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InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Kategorie: Veranstaltung (Seite 1 von 2)

Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science:

„Student for a day“ im Bachelor Studiengang Information Science – Zürich

Freitag, 7. April 2017, von 13:00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten der HWZ Zürich (Sihlhof), Lagerstrasse 5.

Sie werden bei dem Event die Möglichkeit haben einer typischen Unterrichtslektion beizuwohnen und sich mit aktuellen Studierenden auszutauschen. Es sind aber noch weitere Highlights vorgesehen, das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite.

Ein individueller Unterrichtsbesuch ist nach vorheriger Anmeldung ebenfalls zu jeder Zeit möglich.

Infotag (Bachelor, MAS, Master) – Chur

Samstag, 25. März 2017, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr an der HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57.

Am Infotag werden die Studiengänge der HTW Chur in Präsentationen durch die Studienleitenden vorgestellt. Für Auskünfte stehen Ihnen anschliessend Studienleitende, Mitarbeitende und Studierende zur Verfügung. Zwischen den Präsentationen wird in der Aula ein Marktplatz eingerichtet, wo Sie sich unabhängig von den Präsentationszeiten informieren können.

Das Programm sowie das Anmeldeformular ist auf der zugehörigen Anmeldewebseite.

Makerspaces für kleinere und kleinste Bibliotheken. Bericht und Materialien zum Projekt LL.gomo

1. Projektbeschrieb

Makerspaces ‒ also Räume und Angebote, die zumeist auf der Basis aktueller, pädagogisch ausgerichteter und kleiner Technologien, die darauf ausgerichtet sind, Dinge eigenständig zu “machen” (d.h. herzustellen) und Communities zu bilden ‒ sind in den letzten fünf Jahren zu einem etablierten Thema im Bibliothekswesen geworden. Stand in den ersten Diskussion noch zur Debatte, ob Bibliotheken der richtige Ort für solche Einrichtungen seien (auch, da es ähnliche Angebote, z.B. als Vereine oder in Schulen gibt), ist dies heute im Bibliotheksbereich einigermassen unbestritten. Auch, wenn die Entwicklung in anderen Sprachräumen anders verlief, gelten Makerspaces in der Schweiz (und Deutschland und Frankreich) als eine mögliche Ergänzung der bibliothekarischen Angebote. Nicht jede Bibliothek wird sie einrichten, auch sind die Erfahrungen durchwachsen (viele Makerspaces funktionieren eher “stossweise” bei Veranstaltungen, die von den Bibliotheken organisiert werden, nicht als Community-bildend), aber auch nicht negativ.
An der HTW gab es schon einige Abschlussarbeiten, ein Seminar und andere Beiträge zu Makerspaces in Bibliotheken. Das Thema ist interessant, da z.B. klar ist, dass sich viele Versprechen die von den Herstellern der Techniken gemacht werden, nicht erfüllen; dass sich immer wieder die Frage stellt, wer wirklich mit solchen Makerspaces erreicht wird (z.B.: Kommen in die Bibliotheken andere Menschen als in Hackerspaces oder FabLabs?); dass nicht klar ist, welche Ziele die Bibliotheken genau mit den Makerspaces verfolgen, auch wenn sie diesen aufgeschlossen gegenüberstehen. Das Projekt LLgomo (Library Lab goes mobile) schloss an die schon gemachten Forschungen an, konzentrierte sich aber auf eine andere Frage.
LLgomo  versuchte, die Möglichkeiten von Makerspaces für Bibliotheken in kleineren Gemeinden zu eruieren. Obwohl die Technik, die in Makerspaces verwendet wird, nicht übermässig teuer ist, scheuen diese Bibliotheken oft die Kosten, teilweise auch den Aufwand (der bei meist sehr geringen Stellenprozenten neben der restlichen Arbeit zu leisten wäre) für die feste Etablierung solcher Einrichtungen. Im Anschluss an Vorbilder aus anderen Staaten (Niederlande, Kanada, USA; Moorefield-Lang 2015, Gierdowski & Reis 2015, Craddock 2015, de Boer 2015, Willingham & de Boer 2015) untersuchte das Projekt, ob und wie es möglich wäre, Makerspaces so mobil zu machen, dass sie in kleineren Bibliotheken genutzt werden können.
Dafür wurde die Zusammenarbeit mit kantonalen Fachstellen für Bibliotheken angestrebt. Grundsätzlich zeigt das Projekt anhand von Prototypen, wie Makerspaces, unter den spezifischen Voraussetzungen des ländlichen Raumes in der Schweiz, mobil gemacht werden können. Eine Nachnutzung durch kantonale Fachstellen oder grössere Bibliothekssysteme mit Filialen ist möglich.

