Impfen polarisiert und verunsichert. Angehörige von Gesundheitsberufen spielen eine zentrale Rolle bei der Beratung der Bevölkerung in Impffragen. Die HTW Chur und INFRAS haben deshalb in einer Studie die Kenntnisse und Haltungen von Gesundheitsberufen gegenüber Impfungen untersucht.

Symbolbild Impfungen (copyright INFRAS)

Studie zu Kenntnissen und Haltungen von Gesundheitsberufen gegenüber Impfungen

Einleitung, Zugang zur Gesamtstudie

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die HTW Chur und INFRAS (Forschung und Beratung, Zürich) beauftragt, die Kenntnisse und Haltungen von Gesundheitsberufen gegenüber Impfungen mit Hilfe einer Online-Befragung von 10 Berufsgruppen und insgesamt über 2’500 Fachpersonen zu untersuchen. Hier werden die Ausgangslage, die Haupterkenntnisse sowie die Folgerungen und Empfehlungen aus dieser Studie in einer Zusammenfassung vorgestellt.

Das Bundesamt für Gesundheit wird am 20. Juni 2019 eine Medienmitteilung sowie die gesamte Studie auf der BAG-Website veröffentlichen.

Mehr:
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/aktuell/medienmitteilungen.html?dyn_startDate=01.01.2016

Ausgangslage, Ziele und Vorgehen

Ausgangslage

Das Impfsystem in der Schweiz weist noch Schwachstellen auf. Der Bund hat deshalb in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Akteuren eine nationale Strategie zu Impfungen (NSI) erarbeitet. Ziel der NSI ist es, den Impfschutz der Gesamtbevölkerung und besonders vulnerabler oder gefährdeter Gruppen sicherzustellen. Das Gesundheitsfachpersonal nimmt dabei eine wichtige Rolle ein, indem es die Bevölkerung zu Impffragen berät und besonders exponiert ist gegenüber vulnerablen Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke, Kleinkindern und Schwangeren. Verschiedene Studien zeigen allerdings, dass gewisse Berufsgruppen der Gesundheitsfachpersonen Impfungen zum Teil kritisch gegenüberstehen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) möchte daher im Rahmen der NSI Massnahmen umsetzen, die auf das Gesundheitsfachpersonal abzielen. Diese sollen darin unterstützt werden, einheitlich über Impfungen informieren. Sie sollen Impfungen als sehr wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung erachten und den Schutz vulnerabler Personen durch die eigene Impfung gewährleisten.

Ziele und Vorgehen der Studie

Um Massnahmen im Bereich Kommunikation und Aus-, Weiter- und Fortbildung möglichst zielführend auszugestalten, sollte die vorliegende Studie eruieren, welche Faktoren die Beratungstätigkeit und das eigene Impfverhalten der Fachpersonen im Gesundheitswesen beeinflussen und wie im Rahmen der NSI das diesbezüglich erwünschte Verhalten unterstützt werden kann.
Die Studie stützt sich auf ein Entscheidungsfindungsmodell aus den Kommunikationswissenschaften. Dieses geht – vereinfacht ausgedrückt – davon aus, dass Entscheidungen und Verhalten durch Kenntnisse und Haltungen geprägt sind. Information und Kommunikation können auf die Kenntnisse und Haltungen Einfluss nehmen und somit das Verhalten beeinflussen. Im Rahmen der Studie galt es daher, vertiefte Informationen über die Kenntnisse und Haltungen der Gesundheitsfachpersonen zu erlangen und die Wirkungszusammenhänge zu eruieren.
Methodisch stützt sich die Studie auf eine breite Onlinebefragung bei den Fachpersonen von insgesamt 10 Berufsgruppen im Gesundheitswesen. An der Befragung haben insgesamt über 2’500 Fachpersonen teilgenommen. Zur Vorbereitung der Onlinebefragung wurden explorative Experteninterviews mit VertreterInnen der Berufsverbände geführt. Die Ergebnisse der Onlinebefragung wurden mit verschiedenen statistischen Methoden ausgewertet. Anschliessend wurden einzelne Aspekte aus den Ergebnissen durch Fokusgruppengespräche und Einzelinterviews mit Fachpersonen aus ausgewählten Berufsgruppen vertieft.

