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	<title>InfoWissChurBlog</title>
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	<description>Das Blog des Fachbereichs Informationswissenschaft an der HTW Chur</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 17:02:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Das SII am Bibliothekartag 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Beck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekartag]]></category>

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		<description><![CDATA[Nadja Böller, Brigitte Lutz, Rudolf Mumenthaler und Karsten Schuldt vertreten am 101. Deutschen Bibliothekartag 2012 (22.5.-25.5.) in Hamburg die HTW Chur und insbesondere den Fachbereich Informationswissenschaft. Im Zentrum stehen dabei eine Posterpräsentation des SII, sowie die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/das-sii-am-bibliothekartag-2012/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nadja Böller, Brigitte Lutz, Rudolf Mumenthaler und Karsten Schuldt vertreten am <a href="http://www.bibliothekartag2012.de/">101. Deutschen Bibliothekartag</a> 2012 (22.5.-25.5.) in Hamburg die HTW Chur und insbesondere den Fachbereich Informationswissenschaft. Im Zentrum stehen dabei eine Posterpräsentation des SII, sowie die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion bezüglich Masterstudiengängen im Bereich der Informations- und Bibliothekswissenschaft.</p>
<p>Daneben stellt der Bibliothekartag natürlich eine hervorragende Möglichkeit dar, sich mit Fachkolleginnen und –kollegen auszutauschen, um neue Impulse für die Lehre und die Forschung zu erhalten.</p>
<p>Detaillierte Informationen zum Bibliothekartag und dem entsprechenden Programm sind unter <a href="http://www.bibliothekartag2012.de/">http://www.bibliothekartag2012.de/</a> verfügbar.</p>
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		<item>
		<title>DiBiSuisse White Paper 01: Das Feld Digitale Bibliotheken. Welche Themen gehören dazu?</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/dibisuisse-white-paper-01-das-feld-digitale-bibliotheken-welche-themen-gehoren-dazu/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DiBiSuisse]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Kriterien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[White Paper]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Projekt DiBiSuisse – Digitale Bibliotheken in der Schweiz erhebt eine Arbeitsgruppe am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur den Ist-Zustand im Feld Digitale Bibliotheken in der Schweiz. Ziel ist es: Die vorhandenen Angebote, welche sich unter dem Begriff „Digitale (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/dibisuisse-white-paper-01-das-feld-digitale-bibliotheken-welche-themen-gehoren-dazu/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/dibisuisse-white-paper-01-das-feld-digitale-bibliotheken-welche-themen-gehoren-dazu/whitepaper1_dasfelddigitalebibliotheken/" rel="attachment wp-att-650"><img class="alignright size-full wp-image-650" title="whitepaper1_dasfelddigitalebibliotheken" src="http://blog.informationswissenschaft.ch/wp-content/uploads/2012/05/whitepaper1_dasfelddigitalebibliotheken.jpg" alt="" width="150" height="212" border="1"/></a>Im Projekt <em>DiBiSuisse – Digitale Bibliotheken in der Schweiz</em> erhebt eine Arbeitsgruppe am <em>Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur</em> den Ist-Zustand im Feld Digitale Bibliotheken in der Schweiz. Ziel ist es:</p>
<ol type="1">
<li>Die vorhandenen Angebote, welche sich unter dem Begriff „Digitale Bibliotheken“ fassen lassen, systematisch zu erschliessen, wobei sowohl Angebote von Bibliotheken als auch eigenständige Angebote einbezogen werden sollen.</li>
<li>Aus diesen Angeboten Trends der Digitalen Bibliotheken in der Schweiz abzulesen und diese darzustellen.</li>
<li>Für die Praxis relevante Forschungsfragen im Bereich Digitale Bibliotheken zu formulieren und in eine längerfristige Forschungsstrategie einfliessen zu lassen.</li>
<li>Aufzuzeigen, in welchen Bereichen im Bereich Digitale Bibliotheken schweizerische Bibliotheken einen Beratungsbedarf anmelden könnten.</li>
</ol>
<p>Grundsätzlich strebt das Projekt <em>DiBiSuisse</em> an, die erhobenen Daten möglichst oft und möglichst offen einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Eine Form dieser Kommunikation von Ergebnisse sollen die <em>DiBiSuisse-Whitepaper</em> darstellen, die mit dieser Nummer eröffnet werden.</p>
<p>Download: <a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/dibisuisse-white-paper-01-das-feld-digitale-bibliotheken-welche-themen-gehoren-dazu/dibisuisse_whitepaper01/" rel="attachment wp-att-643">DiBiSuisse White Paper 01: <strong>Das Feld Digitale Bibliotheken. Welche Themen gehören dazu?</strong> (Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ein Bachelor ist gut &#8211; der Master ist besser!&#8221;</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/ein-bachelor-ist-gut-der-master-ist-besser/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Semar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Master of Science IS]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Slogan im Titel dieses Beitrags simplifiziert den Mehrwert der Master-Ausbildung zugegebenermassen auf eine plakativ-profane Aussage, doch in gewisser Weise trifft der Spruch durchaus den Kern der Motivation für die Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums. Denn es zeigt sich immer deutlicher, (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/ein-bachelor-ist-gut-der-master-ist-besser/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Slogan im Titel dieses Beitrags simplifiziert den Mehrwert der Master-Ausbildung zugegebenermassen auf eine plakativ-profane Aussage, doch in gewisser Weise trifft der Spruch durchaus den Kern der Motivation für die Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums.</p>