3D-Drucker in der Bibliothek Möhlin (Bild: Karsten Schuldt)

3D-Drucker in der Bibliothek Möhlin (Bild: Karsten Schuldt)

2. Projektverlauf

Grundsätzlich folgte das Projekt dem Projektplan und erreichte sein Projektziel. Es wurden drei Boxen als Prototypen erstellt und, in Zusammenarbeit mit zwei kantonalen Fachstellen, zwei davon in jeweils zwei kleineren Bibliotheken in der Schweiz erfolgreich getestet. (Wettingen (AG), Wettswil (ZH), Uitikon (ZH), Möhlin (AG)) Zeitverschiebungen ergaben sich aus Problemen bei Terminabsprachen, konnten aber gut aufgefangen werden.
Im ersten Schritt wurde die ‒ erstaunlich viele ‒ Literatur zu Makerspaces in Bibliotheken gesichtet. Dabei zeigte sich, dass

  1. der Grossteil dieser Literatur sich mit den konkreten Umsetzungen in Bibliotheken, bis hinunter auf die Ebene einzelner Technologien, beschäftigt
  2. ein kleiner Teil sich auch mit Zielen und Möglichkeiten der Makerspaces in Bibliotheken beschäftigt, wobei diese insgesamt sehr nebulös bleiben, z.B. von “innovativen Lernmethoden” sprechen, aber nicht konkretisieren, was diese von anderen anwendungsbezogenen Lernmethoden unterscheidet
  3. ein grosser Teil der Literatur, die konkrete Aussagen über die Ziele der Makerspaces macht, sich auf Schulbibliotheken in den USA und Kanada bezieht, damit aber auch auf Gegebenheiten (Einbindung in die jeweilige Schule, grundsätzliche Orientierung auf eine Bildungsmission, feste Orte für Makerspaces) bezog, die in den kleineren Bibliotheken der Schweiz so nicht vorliegen
  4. die Erfahrungen aus den Bibliotheken grundsätzlich positiv sind, wenn auch immer wieder Abstriche bei der konkreten Umsetzung (z.B. Technik, die entgegen der Erwartungen die Nutzerinnen und Nutzer doch nicht anspricht, Probleme bei der Motivation für langfristige Projekte, das Nicht-Entstehen von Communities) gemacht wurden. Die Nutzenden scheinen Makerspaces grundsätzlich gut zu finden und zumindest zu Beginn auch auszuprobieren; die Kolleginnen und Kollegen in den betreffenden Bibliotheken sind durch Makerspaces in ihrer weiteren Arbeit motiviert
  5. es genügend Beispiele für Bibliotheken in kleineren Gemeinden gibt, die auch erfolgreich Makerspaces durchgeführt haben
  6. die bibliothekarische Literatur zwar ungefähre Verweise auf Literatur zu Makerspaces ausserhalb der Bibliotheken macht, aber deren Aussagen und Vorhersagen nicht wirklich wahrnimmt. So wird kaum über Erfahrungen aus anderen Makerspaces oder den grossen Versprechen (Anderson 2012, Libow Martinez & Stager 2013; Schwerpunkt der New Media & Society 18 (2016) 4), die sich zum Teil mit diesen verbinden, nachgedacht; die wenige Literatur, die darüber hinausgeht (Bilandzic & Foth 2013, Bilandzic & Johnson 2013), wird kaum beachtet.

Auf dieser Basis war es schwer zu klären, was ‒ über den Effekt des “Neuen” und “Spass” hinaus ‒ das Ziel von Makerspaces in Bibliotheken sein könnte. (Dies bestätigte sich auch in einer Bachelorarbeit, die u.a. feststellte, dass Bibliotheken in der Schweiz Makerspaces einrichten, zu diesen aber keine Zielvorstellungen formulieren können. (Hanselmann 2016)) Organisationssoziologisch ist dieser Befund interessant, für das Projekt bedeutete er aber, dass die “Mobilen Makerspaces” nicht auf klaren Zielsetzungen aufgebaut werden konnten.