Haupterkenntnisse

Beratungstätigkeit der Gesundheitsfachpersonen

Das Thema Impfen hat bei den Berufsgruppen eine unterschiedliche Relevanz.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Thema Impfen bei den Berufsgruppen unterschiedlich häufig zur Sprache kommt und sie sich in Bezug auf die Impfberatung unterschiedlich aktiv verhalten. Am häufigsten und am proaktivsten beraten erwartungsgemäss die grundversorgenden ÄrztInnen (KinderärztInnen, GynäkologInnen und HausärztInnen) zum Thema Impfen. Nichtärztliche Fachpersonen, deren Zielgruppe Säuglinge und Kinder bzw. Eltern sind (Hebammen/Entbindungshelfer und Mütter- und VäterberaterInnen) verhalten sich auffällig passiv in Bezug auf das Thema Impfen. Potenzial für eine verstärkte Impfberatung besteht weiter bei den ApothekerInnen und medizinischen Praxisfachpersonen, welche sich mehrheitlich eher passiv bei der Beratung zum Thema Impfen verhalten. Bei den medizinischen Praxisfachpersonen kommt das Thema zwar relativ häufig im beruflichen Alltag zur Sprache, es wird aber meist von Seiten der PatientInnen thematisiert. Aus vertiefenden Gesprächen geht hervor, dass die nichtärztlichen Fachpersonen sich zum Teil nicht in der Rolle sehen, Empfehlungen zum Thema Impfen abzugeben sondern diese Aufgabe bei den ÄrztInnen sehen. Am wenigsten zum Thema Impfen beraten Pflegefachpersonen und TherapeutInnen der KAM. Bei diesen Gruppen drängt sich die Notwendigkeit für die Impfberatung von Patientinnen allerdings auch weniger auf.

Gute Kenntnisse und eine positive Haltung begünstigen die proaktive Beratung zum Impfen.

Innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen zeigt sich, dass Fachpersonen mit einer positiven Haltung zum Impfen und mit einem höheren Ausbildungsniveau tendenziell proaktiver bei der Impfberatung sind. Es ist davon auszugehen, dass die Fachpersonen, die sich proaktiv in Bezug auf die Impfberatung verhalten, dies mehrheitlich im Sinne der Empfehlungen des Bundes tun. Mit Ausnahme der TherapeutInnen der KAM und die Hebammen/Entbindungshelfer weisen die Fachpersonen, welche proaktiv beraten, mehrheitlich eine (eher) positive Haltung zum Thema auf.

Kenntnisse und Informationsbedürfnisse zum Thema Impfen

Höchster Wissensstand zu Impfthemen bei den ärztlichen Fachpersonen.

Der Wissensstand zum Thema Impfungen wurde anhand von sieben «Wissensfragen» zum Impfen erhoben. Es zeigt sich, dass die ÄrztInnen (aller Spezialisierungen) sowie ApothekerInnen den höchsten Wissensstand zu den abgefragten Aspekten zum Impfen aufweisen. Wissensdefizite äussern sich in Bezug auf mögliche negative Begleiterscheinungen sowie die Wirkungsweise von Impfungen und teilweise in den Empfehlungen des BAG – konkret die Impfung von Schwangeren gegen die saisonale Grippe.
Erwartungsgemäss weisen Fachpersonen, die einen höheren Ausbildungsabschluss innerhalb ihrer Berufsgruppe haben, eine Weiterbildung zum Thema Impfen in den letzten drei Jahren besucht haben und die häufiger mit dem Thema konfrontiert werden, einen besseren Kenntnisstand zu den abgefragten Wissensfragen auf. Bei den meisten Berufsgruppen nimmt der Wissenstand mit zunehmender Berufserfahrung ab. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Fachpersonen nach ihrer Ausbildung ihre Kenntnisse zum Teil nicht mehr auffrischen.

