HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Open Access

Vier Funktionen, vier Räume

Die Autoren haben im nur gedruckt erscheinenden SAB-Info einen Text veröffentlicht, der hiermit mit freundlicher Genehmigung der Redaktion im vollen Wortlaut veröffentlicht wird. Schuldt, Karsten; Mumenthaler, Rudolf: Vier Funktionen, vier Räume. In: SAB-Info 36 (2015), Heft 3, S.18-19.

Das Four-Spaces-Modell prägt die Diskussion um die Zukunft Öffentlicher Bibliotheken in Skandinavien. Eignet sich dieses Modell auch für die Schweiz?

von Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler

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Save the Date: Infocamp 2013 am 8./9.11.2013 in Chur #icamp13

Wir freuen uns, Sie alle zu einem Barcamp im November 2013 nach Chur einzuladen!

Motto „Open Minded“: Open Access, Open Source, Open Educational Resources, Linked Open Data, Open Government. …

Termin: 8./9.11.2013

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anmeldung: wird möglich, aber nicht notwendig sein

Website: infocamp.ch

Hashtag: #icamp13

Barcamps sind selbstorganisierte Formen der Weiterbildung, die sich in den letzten Jahren auch im bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Bereich als Ergänzung zu den anderen Formen der Weiterbildung etabliert haben (z.B. als Bibcamp oder frei). Bei diesen gelten alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten, entscheiden zu Beginn gemeinsam über die Programmstruktur und führen die gewählten Workshops gemeinsam durch.

Anschliessend an das Infocamp 2012, welches unter dem Motto „Future Libraries“ stattfand, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2013. Dieses steht unter dem Motto „Open Minded“: Open Access, Open Source, Open Educational Resources, Linked Open Data, Open Government. … Wir denken uns, dass ein Aufeinandertreffen von Akteurinnen und Akteuren dieser unterschiedlichen Bereiche interessante Brücken zwischen technischen und gesellschaftlichen Fragen, Wissenschaft, Bildung, Bibliothek und Öffentlichkeit schlagen könnte.

Zur Teilnahme ermutigt werden auch Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete. Die Konferenzsprache wird von den Teilnehmenden ausgehandelt. Eine ausführliche Einladung wird folgen.

Das Infocamp 2013 findet direkt im Anschluss an die Herbstschule 2013 der HEG Genève und der HTW Chur statt, die dieses Jahr ebenfalls in Chur durchgeführt wird. Mehr und aktualisierte Information finden Sie auf unserer Homepage: www.infocamp.ch

Für die Organisationsgruppe

Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler, Wolfgang Semar

NewLIS: Eine neue Open Access Zeitschrift fürs Bibliothekswesen?

Etwas verspätet der Hinweis auf eine laufende Diskussion. Vor einigen Tage verkündet die Zentrale Landesbibliothek Berlin, dass ab dem nächsten Jahr die von ihr herausgegebene und produzierte Zeitschrift Bibliotheksdienst ab 2013 beim De Gryuter Verlag erscheinen wird. Das wird Gründe haben, aber diese Gründe wurden nicht verraten. Ein Ergebnis dieses Wechsels ist allerdings, dass die Artikel im Bibliotheksdienst ab 2013 erst nach zwölf Monaten frei zugänglich sein werden (und nicht nach drei, wie bislang). Nach der Information. Wissenschaft und Praxis ist dies die nächste Zeitschrift aus dem Bereich der Informationswissenschaft, welche zu diesem Verlag wechselt. Schon beim Wechsel der Information. Wissenschaft und Praxis hatte es Kritik gegeben, beim Bibliotheksdienst wurde einen Schritt weiter gegangen.

Eine ganze Anzahl von Kolleginnen und Kollegen begann darüber zu diskutieren, ob es nicht an der Zeit wäre, eine Open Access Zeitschrift für das Bibliothekswesen zu begründen. Es wäre nicht logisch, dass Bibliotheken das Prinzip Open Access fördern, aber es gleichzeitig nicht leben würden.

Nun gibt es neben den englisch-sprachigen Open Access Zeitschriften mit der RESSI und der LIBREAS auch zwei Open Access Zeitschriften, die deutschsprachige Artikel veröffentlichen und sich als Teil des Bibliothekswesens verstehen. Allerdings scheint dies für die Kolleginnen und Kollegen nicht ausreichend. Vielleicht finden sie andere Ausrichtungen notwendig, vielleicht wollen sie andere Publikationsformen gestalten.