Die Veranstaltung in Uitikon, auf der Herbstmesse (Bild: Karsten Schuldt)

Die Veranstaltung in Uitikon, auf der Herbstmesse (Bild: Karsten Schuldt)

Stattdessen wurde auf die Erfahrungen aus einem Seminar an der HTW im Jahr 2015 zurückgegriffen, dass feststellte, dass jede Technologie, die als “Makerspace-Technologie” auftritt, auf ihre Verwendbarkeit in der Bibliothek getestet werden muss. So gibt es z.B. als “Lerncomputer” bezeichnete Hardware (z.B. Raspberry Pi), die den Anspruch hat, möglichst einfach zu sein, aber nach den Erfahrungen der Studierenden im Seminar zu kompliziert ist, um ohne Vorkenntnisse in Bibliotheken eingesetzt werden zu können. Ebenso wurde auf die in der Literatur niedergelegte Erfahrung aus den Bibliotheken über einzelne Techniken zurückgegriffen.

Es wurden drei Boxen entworfen, die jeweils höchsten 5000 CHF in der Anschaffung kosten sollten. Zwei davon wurden direkt umgesetzt, eine soll später mit Drittmitteln realisiert werden. Über den Sommer 2016 wurde die Technik ausgewählt, erworben und ausprobiert. Kriterien waren (a) möglichst einfach zu nutzen, (b) zuverlässig, stabil und möglichst fehlertolerant, (c) eingeführt, d.h. leicht nachkaufbar, (d) positive Erfahrungen aus anderen Bibliotheken. Während dieser Recherchen mussten viele Technologien, die im Zusammenhang mit Makerspaces oft erwähnt werden, als unpassend verworfen werden. Beispielsweise stellte sich heraus, dass Drohnen nur kurze Flugzeiten von einigen Minuten haben, dann aber über einen weit längeren Zeitraum wieder aufgeladen werden müssen. Dies ist für eintägige Veranstaltungen unzumutbar. Jede der Boxen hatte einen eigenen Fokus.

MOOS in der Bibliothek Wettswil, während des Adventsmarkts (Bild: Rudolf Mumenthaler)

MOOS in der Bibliothek Wettswil, während des Adventsmarkts (Bild: Rudolf Mumenthaler)

Die Boxen enthalten neben der Technik selber sogenannte Handbücher, die sehr kurz die notwendigen Schritte beschreiben, um die Techniken zu nutzen. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst wenig vorzugeben und über die Texte eher Mut zum Ausprobieren zu machen. Die meiste Technik lässt sich z.B. bei Fehlern mit “Ausschalten / wieder Einschalten” beherrschen. Es ging eher darum, klarzumachen, dass Ausprobieren erwünscht ist.

Box 1: Spiel und Spass mit Technik Box 2: Filmen Box 3: moderner Bastelkeller
enthält:

  • Ozobot
  • Sphero 2.0
  • MakeyMakey
  • LittleBits
  • Cubelets
  • MOSS
Enthält:

  • Kameras
  • Licht
  • Mikrophone
  • Kameradrohne (DJI Mavic Pro)
  • Rechner
Enthält:

  • Makerbot 2 go
  • Brother Scan N Cut
  • Lego Mindstorm
  • LittleBits
Für eintägige Veranstaltungen Für modulare Veranstaltungen (mehrere Termine, die gemeinsam absolviert werden müssen) Für eintägige Veranstaltungen

Im Oktober bis Dezember 2016 wurden die Boxen, in Absprache mit den kantonalen Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken im Aargau und in Zürich in vier kleinen Bibliotheken in jeweils einer eintägigen Veranstaltung erprobt. Die Mitarbeitenden erhielten nach den Terminabsprachen die Handbücher der Boxen sowie jeweils rund eine Woche zuvor die Boxen selber. Am Tag der jeweiligen Veranstaltung wurde diese vom Projektteam beobachtet, im Anschluss (entweder direkt nach der Veranstaltung oder in der darauffolgenden Woche) wurde mit dem Bibliothekspersonal über deren Erfahrungen mit den Boxen geredet.