<p><img src="http://blog.informationswissenschaft.ch/wp-content/uploads/2012/05/Master-of-Science-Logo-gedreht.png" alt="" title="Master-of-Science-Logo-gedreht" width="284" height="199" class="alignleft size-full wp-image-637" />Denn es zeigt sich immer deutlicher, dass zunehmend Absoventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss in Information Science gesucht werden. Bei den Arbeitgebern setzt sich allmählich die Einsicht durch, dass Masterabsolventinnen und -absolventen fachlich fundiert ausgebildet und &#8212; noch viel wichtiger &#8212; auch für Führungspositionen ideal geeignet sind. So sucht derzeit die Organisation &#8220;<a href="http://www.suchtschweiz.ch/" title="SuchtSchweiz" target="_blank">suchtschweiz.ch</a>&#8221; gezielt ein/e Spezialisten/in in Information und Dokumentation mit genau den im Master-Studiengang vermittelten Kompetenzen. <a href="http://www.arbido.ch/userdocs/jobs/Stelle_resp_ComDoc_D.pdf" title="Stellenausschreibung" target="_blank">Hier gehts zur Stellenausschreibung.</a> </p>
<p>Es wird sicherlich auch weiterhin noch einiges an Werbearbeit benötigen, bis sich der Begriff der &#8220;Informationswissenschaft&#8221; in den Personalabteilungen der Unternehmen verankert hat. Wir erleben in unseren vor-Ort-Besuchen bei Unternehmen der Privatindustrie und der öffentlichen Hand oft diese einerseits frustrierende, aber zugleich auch hoffnungsvoll stimmende Resonanz: Man kennt zwar die Fachrichtung &#8220;Informationswissenschaft&#8221; nicht, doch eigentlich suche man &#8220;genau solch ein Bewerberprofil&#8221;. Es werden Fachkräfte gesucht, die jenseits von reinen Informatik-Theoretikern auch interdisziplinär mit einem grundlegenden Technikverständnis den Menschen und seinen Informationsbedarf in den Mittelpunkt stellen, dabei vor allem auch nicht vor neuen Technologien und raschen Veränderungen zurückschrecken. Aufstiegspositionen insbesondere im öffentlichen Dienst sind zudem denjenigen vorenthalten, die Projekt- und Managementkenntnisse vorweisen können. Dabei wird auch immer wieder der grosse Stellenwert der praxisorientierten FH-Master-Ausbildung deutlich &#8212; bei der Auswertung von Bewerberunterlagen wird auch auf erfolgreich durchgeführte Praxisprojekte und die behandelte Abschlussthesis ein besonderer Wert gelegt. Daher gilt auch weiterhin unsere Empfehlung für Absolventen informationswissenschaftlicher Studiengänge: Beachten Sie bei Ihrer Stellensuche nicht nur Ausschreibungen die dezidiert &#8220;Informationswissenschaftler&#8221; suchen &#8212; ausschlaggebend ist in der Regel ihr persönliches Kompetenzportfolio.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, zu einigen im Umlauf befindlichen Gerüchte um den kommenden Studienstart des nächsten Master-Jahrgangs im September 2012 Bezug zu nehmen. Hier die Fakten:<br />
1) Der konsekutive &#8220;Master of Science in Information Science&#8221; wird auch in diesem Herbst als eigenständiges Studienprogramm an der HTW Chur angeboten. Eine Zusammenlegung mit den beiden weiteren Master-Studiengängen der HTW findet vorerst nicht statt.<br />
2) Neu wird sein, dass ca. ein Drittel der Veranstaltungen in Zürich stattfinden werden. So müssen Studierende an einigen Unterrichtstagen nicht extra nach Chur anreisen. Darüber hinaus werden weiterhin alle Veranstaltungen, die in Chur stattfinden, live per Video mit Interaktionsmöglichkeit im Internet gestreamt und zusätzlich für eine spätere Nutzung (z.B. als Prüfungsvorbereitung) permanent gespeichert. Auch dadurch ist eine Anwesenheit vor Ort nicht zwingend notwendig.<br />
3) Die Akkreditierungskommission hat ihren sehr positiven Bericht an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) am Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) abgegeben. Wir sehen einer Akkreditierung des Studiengangs positiv entgegen.<br />
4) Es sind immer noch Plätze frei.</p>
<p><a href="http://www.fh-htwchur.ch/sii-home/aus-und-weiterbildung/master/anmeldung/"><img src="http://blog.informationswissenschaft.ch/wp-content/uploads/2012/05/jetztanmelden.jpg" alt="" title="jetztanmelden" width="160" height="100" class="alignright size-full wp-image-640" /></a>Für das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft und die HTW Chur als Anbieter des Masterstudiums Information Science ist dies Anlass genug, nochmals an die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4kjz2wdpwNU" title="Anmeldefrist" target="_blank">Anmeldefrist 31.05.2012</a> zu erinnern.<br />
Das Anmeldeformular sowie weitere Angaben zum Studium finden Sie auf <a href="http://www.fh-htwchur.ch/de/sii-home/aus-und-weiterbildung/master/" title="MSc IS" target="_blank">unserer Website</a>. Sie können sich jederzeit auch gerne direkt an uns wenden.</p>
