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InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (Seite 2 von 4)

Einlicke in die Arbeit am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft – Mara Hellstern, Usability Engineer, erzählt…

Mara Hellstern,  ehemalige Information Science Studentin und Leiterin des Usability Lab an der HTW Chur, erzählt im neusten Blogbeitrag vom Wissensplatz aus ihrem Berufsalltag.

Mich interessiert nicht nur, ob die Dinge schön sind, sondern auch, ob sie funktional sind

LibraryLab at HTW Chur

deutsche Version

In the fall semester 2015 preparations start for the LibraryLab at HTW Chur. The basic idea of ​​the Lab is to create a makerspace, in which new technologies and their implementation in libraries can be tested. Students will thus have the opportunity to acquire new knowledge through experimentation, creating and „making“. At the same time they also get to know the concept of a makerspace so they are able to implement this later in libraries.

The LibraryLab Lab is integrated in the Service & Innovation Lab that will be located in the main building of HTW Chur. This creates the possibility to experiment in a flexible setting with new technologies and to test their use in courses or as a service to external partners.

In a project course during fall semester different technologies are evaluated by students. They will develop scenarios for the application of these technologies in the LibraryLab. As a result, different modules should be available with different technologies, which are then available in the LibraryLab in teaching, research and as services.

An important principle is the interdisciplinary approach: as in a Makerspace it is necessary to cooperate with specialists from various fields. HTW Chur is ideally situated for this, as there are specialists in information and communication technology (ICT), multimedia (MMP), architecture with 3D visualization, web technologies and digital services.

By the LibraryLab we want to adapt various current developments and enable our graduates to fulfill their intended role of innovation promoters at their future workplace. They should be familiar with new technologies and they should know how to use them in libraries and understand the concept of a makerspace – a topic that is mentioned as an important technology for libraries in the near future in the Horizon Report 2015 Library Edition.

Contact: Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler

 

Das LibraryLab an der HTW Chur

Im Herbstsemester 2015 starten die Vorbereitungen für das LibraryLab an der HTW Chur. Die Grundidee des Labs besteht darin, dass in einer Art Makerspace neue Technologien ausprobiert und ihre Anwendung in Bibliotheken erprobt werden können. Studierende werden so die Möglichkeit haben, durch Experimentieren, Bauen und „Machen“ neues Wissen anzueignen. Gleichzeitig lernen sie auch das Konzept eines Makerspace kennen und können dies später in Bibliotheken umsetzen.

Das LibraryLab wird in das geplante Service & Innovation Lab im Hauptgebäude der HTW Chur integriert. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, in Aus- und Weiterbildung oder auch als Dienstleistung für externe Partner in einem flexiblen Setting mit neuen Technologien zu experimentieren und ihren Einsatz in neuen Dienstleistungen zu erproben.

Im Herbstsemester werden in einem Projektkurs verschiedene Technologien evaluiert und für diese Einsatzszenarien im LibraryLab entwickelt. Als Ergebnis sollen verschiedene Module mit unterschiedlichen Technologien bereitstehen, die dann im LibraryLab in Lehre, Forschung und Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Grundsatz ist der interdisziplinäre Ansatz: wie in einem Makerspace ist es notwendig, mit SpezialistInnen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenzuarbeiten. Wir sind an der HTW Chur bestens dafür aufgestellt, da wir hier unter anderem über SpezialistInnen für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Multimedia (MMP), Architektur mit 3D-Visualisierung, Webtechnologien und digitale Services verfügen.

Mit dem LibraryLab wollen wir verschiedene aktuelle Entwicklungen aufnehmen und unsere AbsolventInnen befähigen, an ihrem künftigen Arbeitsplatz die ihnen zugedachte Rolle von Innovationspromotoren zu erfüllen. Sie kennen sich mit neuen Technologien aus und wissen, wie man diese in Bibliotheken einsetzen kann – und sie kennen das Konzept eines Makerspace. Ein Thema, das im Horizon Report 2015 Library Edition als wichtige Technologie in naher Zukunft genannt wird, auch für Wissenschaftliche Bibliotheken.

Das LibraryLab kommt!