  1. Bibliothek Wettingen (AG) (Box 1)
  2. Bibliothek Uitikon (ZH) (Box 3)
  3. Bibliothek Wettswil (ZH) (Box 1)
  4. Gemeindebibliothek Möhlin (AG) (Box 3)

Auf der Basis dieser Tests wurden die Boxen und insbesondere die Handbücher überarbeitet.

LittleBits und MakeyMakey in der Gemeindebibliothek Wettingen (Bild: Karsten Schuldt)

LittleBits und MakeyMakey in der Gemeindebibliothek Wettingen (Bild: Karsten Schuldt)

3. Projektergebnisse

Die Boxen haben sich im Grossen und Ganzen bewährt, der Ansatz lässt sich auf weitere Technologien und Boxen übertragen.

Als Ergebnisse liegen vor:

  1. Listen der Technologien und Materialien in den Boxen, mit allen Kosten (kurzfristig und langfristig, d.h. auch mit Verbrauchsmaterialien und Kosten bei der Verschickung). Kantonale Fachstellen, grössere Bibliothekssysteme mit Filialen oder andere können diese nun selbstständig umsetzen und betreiben.
  2. Handbücher für die getesteten Technologie sowie eine Vorlage für neue Handbücher.
  3. Erfahrungsberichte aus den Bibliotheken, die mit den Boxen arbeiteten.
Werbung für die Veranstaltung in der Bibliothek Wettswil (Bild: Rudolf Mumenthaler)

Werbung für die Veranstaltung in der Bibliothek Wettswil (Bild: Rudolf Mumenthaler)

Materialien

Handreichung

Handreichung LL.gomo für kantonale Fachstellen u.ä.

Handbücher

Handbuch Boxen
Handbuch Cubelets
Handbuch LittleBits
Handbuch MakeyMakey
Handbuch Moss
Handbuch Ozobot
Handbuch Sphero 2.0
Handbuch Lego Mindstorms
Handbuch Scan’n’Cut CM700
Handbuch Ultimaker2go

Berichte über Veranstaltungen

Bericht Wettingen (02.11.2016)
Bericht Uitikon (12.11.2016)
Bericht Wettswil (27.11.2016)
Bericht Möhlin (13.12.2016)

Publikationen

Mumenthaler, Rudolf ; Schuldt, Karsten: Makerspace auch für kleinere Bibliotheken. In: SAB-Info / Info-CLP [Im Erscheinen]
Schuldt, Karsten: Anleitung und Vorschläge für Makerspaces in Bibliotheken: Sammelrezension. In: RESSI Bd. 17 (2016), http://www.ressi.ch/num17/article_133
Schuldt, Karsten: Die Makerspaces und die Bibliotheken: Über Missverständnisse und übertriebene Hoffnungen sowie einen Vorschlag zur Neuinterpretation, Blogbeitrag, 2016, https://bildungundgutesleben.wordpress.com/

Literatur

Anderson, Chris: Makers: The New Industrial Revolution. New York : Crown Publishing, 2012
Bilandzic, Mark: Connected learning in the library as a product of hacking, making, social diversity and messiness. In: Interactive Learning Environments Bd. 24 (2016), Nr. 1, S. 158–177
Bilandzic, Mark ; Foth, Marcus: Libraries as coworking spaces: Understanding user motivations and perceived barriers to social learning. In: Library Hi Tech Bd. 31 (2013), Nr. 2, S. 254–273
Bilandzic, Mark ; Johnson, Daniel: Hybrid placemaking in the library: desinging digital technology to enhance users’ on-site experience. In: The Australian Library Journal Bd. 62 (2013), Nr. 4, S. 258–271
Craddock, IdaMae Loiuse: Makers on the move: a mobile makerspace at a comprehensive public high school. In: Library Hi Tech Bd. 33 (2015), Nr. 4, S. 497–504
de Boer, Jeroen: The business case of FryskLab, Europe’s first mobile library FabLab. In: Library Hi Tech Bd. 33 (2015), Nr. 4, S. 505–518
Gierdowski, Dana ; Reis, Daniel: The MobileMaker: an experiment with a Mobile Makerspace. In: Library Hi Tech Bd. 33 (2015), Nr. 4, S. 480–496
Hanselmann, Marcel: Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken: Eine Untersuchung der didaktischen Ziele und eine Evaluation der Technologie littleBits. Chur, HTW Chur, Bachelorarbeit, 2016
Libow Martinez, Sylvia ; Stager, Gary: Invent To Learn: Making, Tinkering, and Engineering in the Classroom. Torrance : Constructing Modern Knowledge Press, 2013
Moorefield-Lang, Heather: When makerspaces go mobile: case studies of transportable maker locations. In: Library Hi Tech Bd. 33 (2015), Nr. 4, S. 462–471
New Media & Society 18 (2016) 4
Willingham, Theresa ; de Boer, Jeroen: Makerspaces in Libraries, Library Technology Essentials. Lanham ; Boulder ; New York ; London : Rowman & Littlefield, 2015