Bedarf nach weiteren oder anderen Informationsbedürfnissen vorhanden.

Die Befragung zeigt, dass die Gesundheitsfachpersonen für die Impfberatung oft auf das Wissen zum Impfen aus Ihrer Aus-, Weiter- und Fortbildung zurückgreifen, aber durchaus auch Informationsquellen zum Thema Impfen konsultieren. An erster Stelle steht deutlich der Schweizerische Impfplan, gefolgt dem Dienst InfoVac, Fachzeitschriften sowie Informationen des Berufsverbands. Dennoch ist gemäss den Befragungsergebnissen ein Bedarf nach weiteren oder anderen Informationsangeboten zum Thema bei den Gesundheitsfachpersonen vorhanden. Dies äussern im Durchschnitt über alle Fachgruppen ein Viertel der Gesundheitsfachpersonen. Konkret wünschen sich die Befragten vor allem Informationsmaterial zu folgenden vier Aspekten: 1) Neutrale, evidenzgestützte Informationen (pro/contra Impfen) (v.a. nichtärztliche Fachpersonen); 2) Zielgruppengerechte Patienteninformationen zur Abgabe; 3) Argumente für die Beratung von impfkritischen Personen; 4) Updates zu Änderungen Impfempfehlungen / Verfügbarkeit der Impfstoffe. Besonders deutlich wird auch aus den vertiefenden Gesprächen mit ausgewählten nichtärztlichen Fachpersonen, dass die bisherigen Informationsmaterialien zu einseitig erscheinen und ein Bedürfnis besteht, sich auf Basis von «neutralen» Informationen eine eigene Meinung zu bilden. Darüber hinaus bemängeln die Fachpersonen die schwache Benutzerfreundlichkeit des Schweizerischen Impfplans.

Aus-, Weiter- und Fortbildung zum Thema Impfen mit Verbesserungspotenzial.

Bei der Aus-, Weiter- und Fortbildung zeigen sich Verbesserungspotenziale insbesondere bei den Hebammen/Entbindungshelfern, den medizinischen Praxisfachpersonen, den Pflegefachpersonen und den TherapeutInnen der KAM. Diese geben am häufigsten an, im Rahmen der Aus-, Weiter und Fortbildung (eher) nicht die notwendigen Kompetenzen erworben zu haben, um den KlientInnen adäquat Auskunft zu geben. Bei diesen Fachgruppen scheint auch das Angebot in der Aus-, Weiter- und Fortbildung zum Thema Impfen eher gering zu sein. Vermisst werden insbesondere eine vertiefte und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Impfen und Informationen über die Wirkungsweise der Impfungen.

Haltungen zum Thema Impfen

Vorbehalte zu Impfungen am stärksten verbreitet unter den nichtärztlichen Fachpersonen.

Die befragten Gesundheitsfachpersonen äussern gewisse Vorbehalte gegenüber dem Impfen insbesondere bzgl. der Rolle der Pharmaindustrie, der eigenen Verantwortung gegenüber den PatientInnen (eigene Impfung) und dem Impfen als bessere Alternative gegenüber dem Durchleben der Krankheit, um Immunität zu erreichen. TherapeutInnen der KAM und Hebammen/Entbindungshelfer zeigen sich am kritischsten gegenüber Impfungen, aber auch Pflegefach- und -assistenzpersonen, medizinische Praxisfachpersonen und Mütter- und VäterberaterInnen weisen eine kritischere Haltung auf als die ÄrztInnen und ApothekerInnen.

Negative Haltungen sind geprägt durch Unsicherheiten und generelle Wertehaltungen.