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		<title>preserve ALL the data! : Eine Argumentation für die Speicherung von Kontext und Beziehungen</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/preserve-all-the-data-eine-argumentation-fur-die-speicherung-von-kontext-und-beziehungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 00:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbewahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Bereichen des Bibliothekswesens, welche sich mit Katalogisierung und vor allem der Weiterentwicklung der Katalogregeln beschäftigen, gilt es zur Zeit offenbar als anstrebenswert, Regeln zu entwerfen, die nicht nur aktuell sind und den Grundprinzipien des Semantic Web entsprechen, sondern (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/preserve-all-the-data-eine-argumentation-fur-die-speicherung-von-kontext-und-beziehungen/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Bereichen des Bibliothekswesens, welche sich mit Katalogisierung und vor allem der Weiterentwicklung der Katalogregeln beschäftigen, gilt es zur Zeit offenbar als anstrebenswert, Regeln zu entwerfen, die nicht nur aktuell sind und den Grundprinzipien des Semantic Web entsprechen, sondern zudem nicht nur für Bibliotheken gelten. Vielmehr sollen sie, mehr oder minder unausgesprochen, für andere Einrichtungen, die sich mit dem Sammeln von Medien und Daten beschäftigen, ebenso gelten. Wieder einmal sollen Museen, Archive, Dokumentationsstellen und Bibliotheken unter einem Dach von gemeinsamen Regeln zusammengeführt werden. Warum eigentlich ist nicht so klar. (Schliesslich basiert das Semantic Web gerade darauf, dass die einzelnen Bereiche ihre eigenen Standards haben können, soviel sie wollen. Solange die SKOS-fiziert werden können, kann das Semantic Web auch mit hundert unterschiedlichen Standards in Bibliotheken etc. umgehen. Daran würde es nicht scheitern.) Und es ist auch nicht klar, ob die anderen Einrichtungen das überhaupt gut finden. Bislang sind nur die Museen mit den Bibliotheken übereingekommen (wobei die Bibliotheken eigentlich mit sich selber noch nicht endgültig übereingekommen sind), was dazu führte, dass man das ganze Regelwerk, auf das zumindest die beteiligten Teile des Bibliothekswesens stolz waren, weil es so umfassend und skalierbar sei, gleich wieder erweitern musste. <span id="more-632"></span>(Vgl. dazu <em>Patrick Le Boeuf (2012): A Strange Model Named FRBR</em><sub><em>OO</em></sub><em>. In: Cataloging &amp; Classification Quarterly (forthcoming)</em>, wo das ganze Problem der unterschiedlichen Sammlungsansätzen in Bibliotheken und Museen relativ amüsant dargestellt wird.)</p>
<p>So oder so: Der Anspruch, welcher bei der Neuformulierung der Katalogregeln erhoben wird, lautet, dass möglichst viel, möglichst vom Denken der Nutzerinnen und Nutzer her, und mit möglichst vielen nachvollziehbaren Beziehungen in einem dem Semantic Web angepassten Modus in die Kataloge aufgenommen werden sollte. (Vgl. u.a. <em>Murray, Ronald J. &amp; Barbara B. Tillett (2011): Cataloging Theory in Search of Graph Theory and Other Ivory Towers: Object: Cultural Heritage Resource Description Networks. In: Information Technology and Libraries 30 (2011) 4, 170-184</em>.)</p>
<p><strong>Computerspiele als unstabile, komplexe Objekte</strong></p>
<p>An einem anderen Ort, abseits der bibliothekarischen Debatten, in der Zeitschrift <em>Convergence : The International Journal of Research into New Media Technologies,</em> postuliert James Newman, dass dies alles noch viel komplexer werden müsste. (<em>Newman, James (2012): Ports and Patches: Digital games as unstable objects. In: Convergence, 18 (2012) 2, 135-142</em>) Grundsätzlich argumentiert er, dass Computerspiele nicht einfach als Artefakte gesammelt werden könnten. Vielmehr seien sie hochkomplexe Objekte, die nur in der Gesamtheit ihrer Existenzen gesammelt werden könnten. Computerspiele sind potentiell immer veränderliche, unstabile Objekte. (Hier nur der Verweis auf Internetcritics wie dem <em>Angry Video Game Nerd</em>, die aktuell halbvergessene Konsolenspiele hervorholen und Videos publizieren, in denen sie diese kritisieren. Mit jedem dieser Videos wird das Objekt „Videospiel“ komplexer, obgleich die Spiele selber zumeist seit Jahrzehnten nicht mehr vertrieben werden.)</p>
<ol>
<li>Ein Spiel würde sich immer im Vollzug realisieren, also dann, wenn es gespielt wird. Zwar ist es nicht möglich, diese Atmosphäre abzuspeichern, aber es wäre möglich, so viel wie möglich Dokumente über das spielen eines Games mit aufzubewahren (Berichte, Videos, FAQs, Walkthroughs etc.). Ebenso müsste es möglich sein, möglichst viele Daten zu bewahren, welche eine Wiederherstellung des Spielens ermöglichen sollte. Der Datenträger allein (inklusive des technischen Abspielsystems) wäre nicht ausreichend.</li>
<li>Spiele existieren zumeist auf unterschiedlichen Systemen und in unterschiedlichen Versionen. Dabei unterscheiden sie sich oft signifikant, zumal sich die Systeme und damit auch die Erfahrung des Spiels unterscheidet (z.B. Konsole, PC, Smartphone). Dabei gilt es nicht nur, möglichst vollständig die unterschiedlichen Versionen zu bewahren, sondern auch deren Beziehung untereinander nachzuweisen. Wichtig müsste dabei auch die Bewahrung der zeitlichen Abfolge sein: Wann kam welche Version auf den Markt, wer konnte wann mit welchem System was tun? Newman argumentiert, dass die Wahrnehmung eines Spiels damit zu tun haben kann, in welcher Version man mit diesem in Verbindung gekommen ist. (Er spielt dies an <em>Sonic 1</em> durch und verweist darauf, dass es Spielerinnen und Spieler gibt, die das Spiel das erste Mal in der Umsetzung auf dem <em>IPhone</em> spielen, was ein gänzlich anderer Zugang ist, als in den frühen 1990ern mit dem <em>Sega Genesis</em> vor dem Fernseher zu sitzen.)</li>