Save the Data: RDA-Camp am 2./3. Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Seit Anfang 2016 wird RDA (Resource Description and Access) in der Katalogisierung eingesetzt. Praktiker und Entwickler stehen nun vor neuen Herausforderungen. Nach und nach entstehen Erfahrungen und Fragen aus der Praxis, die einer Diskussionsplattform bedürfen. Auch die Entwicklung schreitet zügig voran. So bietet das „RDA-Camp“ eine einmalige Möglichkeit, die praktischen Erfahrungen und die theoretische Weiterentwicklung der RDA zu verknüpfen.

Im ersten RDA-Camp vom 2./3. Dezember 2016 an der HTW Chur dreht sich alles um Erfahrungen, Trends und die Weiterentwicklung von RDA.

Eine Weiterbildungsveranstaltung mit Barcamp-Charakter:
Das RDA-Camp folgt der Tradition eines Barcamps, bei dem alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten gelten, über die Themen der Workshops gemeinsam entscheiden und sich aktiv darin einbringen.
Das RDA-Camp wird als „strukturiertes Barcamp“ mit Impulsreferaten und Workshops durchgeführt. Es werden vier bis fünf Workshops angeboten, deren Inhalte im Vorfeld der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Weitere Workshops werden ad hoc ausdiskutiert.

Referenten („Key Notes“)
– Christian Aliverti „GND und RDA –Schnittstelle zwischen Kultureinrichtungen?“ (Schweizerische Nationalbibliothek Bern)
– Renate Behrens-Neumann „RDA- Chancen und Perspektiven: „Neues aus den Arbeitsgruppen, Trends und Entwicklungen.“ (Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt a. M.)
– Selina Märchy „Wie formatunabhängig ist RDA wirklich? Umsetzungen des Regelwerks auf verschiedenen Formaten und Systemen.“ (NEBIS-Verbundzentrale Zürich)
– Beat Mattmann „Chancen und Hürden bei der Nutzung von RDA für Archivalien“ (Universitätsbibliothek Basel).

Termin/Dauer: Freitag/Samstag, 2./3. Dezember 2016 ( 2 Tage)

Ort: HTW Chur, Pulvermühlestrasse 57, 7000 Chur

Zielpublikum: Mitarbeitende in Bibliotheken, Archiven und anderen Gedächtnisinstitutionen sowie Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete.

Preis: CHF 100.- (1 Tag), CHF 180.- (beide Tage)

Eine Einladung mit detailliertem Programm und dem Link zur Anmeldung folgen im September.

Reservieren Sie sich den Termin schon jetzt! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen regen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Für die Organisationsgruppe der HTW Chur

Ivo Macek
Ekaterina Vardanyan

Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen Information Science

Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über die Studiengänge in Information Science:

 

Zürich (Bachelor, Master, MAS)

Mi, 02.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Zentralbibliothek Zürich, Zähringerplatz 6, 8001 Zürich

http://map.search.ch/zuerich/zaehringerplatz-6

 

Basel (Bachelor, MAS)

Mi, 09.03.2016, 17.45-19.15 Uhr

Wirtschaftsarchiv, Peter-Merian-Weg 6, 4052 Basel

http://www.ub.unibas.ch/ub-wirtschaft-swa/wir-ueber-uns/adresse/

 

St. Gallen (Bachelor, MAS)