So oder so wird die Diskussion um ein NewLIS transparent geführt, was natürlich auch heisst, dass sich Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz, inklusive aller Studierenden am SII, daran beteiligen können. Das könnte die Chance sein, eine Zeitschrift mitzugestalten, die man schon immer vermisst hat.

Das SII, auch der Teil, der sich mit Bibliotheken und Bibliothekswissenschaft befasst, hat noch keine gemeinsame Meinung zur Debatte. Aber gegen eine neue Zeitschrift hätten wir auch nichts.

Wird Open Access nur noch in Universitäten stattfinden? Zu einer Podiumsdiskussion am 10.05. in Berlin.

Im Café Moskau in Berlin fand am 10.05. unter anderem die letzte Podiumsdiskussion der Informare! 2012 statt, auf der es um die Frage ging, welche Marktmodelle von Open Access sich in Zukunft durchsetzen werden. Auf dem Podium sassen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaftsverlagen, der Bibliothek der Universität Konstanz, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Max Planck Gesellschaft. Grundsätzlich war die Diskussion von einem grösseren Verständnis geprägt, als dies noch vor einigen Jahren möglich gewesen wäre. Insbesondere die Verlage akzeptierten, dass sie eine mögliche Rolle in der Distribution von Open Access übernehmen können, aber weder pochten sie darauf, die einzige sinnvolle Einrichtung dafür zu sein, noch wurde – im Gegensatz zur diesjährigen Bielefeld-Konferenz – das falsche Bild von den Verlagen und Bibliotheken, welche angeblich in einem Boot gegen Amazon und Google sitzen würden, bemüht. Selbstverständlich: Man kann sich immer noch mehr wünschen. (So wartete man vergeblich darauf, dass jemand mal laut sagt, dass es in der Wissenschaftskommunikation um Distribution geht und deshalb nicht, wie die Verlagsvertreterin und der Verlagsvertreter beständig einforderten, die Kostenanalyse von Angeboten im Vordergrund stehen muss. Ausserdem wurde mehrfach betont, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen sollten und nicht sich damit beschäftigen, Texte zu verbreiten – was schon die Frage aufwirft, wie sich auf dem Podium wissenschaftliche Arbeit vorgestellt wird. Aber wie immer war das Format so, dass die Diskussion mit dem Publikum einfach zu kurz kam.)

Ein anderer interessanter Aspekt der Podiumsdiskussion war, dass in der zweiten Hälfte beständig Bilder benutzt wurden, um Sachverhalte zu vermitteln, die nicht stimmten. Weiterlesen

Save the date: 19.-21. Nov 2012 – 5th autumn school LIS: Gegenwart und Zukunft der Daten

Eine Einladung von den Kolleginnen und Kollegen der Haute Ecole de gestion in Genf zur autumn school LIS.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerne machen wir Sie zur besseren Planung Ihrer Weiterbildungen bereits jetzt auf die 5. Herbstschule „New Services in Library & Information Science“ aufmerksam.

Sie findet vom 19.-21. November 2012 wie gewohnt in Bern und wie im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der HTW Chur statt.

Der Themenschwerpunkt lautet in diesem Jahr: „Gegenwart und Zukunft der Daten“.

Free Data, Open Data, Linked Open Data, Open Bibliographical Data, Forschungsdaten, Semantic Web: die Kette bekannter und neuer Schlagwörter liesse sich beliebig fortführen und stellt Bibliotheken vor neue Herausforderungen.

Die diesjährige Herbstschule wird Ihnen Einblick in diese Zusammenhänge geben und darüber hinaus ausgewählte Methoden zur Erhebung, Auswertung und zum Management von Daten und Metadaten vorstellen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf Ihre Teilnahme.

 

Beste Grüsse aus Genf

René Schneider

„Information Technology and Libraries“ ist Open Access

Im Januar wurde verkündet, dass die Zeitschrift Information Technology and Libraries zu einem (elektronischen) Open Access Journal würde. Mit der Märzausgabe 2012 ist dies nun geschehen.

Die herausgebende Körperschaft, Library and Information Technology Association, betonte in ihrer Ankündigung im Übrigen, dass die Zeitschrift von nun an mehr Case Studies, Kommentare und Informationen veröffentlichen würde. Das ist in dieser Ausgabe noch nicht sichtbar, aber vielleicht kommt es ja noch.

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