<li>Hinzu kommen Objekte und Praktiken, die sich auf die Spiele beziehen. Viele Spiele bringen nicht nur Nachfolger hervor, sondern eine eigene Subkultur, inklusive „fan-made“ Games, also zumeist unlizensierter Nachbauten und Weiterentwicklungen, eigenen Fanzines, Tournamenten, Publikationen etc. Diese müssten, wenn man ein Spiel sammelt, ebenso nachgewiesen werden, den sie gehören zur Erfahrung des Spiels dazu. Es ist zum Beispiel immer ein Unterschied, ob zu dem Spiel, dass ich spiele, irgendwer LARPt oder nicht.</li>
<li>Zudem werden Spiele immer wieder gepatcht, insbesondere seit dies über das Internet möglich ist. Newman argumentiert, dass auch diese Patchs dokumentiert werden müssten. Praktisch müsste es möglich sein, das Spiel in seiner Form vor jedem einzelnen Patch zu nutzen; schon weil dies die tatsächliche Spielerfahrung reproduzieren hilft.</li>
</ol>
<p>Newman verortet Computerspiele als kulturelle Objekte und regt an, darüber nachzudenken, wie die Komplexität dieser Objekte gesammelt werden kann. Dabei könnte die Komplexität noch um einiges gesteigert werden. So wäre es beispielsweise auch wichtig, das die Spiele in ihrer jeweiligen Situation verortet werden zu anderen zu einem bestimmten Zeitpunkt existierenden Games. Immerhin ist es für die Spielerfahrung, insbesondere von Heavy Gamern, wichtig, welche Alternativen sie hätten. Zudem sollte dies auf einen Ort bezogen werden können. In Europa gab es lange Zeit andere Spiele zu anderen Zeiten, als in Nordamerika, und dies war immer auch verschieden von den Möglichkeit in Japan und Südkorea (um gar nicht erst von der ganzen Welt zu reden). Zudem gibt es eine Verbindung von Spielen und anderen kulturellen Produkten (neben der „Fan-Art“ vor allem Filme und Bücher), die aufzubewahren sinnvoll sein kann.</p>
<p>Ganz offensichtlich fordert Newman, ohne es so zu sagen (aber er ist auch Medienwissenschaftler), nach mächtigen Systemen von vernetzten Metadaten. (Und offenbar arbeitet er im National Videogame Archive, UK daran mit, solche zu entwerfen.) Interessant ist nun, dass er damit auch Aufgaben stellt, die vom eigentlich umfassenden und skalierbaren bibliothekarischen Regelwerk (egal ob in der Ausprägung als RDA oder als Framework FRBR / FRBR<sub>OO</sub>) nicht gelöst werden kann. Dieses geht immer noch sehr von Medien und deren Inhalten sowie Verbindungen untereinander aus und nicht von der Mediennutzung, die Newman stark macht. Dafür gibt es Gründe (immerhin muss die Katalogisierin oder der Katalogisierer mit dem Regelwerk auch katalogisieren können und kann nicht jeder Version eines Games hinterher recherchieren, geschweige den in die tiefen und dunklen Ecken des Internets eintauchen, nur um zu schauen, ob auf irgendwelchen Chans Fan-Art zu einem bestimmten Game verbreitet wird), aber dennoch lohnt es sich, über die von Newman aufgeworfene Frage nachzudenken: <em>Wie „speichern“ wir die Kultur um ein Game und das Erlebnis, es zu spielen?</em> (Das lässt sich auf andere Medien ausweiten. Soll doch mal jemand versuchen, die Subkulturen um <em>Pulp Fiction</em>, <em>Star Trek</em>, <em>The Room</em>, oder – horribile dictu – <em>Avatar</em> und <em>Twilight</em> so zu beschreiben, dass sie „sammelbar“ werden.) Sollten wir – d.h. hier: Das Bibliothekswesen – das überhaupt? Oder überlassen wir das anderen? Aber selbst wenn: Sollte dann nicht zumindest das Regelwerk, dass alles abdecken will, was katalogisiert werden könnte, diese Aufgabe mit abdecken?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wird Open Access nur noch in Universitäten stattfinden? Zu einer Podiumsdiskussion am 10.05. in Berlin.</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/wird-open-access-nur-noch-in-universitaten-stattfinden-zu-einer-podiumsdiskussion-am-10-05-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 18:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Café Moskau in Berlin fand am 10.05. unter anderem die letzte Podiumsdiskussion der Informare! 2012 statt, auf der es um die Frage ging, welche Marktmodelle von Open Access sich in Zukunft durchsetzen werden. Auf dem Podium sassen Vertreterinnen und (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/wird-open-access-nur-noch-in-universitaten-stattfinden-zu-einer-podiumsdiskussion-am-10-05-in-berlin/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Café Moskau in Berlin fand am 10.05. unter anderem die letzte Podiumsdiskussion der <em>Informare! 2012</em> statt, auf der es um die Frage ging, welche Marktmodelle von Open Access sich in Zukunft durchsetzen werden. Auf dem Podium sassen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaftsverlagen, der Bibliothek der Universität Konstanz, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Max Planck Gesellschaft. Grundsätzlich war die Diskussion von einem grösseren Verständnis geprägt, als dies noch vor einigen Jahren möglich gewesen wäre. Insbesondere die Verlage akzeptierten, dass sie eine mögliche Rolle in der Distribution von Open Access übernehmen können, aber weder pochten sie darauf, die einzige sinnvolle Einrichtung dafür zu sein, noch wurde – im Gegensatz zur diesjährigen Bielefeld-Konferenz – das falsche Bild von den Verlagen und Bibliotheken, welche angeblich in einem Boot gegen Amazon und Google sitzen würden, bemüht. Selbstverständlich: Man kann sich immer noch mehr wünschen. (So wartete man vergeblich darauf, dass jemand mal laut sagt, dass es in der Wissenschaftskommunikation um Distribution geht und deshalb nicht, wie die Verlagsvertreterin und der Verlagsvertreter beständig einforderten, die Kostenanalyse von Angeboten im Vordergrund stehen muss. Ausserdem wurde mehrfach betont, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen sollten und nicht sich damit beschäftigen, Texte zu verbreiten – was schon die Frage aufwirft, wie sich auf dem Podium wissenschaftliche Arbeit vorgestellt wird. Aber wie immer war das Format so, dass die Diskussion mit dem Publikum einfach zu kurz kam.)</p>