Mo, 14.03.2016, 18.15 – 19.45 Uhr

Uni-Bibliothek, Dufourstr. 50, 9000 St. Gallen

http://www.unisg.ch/de/universitaet/bibliothek/ueberuns

 

Bern (Bachelor, MAS)

Mi, 16.03.2016, 17.15-19.00 Uhr

Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

http://www.nb.admin.ch/org/adresse/index.html?lang=de

 

Luzern (Bachelor, MAS)

Mo, 21.03.2016, 18.45-20:15 Uhr

Stadtbibliothek, Löwenplatz 10, 6004 Luzern

http://www.bvl.ch/seiten/gemeinden/luz_sta_kontakt.html

 

Chur (Bachelor, MAS, Master)

Infotag 9. April 2016 an der HTW Chur

Informationsveranstaltungen zu unseren Studiengängen im März 2015

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Informationsveranstaltungen über unsere Bachelor-, Master- und MAS-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur.

Bachelor-Studium Information Science

Das Bachelor-Studium Information Science kann in Chur im Voll- und Teilzeitmodus, in Zürich nur in Teilzeit studiert werden. Die Studierenden bestimmen das Studientempo und die Studiendauer selbst.

Master of Advanced Studies in Information Science

Der MAS IS richtet sich primär an Absolventinnen und Absolventen eines „Nicht-IuD“-Studiums, die mit dem MAS IS eine Zusatzqualifikation im Bereich Archiv, Bibliothek, Dokumentation oder Museum erwerben wollen.

Master of Science in Business Administration, Major Information and Data Management

Im Master-Studium werden Führungs- und Managerpersönlichkeiten sowie hochqualifizierte Experten für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ausgebildet.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die nächsten Informationsveranstaltungen für diese drei Studiengänge finden an folgenden Terminen statt:

St. Gallen, Bibliothek Universität St. Gallen
02. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Zürich, Zentralbibliothek
09. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Bern, Nationalbibliothek
16. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

Basel, Wirtschaftsarchiv
23. März 2015, 17:45 Uhr – 19:15 Uhr
Details und Anmeldung

 

Informationsveranstaltung für Master-Studiengang Business Administration
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für den Master-Studiengang Business Administration wird auch der Major Information & Data Management nochmals präsentiert:

Chur, HTW
13. März 2015, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr
Details und Anmeldung

Weiterbildung zum richtigen Umgang mit Informationsressourcen

Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und in Kooperation mit dem ARMA Swiss Chapter führt die HTW Chur ein fünftägiges Seminar „Herausforderung Informationsressource“ durch. Die Weiterbildungsveranstaltung ist speziell auf die Bedürfnisse von Praktikerinnen und Praktikern zugeschnitten. Im Rahmen des Seminars werden Problemstellungen aus dem Bereich des Informationsmanagements aufgegriffen und Methoden für deren Bewältigung aufgezeigt.

Dabei geht es zunächst um Begriffsklärungen und -abgrenzungen. Darauf aufbauend werden Voraussetzungen erläutert, die für die erfolgreiche Einführung eines Informationsmanagements in Betrieben und Verwaltungen notwendig sind. Ein Seminartag ist elektronischen Kommunikationskanälen und insbesondere der Verwaltung von E-Mails im Rahmen des Records Managements gewidmet. Weitere Themen sind Projekt- und Change Management sowie Nutzwertanalysen und die Bearbeitung von Fallstudien.

Durchgeführt wird das Seminar im Zeitraum vom 17.04. bis 27.06.2015 an der FHNW in Olten. Das Programm ist wie folgt gegliedert:

  • 17.04.15 Informationsmanagement & Information Governance
  • 18.04.15 Informationsziele als Teil der Geschäftsziele
  • 24.04.15 Social Media, Schwerpunkt E-Mail, Enterprise 2.0
  • 25.04.15 Projekte lancieren und aufgleisen
  • 27.06.15 Fallstudie

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten.

Flyer_Seminar_Informationsressource

Seminarprogramm_Informationsressource

Save the Date: Infocamp am 2./3. Oktober 2015 in Chur #icamp15

Wir freuen uns, Sie alle zum vierten Infocamp am 2. und 3. Oktober 2015 an die HTW Chur einzuladen!