Die Schulleitung der HTW Chur hat grünes Licht gegeben für die Einrichtung eines LibraryLabs! Die Grundidee des Labs besteht darin, dass in einer Art Makerspace neue Technologien ausprobiert und ihre Anwendung in Bibliotheken erprobt werden können. Studierende werden so die Möglichkeit haben, durch Experimentieren, Bauen und „Machen“ neues Wissen anzueignen. Gleichzeitig lernen sie auch das Konzept eines Makerspace kennen und können dies später in Bibliotheken umsetzen. Weiterlesen

Weiterbildung zum richtigen Umgang mit Informationsressourcen

Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und in Kooperation mit dem ARMA Swiss Chapter führt die HTW Chur ein fünftägiges Seminar „Herausforderung Informationsressource“ durch. Die Weiterbildungsveranstaltung ist speziell auf die Bedürfnisse von Praktikerinnen und Praktikern zugeschnitten. Im Rahmen des Seminars werden Problemstellungen aus dem Bereich des Informationsmanagements aufgegriffen und Methoden für deren Bewältigung aufgezeigt.

Dabei geht es zunächst um Begriffsklärungen und -abgrenzungen. Darauf aufbauend werden Voraussetzungen erläutert, die für die erfolgreiche Einführung eines Informationsmanagements in Betrieben und Verwaltungen notwendig sind. Ein Seminartag ist elektronischen Kommunikationskanälen und insbesondere der Verwaltung von E-Mails im Rahmen des Records Managements gewidmet. Weitere Themen sind Projekt- und Change Management sowie Nutzwertanalysen und die Bearbeitung von Fallstudien.

Durchgeführt wird das Seminar im Zeitraum vom 17.04. bis 27.06.2015 an der FHNW in Olten. Das Programm ist wie folgt gegliedert:

  • 17.04.15 Informationsmanagement & Information Governance
  • 18.04.15 Informationsziele als Teil der Geschäftsziele
  • 24.04.15 Social Media, Schwerpunkt E-Mail, Enterprise 2.0
  • 25.04.15 Projekte lancieren und aufgleisen
  • 27.06.15 Fallstudie

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten.

Flyer_Seminar_Informationsressource

Seminarprogramm_Informationsressource

Offizieller Schweizer Entwicklungspartner für Social Knowledge Management-Tool

Die Arbeitsgruppe Knowledge Network Management ist exklusiver Schweizer Entwicklungspartner des Open Source Social Network Frameworks HumHub.org. In diesem Rahmen bieten wir Forschungsaktivitäten und Weiterentwicklungen für den Einsatz von kollaborativen Wissensmanagementsystemen in Unternehmen und Organisationen.

Save the date: Infocamp 2014 im Oktober! #icamp14

Wir freuen uns, Sie alle zum dritten Infocamp im Oktober 2014 nach Chur einzuladen!

Motto „Linked“: linked data, linked people, hyperlinked libraries, linked archives, linked communities, linked organizations…

Termin: 10./11. Oktober 2014

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anmeldung: wird möglich, aber nicht notwendig sein

Barcamps sind selbstorganisierte Formen der Weiterbildung, die sich in den letzten Jahren auch im bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Bereich als Ergänzung zu den anderen Formen der Weiterbildung etabliert haben (z.B. als Bibcamp oder frei). Bei diesen gelten alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten, entscheiden zu Beginn gemeinsam über die Programmstruktur und führen die gewählten Workshops gemeinsam durch.

Anschliessend an die Infocamps 2012 und 2013, welche unter dem Motto „Future Libraries“ bzw. “Open Minded” stattfanden, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2014. Dieses steht unter dem Motto „Linked“. Dabei wird es primär um verlinkte Daten und ihre Anwendung im Umfeld von Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen gehen. Mit linked sind aber auch verlinkte Menschen und Communities, Netzwerke, Verbünde und vieles mehr angesprochen.

Wir denken uns, dass ein Aufeinandertreffen von Akteurinnen und Akteuren dieser unterschiedlichen Bereiche interessante Brücken zwischen technischen und gesellschaftlichen Fragen, Wissenschaft, Bildung, Bibliothek und Öffentlichkeit schlagen wird.