<p>Ein anderer interessanter Aspekt der Podiumsdiskussion war, dass in der zweiten Hälfte beständig Bilder benutzt wurden, um Sachverhalte zu vermitteln, die nicht stimmten.<span id="more-626"></span> Es war schon klar, was gesagt werden sollte, aber immer wieder zuckte man betroffen zusammen, wenn man kurz über das Bild nachdachte. Der Verlagsvertreter zog beispielsweise Luhmanns Systemtheorie heran, um die Aufgabe von Verlagen zu begründen. Wir würden uns in einer zunehmend funktional differenzierten Gesellschaft befinden, deshalb sei es normal, wenn Systeme wie Verlage entständen, die eine Funktion (besser) übernehmen würden, als andere. Dieses Bild ist eher gefährlich, da man eigentlich sofort weiter denkt: Müssten dann diese Systeme – immer der Systemtheorie folgend – nicht auch zu immer mehr in sich abgeschlossenen und mit der autopoetischen Reproduktion ihrer selbst beschäftigten Systeme werden? Interessanterweise erschien es nämlich genauso: <em>Als würde sich ein eigenes autopoetisches System der Wissenschaftskommunikation etablieren, dass zwar Open Access als Modell integriert hat, aber gleichzeitig sich immer mehr abgrenzt (ohne ausschliessend sein zu wollen, selbstverständlich).</em></p>
<p><em>Auf dem Podium wurde ein sich herausbildendes Publikationssystem beschrieben, dass gleichzeitig die Tendenz erkennen lässt, einen grossen Teil der geleisteten Forschung zu ignorieren.</em> Letztlich scheint Forschung verengt zu werden auf Forschung an Universitäten und grossen Forschungseinrichtungen, wobei die Beteiligung anderer Einrichtungen nicht explizit ausgeschlossen wird, aber im Ergebnis grösstenteils dennoch nicht stattfindet. Die an der Praxis orientierte Forschung, wie sie vor allem an den Fachhochschulen – egal ob in Deutschland oder der Schweiz – oder in KMUs betrieben wird, wird eventuell in diesem Publikationssystem nicht mehr vorkommen. Ebenso werden Forschende ausserhalb der grossen Forschungseinrichtungen (egal, ob sie nun an Fachhochschulen tätig sind; privat Forschung betreiben, in NGOs arbeiten oder sich gerade „in einer Phase der beruflichen Neuorientierung befinden“, aber das Forschen nicht sein lassen wollen) nicht in diesem System integriert sein.</p>
<p>Das geschilderte System könnte sich wie folgt entwickeln:</p>
<ul>
<li>Die Verlage bieten unter anderem mehrere Open Access Modelle an, bei denen irgendwer anders die Kosten übernimmt (beispielsweise mit einem Publication Fee oder durch eine Fachgesellschaft).</li>
<li>Forschungsfördereinrichtungen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder der Schweizerische Nationalfonds sowie finanzstarke Forschungeinrichtungen wie die Max Planck Gesellschaften stellen Mittel zur Verfügung, um diese Publication Fees zu tragen. Auf diese Mittel können geförderte Projekte zurückgreifen.</li>
<li>Die Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, welche sich das leisten können, betreiben institutionelle Repositories, auf denen die Angehörigen der Einrichtungen ihre Arbeiten auch publizieren können.</li>
<li>Die Forschenden haben die Möglichkeit, auszuwählen, wie und wo sie lieber publizieren: Open Access auf den Repositories oder, gefördert, mit Publication Fees; oder aber auch mit Closed Access.</li>
</ul>
<p>Ein solches System, falls es sich etabliert, wird besser sein als die jetzige. Nur: Es wird eigentlich nur offen sein für die Forschenden, die an Universitäten und grossen Forschungseinrichtungen tätig sind.</p>
<ul>
<li>Bei den Repositories ist der Effekt sehr einfach vorherzusehen: Sicherlich ist das Aufsetzen eines solchen heute nicht das grosse Problem. Technisch kann dass auch die kleinste NGO oder Fachhochschule. Aber: Wahrgenommen werden Repositories, die viele Objekte enthalten, aktuell gehalten sind und zum Teil auch aktiv beworben werden. Dies können grosse Einrichtungen – also vor allem die grossen Universitäten, die Eidgenössischen Technischen Hochschulen, die Forschungsgemeinschaften – weit besser leisten. Beispielsweise: da, wo mehr Personen forschen, fallen auch mehr Publikationen an. Ob ein Repository, welches von einer Fachhochschule oder einer NGO betrieben wird, jemals damit mithalten kann, ist doch zu bezweifeln.</li>
<li>Der Zugang zu den Forschungsförderungen, welche Publication Fees beinhalten, ist fast ausschliesslich den Angehörigen der Universität, Eidgenössischen Technischen Hochschulen und Forschungsgemeinschaften vorbehalten. Die Förderungswege, mit der beispielsweise Fachhochschulen ihre Forschungen finanzieren, enthalten solche Förderungsmöglichkeiten sehr selten. Die Forschung in den Fachhochschulen wird hauptsächlich als praxisbezogen verstanden und auch so gefördert. Oft zahlen auch KMUs für diese Forschung. Dabei sind sie dann selbstverständlich vor allem an praktisch verwertbaren Ergebnissen interessiert. Ihnen klarzumachen, dass bestimmte Projektzeit zur Erstellung von Publikationen notwendig ist, ist oft noch möglich. Ihnen aber begreifbar zu machen, dass sie dafür auch noch Publication Fees – die auch mal mehrere Tausend oder Zehntausend Franken betragen können – aufbringen sollen, scheint mehr als schwierig. (Das gleiche gilt für NGOs.)</li>
