichtige Kompetenz der Informationsgesellschaft. Im Auftrag des Bundesrates hat das Bundesamt für Kommunikation BAKOM die Strategie „Digitale Schweiz“ entwickelt. Die Strategie zeigt auf, wie die fortschreitende Digitalisierung genutzt und die Schweiz zu einer Informationsgesellschaft entwickelt werden soll. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern die Strategie „Digitale Schweiz“ die Förderung von Data Visualization Literacy in der Bevölkerung unterstützt. Dazu werden die Kompetenzen der Data Visualization Literacy ermittelt, Kompetenzstellen innerhalb des Bildungssystems benannt und die Massnahmen der Strategie in Bezug auf Data Visualization Literacy überprüft.

Schlagwörter: Bildung, Data Visualization Literacy, Datenvisualisierung, Informationsgesellschaft, Informationskompetenz, Schweiz

Die Churer Schriften zur Informationswissenschaft sind digital und kostenlos zugänglich und stehen für die Verwendung durch Dritte zur Verfügung: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Eat, study, collaborate – Warum ist Szeged die ideale Destination dafür?

Autor_innen: Mirjana Jaksic, Julia Blättler, Tobias Russi, Studierende Masterstudienrichtung Information and Data Management

In der Masterstudienrichtung Information and Data Management der HTW Chur finden jeweils sogenannte Praxisprojekte statt. Darin zeigen die Studierenden ihre Fähigkeit, im Team, innerhalb einer bestimmten Zeit, wissenschaftlich und ergebnisorientiert eine Lösung für ein anspruchsvolles Praxisproblem zu entwickeln. Nachfolgend berichtet ein Projektteam vom Projekt und der anschliessenden Studienreise.

Internationale Kooperation, Innovation, moderne Arbeitsformen oder kulinarischer Genuss – das sind Begriffe, die man nicht unbedingt mit Ungarn in Verbindung bringt. Falls doch, steht eher Budapest ganz weit oben. Die drittgrösste Stadt Ungarns, Szeged, fällt kaum jemanden ein. Zugegeben, auch uns nicht.

Im Herbstsemester 2017 haben wir im Rahmen eines Praxisprojekts die Vorarbeit für ein grösseres Projekt geleistet. Es soll eine neue Software für das Schweizer ÜGK-Projektkonsortium (ÜGK = Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen) entwickelt werden. Unsere Aufgabe war es, die User-Bedürfnisse zu erheben und daraus die Anforderungen an die Software abzuleiten und Designvorschläge zu erarbeiten. Die technische Umsetzung des Projektes erfolgt durch ein kleines IT-Unternehmen aus Szeged. Wir wurden von der HTW Chur eingeladen, unsere Ergebnisse den Entwicklern vorzustellen und Inputs zur weiteren Umsetzung beizutragen.

Ungarische Gastfreundschaft & Genuss

An der ungarischen Gastfreundschaft sind wir dabei nicht vorbeigekommen. Am ersten Abend hat uns die Leiterin des IT-Unternehmens zu einem traditionellen Abendessen eingeladen – einer sehr leckeren Fischsuppe. Ein Willkommensschnaps davor ist natürlich ein Muss. Man will ja nicht unhöflich sein. :-)

Willkommensschnaps in Delirium Pub

Fischsuppe – Spezialität aus Szeged

 

 

 

 

 

 

 

Fischspezialitäten mögen nicht jedermanns Sache sein. Szegeds Küche bietet jedoch eine breite und vielseitige Auswahl an Fleisch- und vegetarischen Gerichten, sodass jeder auf seinen Geschmack kommt. In Szeged schlecht zu essen ist schlicht unmöglich. Zu einem guten Essen gehört natürlich auch guter Wein. Auch da wird man schnell fündig. Besondere Freude dürften die Bierliebhaber erleben: In jedem Lokal, sei es ein studentischer Treff, ein Nobelrestaurant oder eine Abrisskneipe (die in Ungarn übrigens sehr beliebt sind) wird eine grosse Auswahl an Bieren, meist aus lokalen kleineren Brauereien, angeboten.

Szeged ist vor allem eine Universitätsstadt. Die Universität ist gross, fast die ganze Stadt ein Campus.

Hauptgebäude der Universität Szeged

Universitätsplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wege von einem Standort zum nächsten sind kurz und führen meist durch die Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Beim Spaziergang über den Dóm tér (Domplatz) fühlt man sich leicht in eine andere Zeit versetzt. Für sportbegeisterte eignet sich der örtliche Damm wunderbar für eine Joggingrunde bei Sonnenaufgang.