Zur Teilnahme ermutigt werden auch Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete. Die Konferenzsprache wird von den Teilnehmenden ausgehandelt. Eine ausführliche Einladung wird folgen.

Website: Infocamp.ch

Für die Organisationsgruppe

Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler, Wolfgang Semar

Open E-Books in Bibliotheken

Professor Rudolf Mumenthaler vom Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft hat im neusten Heft des Bibliotheksdienst für die Kolumne der Zukunftswerkstatt einen Beitrag unter dem Titel “Verzweifelt gesucht – Open E-Books in Bibliotheken” veröffentlicht. Der Artikel wurde unter Open Access publiziert und ist somit öffentlich zugänglich.

Link zum Beitrag: 10.1515/bd-2014-0024

Wenn Computer gesprochene Sprache verstehen sollen

In der Südostschweiz Ausgabe Graubünden erschien am 15. Mai ein Artikel über aktuelle Forschungsprojekte am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft. Dazu wurden unter anderem auch Prof. Bernard Bekavac und Prof. Rudolf Mumenthaler befragt.

Hier geht’s zum Artikel: http://www.suedostschweiz.ch/zeitung/wenn-computer-gesprochene-sprache-verstehen-sollen?source_nid&ressort

Projekt: COLiSu – Connecting Open Library Systems and Sugar

Brigitte Lutz, Karsten Schuldt

Schulbibliotheken in der dritten Welt? Davon gibt es (wohl) eher wenige, vor allem im ländlichen Raum. Und wenn, dann sehen sie nicht so aus, wie wir uns das vorstellen. So sind Lehrmaterialien oftmals nur in geringen Mengen vorhanden und werden häufig von den Lehrpersonen boykottiert oder Eltern müssen Arbeitsmaterialien beisteuern. Geld für neue Medien ist in der Regel eher nicht vorhanden, ganz zu schweigen von finanziellen Ressourcen für bibliothekarische Arbeitskräfte oder Bibliothekssysteme.

Da es aber nicht nur im Bereich der Schulbibliotheken mangelt, sondern auch an technischer Ausstattung, wurde 2006 das Projekt „One Laptop per Child“ gestartet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, einen Laptop zu entwerfen, der den Bedingungen dieser Länder angepasst. Dieser Laptop ist mittlerweile in mehr als 40 Staaten verbreitet. Ausgestattet ist er mit der – auf beliebige Linux- oder Windows-Systeme aufsetzbaren – Desktop-Oberfläche „Sugar“,  einem System, welches auf die Zielgruppe der Kinder angepasst ist. Es ist intuitiv und ohne jegliche PC-Kenntnisse nutzbar. Zusammengesetzt ist es aus mehreren sogenannten Aktivitäten. Dabei handelt es sich um verschiedene Programme, welche grösstenteils visuell gestaltet sind. Da es sich bei Sugar um Open Source handelt, können bestehende Aktivitäten beliebig verändert und erweitert und neue Aktivitäten entwickelt werden.

Das Projekt COLiSu begann mit der einfachen Frage: Warum sollte man nicht eines der zahlreichen Open Source Bibliothekssysteme wie Koha, NewGenLib oder ABCD nehmen und es so anpassen, dass es auch in Sugar integriert werden beziehungsweise von Sugar aus genutzt werden kann? Damit würde man neue Möglichkeiten schaffen, Bibliotheksbestände besser für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen und sie damit in den Lernprozess zu integrieren. Ferner könnte eine Realisierung solcher Zugänge dazu beitragen, dass Öffentliche Bibliotheken sowie national tätige Bibliotheken beginnen, Dienste für die Schülerinnen und Schüler in ländlichen Gegenden zu entwickeln. Zu wünschen wäre ausserdem, dass Bibliotheken ihren Bestand mit elektronischen Medien erweitern, welche dann über Sugar zugänglich gemacht werden könnten. Das SII widmet sich derzeit im Forschungsprojekt dieser Aufgabenstellung und lotet aus, wie freie Bibliothekssysteme mit Sugar verbunden werden könnten und welche Möglichkeiten für die bibliothekarische Arbeit sich daraus ergeben.