In Bezug auf die negativen Haltungen zum Impfen wird deutlich, dass sich dahinter häufig auch Unsicherheiten vor allem in Bezug auf mögliche Gefahren bzw. die Wirksamkeit des Impfens verbergen. Diese sind häufig kombiniert mit einem Glauben an die natürlichen Abwehrkräfte. Auch das Autonomiebedürfnis bzw. Widerstände gegen einseitige Empfehlungen von Autoritäten (Arbeitgeber, Staat) und gegen wirtschaftliche Interessen sind deutlich als zugrundeliegende Haltungen erkennbar.

Fachpersonen mit kritischer Haltung haben oft ein professionelles Rollenverständnis.

Mit Ausnahme der TherapeutInnen der KAM ist in allen Berufsgruppen die grosse Mehrheit der Fachpersonen bereit, unabhängig von ihrer eigenen Meinung, die offiziellen Impfempfehlungen abzugeben. Hingen geht auch aus den vertiefenden Gesprächen hervor, dass kritisch eingestellte Fachpersonen bei der Weitergabe der offiziellen Empfehlungen zurückhaltender sind als KollegInnen mit einer positiveren Haltung. Sie verweisen für konkrete Empfehlungen zum Impfen vor allem an ÄrztInnen.

Folgerungen und Empfehlungen

Basierend auf den Ergebnissen lässt sich schliessen, dass Massnahmen der Information und Kommunikation (inkl. Aus-, Weiter- und Fortbildung) Potenzial haben, die Impfberatung und die eigene Impfung der Gesundheitsfachpersonen zu fördern. Es ergeben mehrere Ansatzpunkte:

Kenntnisse der Fachpersonen verbessern.

Die Analysen der Onlinebefragungsergebnisse bestätigen die aus den Kommunikationswissenschaften postulierte Wirkungskette: Je besser die Kenntnisse auch innerhalb einer Berufsgruppe zum Impfen sind bzw. je höher die Ausbildung und je eher eine Weiterbildung besucht wurde, desto positiver ist die Haltung zum Impfen. Je positiver die Haltung zum Impfen wiederum ist, desto eher lassen sich die Gesundheitsfachpersonen impfen und desto proaktiver sind sie bei der Impfberatung. Zur Förderung einer proaktiveren Impfberatung im Sinne der offiziellen Empfehlungen sowie der eigenen Impfung der Fachpersonen kann somit erstens bei der Verbesserung der Fachkenntnisse zum Impfen angesetzt werden. Dazu sollte das Aus-, Weiter- und Fortbildungsangebot gestärkt werden. Bei einigen Berufsgruppen ist das Aus-, Weiter- und Fortbildungsangebot zum Thema Impfen wenig ausgeprägt. Insbesondere die nichtmedizinische Fachpersonen wünschen sich so auch eine vertieftere Behandlung des Themas Impfen in der Aus-, Weiter- und Fortbildung und konkretere Hilfestellungen, um ihre PatientInnen adäquat zu beraten.

Konkrete Unterstützungsangebote für die Impfberatung bereitstellen.

Aus den Ergebnisse der Studie geht hervor, dass den Fachpersonen zum Teil geeignetes Informationsmaterial bzw. konkrete Kommunikationstrainings fehlen, um – insbesondere auch impfkritische – PatientInnen adäquat zum Impfen beraten. Durch folgende Massnahmen könnte diese Situation verbessert werden.

  • Zielgruppengerechte Patienteninformationen bereitstellen (z.B. Material für MigrantInnen, impfskeptische Personen etc.).
  • Kommunikationstrainings – insbesondere im Umgang mit impfskeptischen Personen – in der Aus-, Weiter- und Fortbildung integrieren.
  • Schweizerischen Impfplan anwendungsfreundlicher gestalten: Der Impfplan ist die meist genutzte Informationsquelle. Eine anwendungsfreundichere Gestaltung könnte den Fachpersonen mehr Sicherheit geben, angemessen beraten zu können.
Glaubwürdigkeit der Empfehlungen erhöhen.