Fussgängerzone Altstadt

Dóm tér im Stadtzentrum

Stadtpark Szeged

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der wichtigste Teil unserer Reise war das Meeting mit den Softwareentwicklern, bei welchem wir in den Arbeitsalltag reinschnuppern und ihre Arbeitsweise kennenlernen durften. Wir haben ein Team von freundlichen und motivierten Menschen angetroffen, für die Effizienz und Lösungsorientierung an erster Stelle stehen. Die Kommunikation war unkompliziert, klar und direkt. Selbst als Studierende wurden wir als Partner auf Augenhöhe angesprochen, der Fokus lag auf der gemeinsamen Aufgabe. Der Arbeitstag war sehr produktiv, wenn auch sehr kurz. In der Mittagspause konnten wir unsere Gastgeberin besser kennenlernen und mehr über die Arbeits- und Lebensweise in Ungarn erfahren.

Lessons learned

An der ÜGK sind verschiedene Institutionen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen beteiligt, was einen höheren (methodischen und zeitlichen) Koordinationsaufwand in unserem Projekt darstellte. Gleichzeitig war es sehr spannend und lehrreich, die verschiedenen Verantwortungsbereiche kennenzulernen und die gegenseitigen Wechselwirkungen zu identifizieren.

Abschliessen möchten wir unseren Bericht mit einem Tipp für eine bessere Work-Life-Balance: Man muss essen! ;-)

Informationsveranstaltungen Studienangebote Information Science Herbst 2018

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über unsere Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

 

Zürich (Bachelor, Master, MAS)

Mo, 29. Oktober 2018, 18.00-20.00 Uhr

HTW Chur, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

 

HTW Chur, Infotag (Bachelor, Master, MAS)

Sa, 17. November 2018, 10.00-14.00 Uhr

HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7000 Chur

 

St. Gallen (Bachelor, MAS)

Mo, 26. November 2018, 18.15-19.45 Uhr

Bibliothek Hauptpost, Gutenbergstrasse 2, 9000 St. Gallen

 

Basel (Bachelor, MAS)

Mo, 03. Dezember 2018, 17.45-19.15 Uhr

Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Peter Merian-Weg 6, 4002 Basel

 

Luzern (Bachelor, MAS)

Mi, 05. Dezember 2018, 18.45-20.15 Uhr

Bibliothek HSLU W, Frankenstrasse 9, 6002 Luzern

 

Bern (Bachelor, MAS)

Mo, 10. Dezember 2018, 17.15-19.00 Uhr

Universitätsbibliothek Bern, Münstergasse 61, 3000 Bern

 

Details und Anmeldung

Bachelor: https://www.htwchur.ch/studium/bachelorangebot/wirtschaft-und-dienstleistung/information-science/#c4288

Master: https://www.htwchur.ch/studium/masterangebot/wirtschaft-und-dienstleistung/information-and-data-management/#c4230

MAS: https://www.htwchur.ch/weiterbildung/information-science/master-of-advanced-studies/information-science/#c8481

 

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Informationsveranstaltungen zu den Studienangeboten Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studienangebote in Information Science.

BSc Information Science

BSc Digital Business Management

MSc Business Administration Major Information and Data Management

MAS Information Science

 

 

 

 

 

 

 

„Student for a day“ (BSc Information Science & Digital Business Management) – Chur

Freitag, 16. Februar 2018, 13:00 – 18:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Sie bekommen die Möglichkeit unseren Studiengang vor Ort an der HTW Chur etwas näher kennenzulernen. Zudem können Sie  einem Fachvortrag beiwohnen und sich bei einem Apéro mit aktuellen Studierenden austauschen. Es sind aber noch weitere Highlights vorgesehen.

Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf folgender Website:

htwchur.ch/iw-student

Infoanlässe in Bern, Basel, Chur, Luzern, St. Gallen, Zürich

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Bern

Montag, 29. Januar 2018, 18:15-19:15 Uhr, Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Olten

Dienstag, 30. Januar 2018, 18:20-19:20 Uhr, Seminarinsel, Konradstrasse 30, 4600 Olten

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Chur

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18:00-19:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – Zürich

Dienstag, 06. Februar 2018, 18:00-19:00 Uhr, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

Infoanlass (BSc Digital Business Management) – St. Gallen

Mittwoch, 07. Februar 2018, 18:00-19:00 Uhr, Kaufmännischer Verband Ost, Lagerstrasse 18, 9000 St. Gallen

Infoanlass (BSc Information Science, MAS, Master) – Zürich

Montag, 26. Februar 2018, 18:00–20:00 Uhr, Limmatstrasse 21, 8005 Zürich

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – St. Gallen

Montag, 5. März 2018, 18:15–19:45 Uhr, Bibliothek Hauptpost, Gutenbergstrasse 2, 9000 St. Gallen