Im Moment ist noch offen, inwiefern eine solche Lösung überhaupt umsetzbar wäre und was sie bringen würde, ob der Zugang zu Medien dadurch verbessert würde, der Lernerfolg bei den Lernenden dadurch grösser und der Unterricht aufgrund des freieren Zugangs zu Wissen dadurch demokratischer wäre. Doch vielleicht ist dies eine Chance, die Schulbedingungen in der dritten Welt tatsächlich ein wenig zu verbessern.

Zu klären sind in diesem Projekt:

  1. Die software-technischen Fragen der Verbindung von Sugar und freien Bibliothekssystemen. Da alle Komponenten als Open Source vorliegen und zumeist klar definierte Schnittstellen aufweisen, scheint dies relativ leicht möglich.
  2. Die Gestaltung der Aktivität oder Aktivitäten in Sugar, welche auf die Bibliothekssysteme zurückgreifen sollen.
  3. Die organisatorischen Fragen in Schulen, Bibliotheken und Schulbibliotheken. Neben der Frage, was möglich wäre, ist auch zu klären, wie und mit welchem Aufwand bestimmte Anwendungen umgesetzt werden können, ob sie sinnvoll in Schule, Unterricht oder Freizeit der Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden können. Dabei sind auch die spezifischen Voraussetzungen in den unterschiedlichen Staaten zu bedenken.
  4. Im Idealfall würden Feldtests Auskunft darüber geben, ob solche Aktivitäten tatsächlich – und wenn ja, mit welchem zusätzlichen Aufwand, beispielsweise der Schulung von Lehrerinnen und Lehrern, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren – Auswirkungen haben können.
  5. Im weitergehenden Idealfall wird im Laufe des Projektes eine Verbindung zu den Versuchen, mittels Open Educational Resources die Möglichkeiten des Unterrichts und Lernens weltweit zu verbessern, hergestellt.

Einweihungsfeier DigiLab und Usability-Lab

Seit letztem Jahr verfügt die HTW Chur bzw. das SII über zwei neue Forschungslabore. Diese werden im Februar offiziell eingeweiht.

Das DigiLab dient der Aus- und Weiterbildung sowie der Durchführung von Projekten im Bereich der Erhaltung von visuellen Kulturgütern. In der professionell ausgeleuchteten, dimmbaren Laborumgebung stehen unter anderem mehrere kalibrierte Dualmonitorarbeitsplätze, ein Reprosystem zur Digitalisierung von Flachwaren, verschiedene Scanner (Dia/Negativscanner, Flachbettscanner, OCR-Duplexscanner) sowie mehrere Softwarepakete zur Bildbearbeitung, zur Metatdatenanalyse und zur Verschlagwortung zur Verfügung.

Das Usability-Lab (CHeval – Chur Evaluation Laboratory) dient der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion. Daneben wird es in Forschungs- und Dienstleistungsprojekten für die Konzeption und Evaluation von Webauftritten und (mobilen) Applikationen eingesetzt. Neben verschiedenen Kameras und Mikrofonen sowie entsprechenden Softwarelösungen zur Aufzeichnung des Anwenderverhaltens bei der Nutzung der zu untersuchenden Systeme stellt ein tischbasiertes, berührungsfreies Eyetracking-System (Tobii X60) das Kernstück des Usability-Labs dar. Mittels Eyetracking lassen sich bspw. die folgenden Fragestellungen beantworten:

– Wo schauen die Anwender zuerst hin?
– Werden wichtige Bereiche eines User Interfaces schnell erkannt?
– Welche Bereiche eines User Interface werden besonders intensiv wahrgenommen?

Die Resultate derartiger Untersuchungen können dazu genutzt werden, Benutzeroberflächen hinsichtlich ihrer Wahrnehmbarkeit zu optimieren.

Das Team des SII freut sich die beiden Labore im Rahmen der Einweihungsfeier nun auch der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Die Einweihungsfeier mit Präsentationen und Live-Demos der Infrastruktur der Labs findet am Dienstag, 12.02.2013 um 17:00 Uhr statt. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie die Möglichkeit sich online für den Event anzumelden finden Sie unter http://www.htwchur.ch/labs.

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