<li>Das Ergebnis einer solchen Organisation von Publikationsmöglicheiten und Förderung kann nun sein, dass den Angehörigen der Universitäten, ETHs und Forschungsgemeinschaften weit mehr Möglichkeiten zu einer wahrnehmbaren Publikation (auch) im Open Access zur Verfügung stehen, als allen anderen Forschenden. (Dabei ist es nicht so, dass die Qualität der Forschung mit dem Angehören an solchen Einrichtungen erhöht oder niedriger wird, als wenn sie in Fachhochschulen durchgeführt wird. Sie ist stattdessen vor allem anders.)</li>
<li>War es bislang anders? Schon, ein wenig. (Wenn auch selbstverständlich nicht perfekt.) Forschte man zum Beispiel freischaffend, dann konnte man den Text einfach bei einer (closed) Zeitschrift einreichen. Das kann man heute immer noch, aber nicht, wenn die wichtigen Zeitschriften auf dem eigenen Feld nur als durch Publication Fees finanzierter Open Access erscheinen (auch wenn das „nur“ die soziale Norm in einem Feld wird). Selbst wenn dies nicht der Fall ist, wachsen einfach die Publikationsmöglichkeiten der universitären Angehörigen weit mehr. Zudem: Entstehen mehr von den Einrichtungen selber betriebene Repositories, die relevant werden, sind auch wieder die Angehörigen dieser Einrichtungen im Vorteil. Die anderen Publikationen werden immer weiter marginalisiert werden.</li>
</ul>
<p>Gleichwohl: Dies geschieht nicht absichtlich, etwas weil die Universitätsbibliotheken etwas gegen die Forschung an Fachhochschulen hätten. Aber – und deshalb ist Luhmann hier sinnvoll – es passiert systemisch bedingt. Sicherlich, es gibt Wege dem entgegenzusteuern: Man kann andere Formen von Repositories aufbauen (beispielsweise nationale), man kann sich Gedanken über andere Formen der Förderung der Publication Fees machen, man kann andere Formen von Open Access Zeitschriften oder Publikationen (auf dem Podium in Berlin war vor allem die Rede von Monographien, aber wir wissen selbstverständlich auch von der Tendenz zu den Mikropublikationen) vorantreiben. Wichtig ist aber bestimmt erst einmal, dass Problem zu thematisieren. Es scheint die Tendenz zu einem geschlossenen System vorzuliegen: Verlage, Universitäts- und ETH-Bibliotheken sowie die Forschungsförderung schieben Geld, Dienstleistungen, Angebote hin und her; immer mit dem Gedanken der bestmöglichen Unterstützung der Forschung. Aber gleichzeitig wird das Publikationssystem dabei immer mehr zu einem System, wo Forschung praktisch nur Bedeutung hat, wenn sie an den grossen Einrichtungen betrieben wird. (Wobei angemerkt werden muss: Systeme haben die Tendenz, sich abzugrenzen und selbstständig zu erhalten; aber das heisst nicht, dass sie damit immer erfolgreich sind. Genauso kann es mit dieser Entwicklung sein. Vielleicht entwickelt sich einfach eine Publikationskultur (und damit auch Diskussionskultur) „unterhalb“ der grossen Einrichtungen, die effektiv wichtiger wird, als das hier skizzierte System.)</p>
<p>Warum ist das wichtig? Einerseits weil sonst Forschungen, Ergebnisse und Debattenbeiträge, die erstellt werden, zum Teil nicht in den Diskurs einfliessen werden, was einen gesellschaftlichen Verlust darstellt (ganz abgesehen vom individuellen Verlust der Forschenden). Andererseits aber auch, weil es um Open Access geht. Die Vertreterin der Universitätsbibliothek Konstanz bemerkte auf dem Podium, dass es die Aufgabe von Open Access sein, dass allen alle Forschungen zugänglich sein sollen. Das aber ist nur ein Teil des Versprechens von Open Acccess. Das viel wichtigere Versprechen von Open Access (und zum Beispiel der Citizen Science) ist es,<em> dass alle Wissenschaft machen können sollen.</em> Dies wird unterlaufen, wenn auch im Open Access die Barriere zur Wissenschaft an der Zugehörigkeit zu grossen Forschungseinrichtungen gebunden wird.</p>
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		<title>And the winner is&#8230;</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/and-the-winner-is/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Beck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Master of Science IS]]></category>
		<category><![CDATA[The Masters of Information Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Januar gab es auf den Informationsabenden zu den Studiengängen Information Science die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen &#8212; zu gewinnen gab es coole &#8220;Masters of Information Science&#8221;-T-Shirts sowie ein iPad. Über 100 Teilnahmekarten wurden seitdem abgegeben. Anlässlich der Kolloquiumsvorträge (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/and-the-winner-is/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Januar gab es auf den Informationsabenden zu den Studiengängen Information Science die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen &#8212; zu gewinnen gab es coole &#8220;Masters of Information Science&#8221;-T-Shirts sowie ein iPad. Über 100 Teilnahmekarten wurden seitdem abgegeben.</p>
<p>Anlässlich der Kolloquiumsvorträge zu den Bachelor-Theses am vergangenen Wochenende wurden die Gewinner gezogen. Die &#8220;Glücksfee&#8221; spielte unsere Bachelor-Studiengangsassistentin Brigitte Lutz, die Aufsicht übernahmen die versammelten Studiengangs- und Institutsleiter des Fachbereichs Informationswissenschaft sowie Studierende der Teilzeit-Abschlussklasse iwtz08.</p>
<p><img src="http://blog.informationswissenschaft.ch/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-05-16.09.50_cr-596x300.png" alt="Ziehung der Gewinner" title="2012-05-05 16.09.50_cr" width="500" height="251" class="size-large wp-image-593" /></p>