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Luzern

Donnerstag, 8. März 2018, 18:45–20:15 Uhr, Stadtbibliothek Luzern, Löwenplatz 10, 6002 Luzern

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Bern

Montag, 12. März 2018, 17:15–19:00 Uhr, Universitätsbibliothek Bern, Münstergasse 61, 3011 Bern

Infoanlass (BSc Information Science, MAS) – Basel

Montag, 19. März 2018, 17:45–19:15 Uhr, Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel

Infotag (Bachelor, MAS, Master) – Chur

Samstag, 24. März 2018, 10:00-14:00 Uhr, HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Am Infotag können Sie die Studienangebote des Bereichs Digital Science kennenlernen. Studienleitende stellen die  Studiengänge vor. Am Marktplatz haben sie zudem die Möglichkeit, sich bei Mitarbeitenden und Studierenden zu den einzelnen Studiengängen zu informieren. Last but not least laden im Service Innovation Lab digitale Anwendungen zum  spielerischen Ausprobieren ein.

Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf folgender Website:

http://studium.htwchur.ch/infotag/

Neue Publikation in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft: Customer Engagement Analytics

Sven Lenz (2017): Customer Engagement Analytics: Clustering User Navigation Behaviour

Customer relations are investments by Brian Solis

Durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse stehen Anwendern von Informations­systemen immer mehr Services zur Verfügung, die ihre Tätigkeiten effizienter und effektiver werden lassen. Ihnen soll ein informationeller Mehrwert geboten werden, so dass Kunden­loyalität aufgebaut und eine Kundenabwanderung verhindert wird. Die Thesis beschäftigt sich damit, wie aus den Daten, die bei der Interaktion eines Benutzers mit einem Informationssystem entstehen, ein Kundenverständnis erlangt werden kann. Anhand eines Smart Data Systems werden die Benutzer in Gruppen segmentiert. Durch eine Online-Umfrage werden die Persönlichkeitsprofile und Clickstream-Sequenzen aufgezeichnet und eine Segmentierung mit Hilfe eines Divisive Hierarchical Clustering durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass innerhalb der segmentierten Gruppen keine Übereinstimmung auf ähnliche Persönlichkeitsprofile basierend auf den Big Five Faktoren gefunden werden konnte. Indessen kann eine Effizienz- und Effektivitätswirkung für den Benutzer erreicht werden, indem Navigationsstrukturen und Produktplatzierungen für die Cluster optimiert werden.

Schlagwörter. Smart Data Discovery, Web Usage Mining, Clustering, Persönlichkeitsprofile, Big Five

Die Arbeit steht, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

Informationsethik und die Digitalisierung im Gesundheitswesen

Im Rahmen der Masterstudienrichtung Information and Data Management an der HTW Chur verfassen Studierende im Modul „Informationsethik“ bei Prof. Rainer Kuhlen als Teil des Leistungsnachweises zu einer These ein Essay. Ausgewählte Essays aus dem Herbstsemester 2016 werden hier im Blog vorgestellt.

Ein Essay von Imke Schubert

Das Gesundheitswesen ist, wie die meisten anderen Wirtschaftsbereiche im Informationszeitalter, stark von der Digitalisierung betroffen und eignet sich von einem informationsethischen Gesichtspunkt her besonders gut als beobachtbarer Teilbereich, da hier eine bereits seit langer Zeit etablierte normative Ethik als moralische Grundlage bei der Umsetzung aller möglichen Abläufe gilt: Im Gesundheitswesen ist moralisches Handeln vorausgesetzt und gesetzlich genormt – welchen Stellenwert ordnet man der Informationsethik beim Transfer dieser Handlungen in den digitalen Bereich zu?

Diese Fragestellung soll im Folgenden durch das Aufbringen von aus der Literatur entnommenen Argumenten und von Fachleuten aus der Praxis gewonnenen Eindrücken von mehreren Seiten betrachtet werden. Ziel ist es zu prüfen ob die Informationsethik, als Teilbereich der Ethik, bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen einen ähnlich hohen Stellenwert geniesst wie z.B. die Medizinethik. Es soll auch diskutiert werden, ob der Informationsethik ein solcher Stellenwert überhaupt gebührt und ob eine normative Informationsethik bei der Digitalisierung von medizinischen Daten tatsächlich konstruktiv wirkt oder ob sich daraus Redundanzen oder auch neue Schwierigkeiten ergeben. Zudem wird auch nach interessanten, noch relativ unerschlossenen Forschungsthemen für die Informationsethik im digitalen Gesundheitsdaten-Management gesucht, welche sich vielleicht für eine Master-Thesis eignen würden.