Impfkritische Haltungen der Gesundheitsfachpersonen sind zum Teil geprägt durch Unsicherheiten bzw. fehlende Kenntnisse. Zum Teil besteht aber auch Skepsis gegenüber einseitig präsentierten Impfempfehlungen und ein Wunsch danach, sich eine eigene Meinung aufgrund von Pro und Contra-Argumenten bzw. Evidenz zu den Argumenten bilden zu können. Einige Fachpersonen scheinen hingegen auch auf direkte Empfehlungen des Arbeitgebers oder des Berufsverbands zu vertrauen. So zeigt sich beispielsweise, dass Fachpersonen den Empfehlungen von Arbeitgebern für die Impfung auch unabhängig von ihrer eigenen Haltung nachkommen. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten, die Glaubwürdigkeit der Empfehlungen des Bundes zu verbessern und dadurch die eigene Impfung sowie die Impfberatung im Sinne der offiziellen Empfehlungen zu stärken:

  • Empfehlungen mit neutraler Diskussion und Hinweisen auf wissenschaftlich Evidenz anreichern.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema in der Aus-, Weiter- und Fortbildung ermöglichen.
  • Peers (KollegInnen der Berufsgruppe) in die Kommunikation einbeziehen (z.B. mit «Testimonials»)
  • Berufsgruppenorganisationen und Arbeitgeber als Kommunikationskanäle nutzen bzw. Empfehlungen von Arbeitgeberseite unterstützen.
Zuständigkeit für die Impfberatung bei nichtärztlichen Fachpersonen stärken.

Die Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass einige Berufsgruppen, welche an sich für eine proaktive Impfberatung in Frage kommen, eher «reaktive Impfberatung» betreiben. Sie geben nicht proaktiv und ungefragt Auskunft, sondern reagieren auf Patientenfragen, welche sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten versuchen. Dies betrifft vor allem die Hebammen, die Mütter- und VäterberaterInnen, die medizinischen Praxisfachpersonen und die ApothekerInnen. Die proaktivere Impfberatung dieser Berufsgruppen könnte durch folgende Massnahmen verbessert werden:

  • Auftrag der Fachpersonen in der Aus-, Weiter- und Fortbildung explizit thematisieren.
  • Zuständigkeit für Impfberatung Berufsgruppen ausdehnen.
  • Impfberatungsfortbildungskurs für nicht-ärztliche Berufsgruppen anbieten.
Fördermassnahmen auf einzelne Berufsgruppen fokussieren und spezifisch ausgestalten.

Die Massnahmen zur Förderung der Impfberatung und der eigenen Impfung sollten sich auf unserer Sicht auf einzelne Zielgruppen fokussieren. Nicht im Vordergrund stehen aus unserer Sicht die Gruppe der ÄrztInnen und der TherapeutInnen der KAM. ÄrztInnen beraten bereits grossmehrheitlich proaktiv und sind gut geimpft. TherapeutInnen der KAM sind seltener mit dem Thema konfrontiert. Zudem dürften sie von ihrer kritischen Haltung schwer abzubringen sein. Folgende Berufsgruppen sehen wir dagegen als primäre Zielgruppen für Fördermassnahmen an:

  • Förderung der Beratungstätigkeit: Medizinische Praxisfachpersonen, ApothekerInnen, Hebammen, Mütter- und VäterberaterInnen (je hohe Priorität), Pflegefach- und -assistenzpersonen (mittlere Priorität).
  • Förderung der eigenen Impfung: Pflegefachpersonen, Hebammen, Mütter- und VäterberaterInnen (je hohe Priorität), medizinische Praxisfachpersonen, ApothekerInnen (mittlere Priorität, da bereits relativ gut geimpft).

 

Beitrag von
Prof. Dr. Urs Dahinden
Forschungsleiter Schwerpunkt Big Data and Analytics
https://www.htwchur.ch/personen/person/dahinden-urs/