<p><img src="http://blog.informationswissenschaft.ch/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-05-16.23.46_cr2-208x300.jpg" alt="Eine glückliche T-Shirt-Gewinnerin war direkt vor Ort" title="2012-05-05 16.23.46_cr" width="208" height="300" class="alignright size-medium wp-image-600" /></p>
<p>Die Gewinner der <strong>exklusiven T-Shirts</strong> seit dem InfoTag im Januar sind somit:<br />
- Thomas E.<br />
- Caroline R.<br />
- Elena B.<br />
- Bernhard F.<br />
- Eliana B.<br />
- Giovanna G.<br />
- Adriana K.<br />
- Manuela W.<br />
- Raphael H.<br />
- Rebecca P.<br />
- Manuela H.<br />
- Nina S.<br />
- Marianne W.<br />
- Veronika H.<br />
- Laura T.<br />
- Samuel B.<br />
- Juric M.<br />
- Gian T.<br />
- Jonathan S.<br />
- Hajnalka B.<br />
- Claudia S.<br />
- Lea T.<br />
- Claudia L.<br />
- Vitus D.<br />
- Ruth S.<br />
- Brigitte B.<br />
- Ariane W.<br />
- Bernhard B.<br />
- Ramona B.<br />
- Beatrice M.</p>
<p>Der Hauptpreis eines <strong>nigelnagelneuen iPad </strong>geht an:<br />
- Florian H.</p>
<p>Herzliche Gratulation! Die Gewinner werden von uns in den nächsten Tagen per E-Mail kontaktiert.</p>
<p>Um nun noch an solch ein einmaliges T-Shirt dieser &#8220;Limited Edition&#8221; zu kommen, bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit: <a href="http://www.fh-htwchur.ch/de/sii-home/aus-und-weiterbildung/master/anmeldung/">Anmelden zum Master-Studium</a>!</p>
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		<title>Zuerst fuhren die Google-Autos durch die Strassen um mit Kameras und GPS-System Strassendaten zu erfassen, jetzt fahren die Google-Autos ohne &#8220;Fahrer&#8221; auf den Strassen von Nevada.</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/zuerst-fuhren-die-google-autos-durch-die-strassen-um-mit-kameras-und-gps-system-strassendaten-zu-erfassen-jetzt-fahren-die-google-autos-ohne-menschen-auf-den-strassen-von-nevada/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Semar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit 2010 testet Google ein Auto, das völlig autonom auf den Strassen fahren soll. Nun zeigt sich, dass das Testsystem bereits praxistauglich ist. Das Department of Motor Vehicles (DMV) des US-Staates Nevada hat dem Konzern die Straßenzulassung für den (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/zuerst-fuhren-die-google-autos-durch-die-strassen-um-mit-kameras-und-gps-system-strassendaten-zu-erfassen-jetzt-fahren-die-google-autos-ohne-menschen-auf-den-strassen-von-nevada/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit 2010 testet Google ein Auto, das völlig autonom auf den Strassen fahren soll. Nun zeigt sich, dass das Testsystem bereits praxistauglich ist. Das Department of Motor Vehicles (DMV) des US-Staates Nevada hat dem Konzern die Straßenzulassung für den Wagen erteilt. Der modifizierte Toyota Prius ist mit Videokameras, Radarsensoren und Laser ausgestattet, um sämtliche Daten zum Straßenverkehr und zur Umgebung zu erfassen.<br />
Weitere Angaben zum Auto und ein Bild des Wagens gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/google-strassenzulassung-fuer-autonomes-auto-a-831920.html" title="Googles autonomes Auto" target="_blank">Spiegel-Online</a>. </p>
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		<title>In Deutschland gibt es ab heute einen Verkaufsstop für Windows 7 und die Xbox 360!</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/in-deutschland-gibt-es-ab-heute-ein-verkaufsstopp-fur-windows-7-und-die-xbox-360/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Semar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationswissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Motorola hat einen Verkausfsstopp für Windows 7 und die Xbox 360 von Microsoft bewirkt. Der Handyproduzent hat einen Teil eines laufenden Patentstreits gegen Microsoft, zumindest vor einem deutschen Gericht, gewonnen. Praktische Auswirkungen hat das Urteil aber derzeit nicht, da Microsoft (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/in-deutschland-gibt-es-ab-heute-ein-verkaufsstopp-fur-windows-7-und-die-xbox-360/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Motorola hat einen Verkausfsstopp für Windows 7 und die Xbox 360 von Microsoft bewirkt. Der Handyproduzent hat einen Teil eines laufenden Patentstreits gegen Microsoft, zumindest vor einem deutschen Gericht, gewonnen. Praktische Auswirkungen hat das Urteil aber derzeit nicht, da Microsoft sicherlich in Revision gehen wird. Interessant dabei ist aber, dass ein US-Gericht Motorola bereits untersagt hatte, eine nun anzuwendende Verfügung durchzusetzen. Hier zeigt sich mal wieder, dass solche Patentstreitereinen eigentlich nur den Gerichten etwas bringen.<br />
Mehr zu diesem interessanten Fall gibts nachzulesen bei &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/techscience/hightech/microsoft/753999/Motorola-erreicht-Verkaufsstopp-fuer-Windows-7" title="Windows7 Verkaufsstopp" target="_blank">DiePresse.com</a>&#8220;</p>