Das ausführliche Essay kann hier heruntergeladen werden: Essay Informationsethik und die Digitalisierung im Gesundheitswesen von Imke Schubert

Neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft rund um die Themen Big Data, Open Data und Bibliotheksinnovationen

Die „Churer Schriften zur Informationswissenschaft“ ist eine elektronische Publikationsreihe, in der in unregelmässigen Abständen Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und sonstige Publikationen erscheinen.

Simone Beeler
Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz

Das Thema Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken rückte im Laufe der letzten Jahre verstärkt in den Fokus der Bibliothekswelt. Zeichen davon sind mehrere Bibliotheken, die im Jahr 2015 Sonntagsöffnungszeiten eingeführt haben. Im Zentrum dieser Arbeit stehen neben den Erfahrungen, welche Bibliotheken mit Sonntagsöffnungszeiten in der Schweiz gemacht haben, die Organisation des Sonntagsbetriebs, Fragen der Finanzierung und rechtlichen Aspekte einer Sonntagsöffnung sowie die Reaktion des Bibliothekpersonals und der Bibliothekskunden auf diese Neuerung. Ausgangspunkt ist dafür eine Analyse von sechs Bibliotheken in der Deutschschweiz mit Sonntagsöffnungszeiten. Diese zeigt auf, dass ein Kundenbedürfnis nach Sonntagsöffnungszeiten besteht und die Bibliotheken mit einem solchen Angebot ihren Aufgaben in der heutigen Dienstleistungsgesellschaft gerecht werden. Aus den Ergebnissen der Analyse resultiert  ein Leitfaden, der an Bibliotheken gerichtet ist, welche sich mit der Einführung von Sonntagsöffnungszeiten beschäftigen.

Marco Humbel
Die Umsetzung von Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz – Eine qualitative Untersuchung

Unter dem Stichwort Open Data wird unter anderem die Bereitstellung von Digitalisaten unter freien Lizenzen verstanden. Nationale und internationale Studien haben ergeben, dass Gedächtnisinstitutionen in den nächsten Jahren vermehrt Konzepte von Open Data umsetzen werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie die Umsetzung von Open Data in Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz konkret aussieht. Die Untersuchung erfolgte anhand einer Literaturanalyse aktueller Studien, einer Analyse der Open Content Plattformen mithilfe von Personas und Experteninterviews. Bezüglich der Umsetzung von Open Data gestaltet sich ein heterogenes Bild. Nicht alle Plattformen stellen die Digitalisate von gemeinfreien Werken unter freien Lizenzen zur Verfügung.  Derzeit findet aber ein Sinneswandel statt und die Zeichen stehen auf einer weiteren Öffnung der Plattformen. Auch wenn derzeit kaum Open Data Policies bestehen, so ist ein Bewusstsein für die Thematik vorhanden und man arbeitet an entsprechenden Strategien. Hindernisse in der Umsetzung werden vor allem in fehlenden Ressourcen und mangelndem technischen Know-how gesehen. Die Ergebnisse dieser qualitativen Untersuchung können diejenigen der bestehenden Studien mehrheitlich bestätigen.

Flurina Huonder
Medieninhaltsanalyse Big Data –  Big Data, Datenschutz und Privatsphäre in Schweizer und US-amerikanischen Zeitungen

Die Digitalisierung und technologische Entwicklung, welche Big Data vorantreiben, beein­flussen zunehmend unser Leben. Jeden Tag fallen grössere Datenvolumen an und dies immer schneller. Mit Big Data werden neue Geschäftsmodelle entwickelt, welche die Wirtschaft revolutionieren. Jedoch gibt es bei Big Data auch eine Kehrseite – über Daten­schutzfragen sowie Eingriffe in die Privatsphäre darf nicht hinweggesehen werden. Diese Masterthesis geht der Frage nach, wie Big Data in den Schweizer und den US-amerikani­schen Medien dargestellt wird; der Fokus liegt dabei auf der Versicherungsbranche. Dazu wurde eine zweistufige Inhaltsanalyse mit sechs ausgewählten Zeitungen aus der Schweiz sowie den USA durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden die Artikel mittels einer computergestützten Inhaltsanalyse codiert. In einem zweiten Schritt wurde eine Auswahl an Artikeln manuell codiert. Die Ergebnisse führen formale als auch thematische Unterschiede zwischen den Zeitungen und Ländern auf.

Die Arbeiten stehen, wie alle weiteren Veröffentlichungen unserer elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

https://www.htwchur.ch/htw-chur/angewandte-zukunftstechnologien/schweizerisches-institut-fuer-informationswissenschaft-sii/publikationen/churer-schriften/

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