Derzeit gibt es eine sehr interessante Diskussion über den „Nutzen“ von EINER Suchmachine, bzw. der Notwendigigkeit mehrer verschiedener Suchmaschinen in der „inetbib„. Besonders interesssant finde ich dabei die Aussage, dass dadurch, dass wir nur noch EINE Suchmaschine benutzen uns deren „Wissen“ aufgedrängt wird, und wir nicht mehr rechts oder links schauen, sondern nur noch dieses eine Wissen in uns aufnehmen. Ich frage mich, ob dies nicht immer schon so war? Früher gabs nicht die Suchmaschine dafür aber andere „Wissenverbreiter“ (Bücher, Tageszeitungen, …). Nach meinem Verständnis hat sich das Problem eben nur auf einen anderen „Verbreiter“ übertragen. Sicherlich ist die Dimension diesesmal um einiges grösser, da EINE Suchmaschine heutzutage viel mehr Nutzer hat als die vorigen Medien.
Stellt sich nun die Frage: „Was könnte man dagegen unternehmen?“ Mehr Suchmaschinen? Etwa solche die „andere“ Ergebnisse bringen? Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Lösung wäre – aber immerhin ein Anfang. Ich denke auch hier muss die Lösung „Informationskompetenz“ heissen. Wir alle müssen uns klar darüber werden (sein), wann wir wie welche Quellen nutzen um uns zu informieren!

Für alle die lieber hören, statt lesen: http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/22.07.2011-16.05/b/genuegt-uns-google.html

Mehr zum Thema hier: http://www.suma-ev.de/aktivitaeten/Suchmaschinen.html

By the way: Hier ziemlich guter Überblick über Suchmaschinen: http://www.suma-ev.de/suma-links/index.html