Motto „Data“: Forschungsdaten, Open Data, Linked Data, Metadaten, Datensicherheit, Datenschutz, Datenmanagement, Daten Repositorien, Linked Open Data, Big Data, Data Mining, Datenjournalismus…

Termin: 2./3. Oktober 2015

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anschliessend an die vorangegangenen Infocamps, welche unter dem Motto „Future Libraries“, “Open” und „Linked“ standen, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2015. Dieses steht unter dem Motto „Data“ und folgt dem mittlerweile bewährten Konzept. So werden Impuls-Referate zu möglichen Schwerpunktthemen die Veranstaltung einleiten und die anschliessenden offenen Workshops befruchten. Eine Besonderheit des Infocamps besteht auch darin, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Fachrichtungen und Communities (Bibliotheken, Archive, Dokumentation, Museen, Informationswissenschaft, Digital Humanities etc.) zusammentreffen und sich über die Grenzen ihrer Bereiche austauschen können.

mehr Infos auf Infocamp.ch

Vorschläge für Workshops am #icamp14 einreichen

Über das Blog zum Infocamp 2014 können ab sofort Vorschläge für Themen eingereicht werden, die an der Session am Freitagmorgen mitdiskutiert werden. Wir freuen uns auf viele Beiträge!

 

Programm und Anmeldung #icamp14 sind online

Das Programm fürs Infocamp 2014, das am 10. und 11. Oktober an der HTW Chur durchgeführt wird, ist nun aufgeschaltet. Wie in den letzten Jahren haben wir das Infocamp unter ein Motto gestellt (diesmal lautet es „linked“) und bieten wir wiederum Impulsreferate an, die als Einstieg und zum Anheizen der Diskussionen im Barcamp dienen sollen. Dafür konnten wir interessante und kompetente Sprecherinnen und Sprecher gewinnen, welche versuchen werden, die Brücke zwischen unterschiedlichen Disziplinen zu schlagen und Stoff zum Vertiefen in den Diskussionen zu liefern. Wir bieten auch wieder eine Online-Übertragung der Referate an.

Der Hauptteil besteht aus den Workshops, wobei die Themen gemeinsam definiert werden. Wir werden im Blog zum Infocamp die Möglichkeit geben, schon im Vorfeld Themenvorschläge einzureichen. Das Team des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft freut sich auf eine rege Beteiligung und eine lebhafte Diskussion über die engen Fachgrenzen hinaus!

Die Teilnahme am Infocamp ist kostenlos – allerdings können wir mangels Sponsoren das gemeinsame Nachtessen nicht spendieren. Ihr erleichtert uns die Planung, wenn ihr euch rechtzeitig über das Anmeldeformular für die Teilnahme und das Abendessen anmeldet.

Auf bald in Chur!

Für das Orga-Team

Workshop „Public Libraries and the Contemporary City“

Vom 11.-14. November 2014 findet ein internationaler Workshop zum Thema „Public Libraries and the Contemporary City“ an der HTW Chur statt.

Dieser Workshop wird als „International Exploratory Workshop“ vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert. Dieses Format erlaubt es, ausgewählte TeilnehmerInnen einzuladen und ihren Aufenthalt und die Reisekosten zu finanzieren. Dem Forschungsteam Digitale Bibliothek am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft der HTW Chur gibt dieser Workshop die Möglichkeit, den Forschungsschwerpunkt Öffentliche Bibliotheken zu vertiefen und mit anerkannten internationalen Forschungsgruppen zu koordinieren. Zudem wird die Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauen im Alpinen Raum (IBAR) der HTW Chur im Bereich Bibliotheksbau und -architektur weiter verstärkt. Ziel des Workshops ist es, dass sich die Mitglieder des Network on Libraries in Urban Space (NLUS) über ihre Forschungsinteressen in verschiedenen Disziplinen (Architektur, Soziologie, Bibliothekswissenschaft) austauschen und gemeinsame Forschungsinteressen definieren. Es soll versucht werden, ein gemeinsames Forschungsprojekt zu skizzieren, das zu einem späteren Zeitpunkt an geeigneter Stelle eingereicht werden soll. Denkbar ist auch eine Erweiterung und ein Ausbau des Netzwerks über das COST Programm der EU.

Mehr zum Workshop und seinen Zielen gibt es auf der Website des NLUS.

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