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		<title>&#8220;Gespeichert wird das, was technisch möglich ist&#8221;, so das Credo von Marius Milner (Google Mitarbeiter)</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/gespeichert-wird-das-was-technisch-moglich-ist-so-das-credo-von-marius-milner-google-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Semar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Milner hat als Youtube-Mitarbeiter auch am Google „Street View“-Projekt mitgearbeitet. Dies wäre an sich kein Blogeintrag wert, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Milder ein Programmcode geschrieben hat, der alle Daten zu offenen und geschlossenen WLAN automatisch bei der (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/gespeichert-wird-das-was-technisch-moglich-ist-so-das-credo-von-marius-milner-google-mitarbeiter/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Milner hat als Youtube-Mitarbeiter auch am Google „Street View“-Projekt mitgearbeitet. Dies wäre an sich kein Blogeintrag wert, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Milder ein Programmcode geschrieben hat, der alle Daten zu offenen und geschlossenen WLAN automatisch bei der Streetview-Fahrt erfasst und speichert. Google wurde nun gerichtlich zu Strafzahlung von 25.000 Dollar wegen Behinderung der Ermittlungen verurteilt. Spannend dabei ist die Tatsache, dass das Sammeln und Auswerten der Daten straffrei bleibt!<br />
Die FAZ geht etwas genauer auf diesen Fall ein, <a href="http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/google-street-view-nach-einem-kleinen-fehler-sieht-das-nicht-aus-11736273.html" title="FAZ" target="_blank">hier der Originalbeitrag</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CfP: Semantic Web in Bibliotheken (26.-28.11.2012)</title>
		<link>http://blog.informationswissenschaft.ch/cfp-semantic-web-in-bibliotheken-26-28-11-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Call for Paper]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Linked Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Semantic Web]]></category>
		<category><![CDATA[SWIB]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch bis 20.05.2012 können zur 12. SWIB Konferenz Paper eingereicht werden: CALL FOR PARTICIPATION: &#8220;Semantic Web in Bibliotheken&#8221; (Semantic Web in Libraries) Conference, 26.11. &#8211; 28.11.2012, Cologne To an ever increasing extent Linked Open Data (LOD) is developing into a (&#8230;)</p><p><a href="http://blog.informationswissenschaft.ch/cfp-semantic-web-in-bibliotheken-26-28-11-2012/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis 20.05.2012 können zur 12. SWIB Konferenz Paper eingereicht werden:</p>
<blockquote>
<h2>CALL FOR PARTICIPATION:</h2>
<p>&#8220;Semantic Web in Bibliotheken&#8221; (Semantic Web in Libraries) Conference,<br />
26.11. &#8211; 28.11.2012, Cologne</p>
<p>To an ever increasing extent Linked Open Data (LOD) is developing into a mainstream topic, with more and more organisations announcing LOD projects and services. Furthermore and during the last two years Linked Open Data has received a lot more attention from the library world. Examples ranging from the Library of Congress&#8217; initiative &#8220;A Bibliographic Framework for the Digital Age&#8221;, the Conference of European National Librarians and their vote to support the open licensing of their data to groups like LODLAM, IFLA&#8217;S Semantic Web Special Interest Group, to library system vendors and providers discussing and experimenting with Linked Data technology clearly reflect that &#8211; LOD has gained a lot of momentum in library land.</p>
<p>The question is how to ensure that LOD won&#8217;t be a temporary hype but that it will take hold in future infrastructures. SWIB12 will focus on the adaption of Semantic Web approaches in applications for libraries and science. In the last years lots of effort has been put into generating LOD datasets from legacy systems and into promoting the LOD approach towards a global and open information space. Upcoming challenges will be the strategic and technical alignment of catalogues and legacy systems in libraries, and authoring environments for scholarly communication with a data and service infrastructure based on Semantic Web principles.</p>
<p>This year&#8217;s SWIB conference (Semantic Web in Bibliotheken) will be held in Cologne from 26-28 November 2012. As in the years before, SWIB12 will be organized by the <a href="http://www.hbz-nrw.de/" target="_blank">North Rhine-Westphalian Library Service Center (hbz)</a> and the <a href="http://www.zbw.eu/" target="_blank">ZBW &#8211; German National Library of Economics / Leibniz Information Centre for Economics</a>. The conference language is English.</p>
<p>We appreciate proposals (research reports, projects, work in progress, &#8230;) on the following or related topics:</p>
<ul>
<li>Integration of Linked Data into productive library environments</li>
<li>Technologies for providing, accessing and integrating Linked Data in a non-disruptive and lightweighted way, e.g. by means of APIs or WebServices</li>
<li>Enhancing authoring environments like Content Management Systems, blogs or wikis with Semantic Web facilities, e.g. by accessing Linked Open Datasets or by including semantic markup</li>
<li>Enhancing legacy data through integration of data from the LOD cloud or through FRBRizing, deduplication, crowdsourcing etc.</li>
<li>Applications using authority data maintained by libraries and possibly enriched by the community</li>
<li>Development of commercial or non-commercial library systems aligning their data models and policies with the web of data</li>
<li>Licensing strategies and business models for supporting the reuse of Linked Open Data</li>
</ul>
<p>Do you have an interesting service, research topic or project that you would like to present at the conference? We are looking forward to receiving your suggestions and proposals for contributions (with an abstract of 1000-1500 characters)<strong> by 20 May 2012</strong>. Please submit your abstract using our website at<a href="http://swib.org/swib12">http://swib.org/swib12</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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