HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Schlagwort: Infocamp

Provisorisches Programm fürs Infocamp 15 #icamp15

Das provisorische Programm fürs Infocamp 2015, das am 2./3. Oktober 2015 an der HTW Chur stattfinden wird, ist veröffentlicht! Wir haben das bewährte Format übernommen und leiten die Workshops mit Impuls-Referaten ein, die das Motto „Data“ unter verschiedenen Aspekten beleuchten werden.

Und dank unseren Sponsoren CMInformatik, Docuteam und LexisNexis werden wir das Mittagessen am Samstagmittag und dank Passugger das Mineralwasser offerieren können, herzlichen Dank!

Mehr zum Programm im Blog Infocamp: http://infocamp.ch/provisorischer-programm-fuers-infocamp-2015-icamp15/

 

Save the Date: Infocamp am 2./3. Oktober 2015 in Chur #icamp15

Wir freuen uns, Sie alle zum vierten Infocamp am 2. und 3. Oktober 2015 an die HTW Chur einzuladen!

Motto „Data“: Forschungsdaten, Open Data, Linked Data, Metadaten, Datensicherheit, Datenschutz, Datenmanagement, Daten Repositorien, Linked Open Data, Big Data, Data Mining, Datenjournalismus…

Termin: 2./3. Oktober 2015

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anschliessend an die vorangegangenen Infocamps, welche unter dem Motto „Future Libraries“, “Open” und „Linked“ standen, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2015. Dieses steht unter dem Motto „Data“ und folgt dem mittlerweile bewährten Konzept. So werden Impuls-Referate zu möglichen Schwerpunktthemen die Veranstaltung einleiten und die anschliessenden offenen Workshops befruchten. Eine Besonderheit des Infocamps besteht auch darin, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Fachrichtungen und Communities (Bibliotheken, Archive, Dokumentation, Museen, Informationswissenschaft, Digital Humanities etc.) zusammentreffen und sich über die Grenzen ihrer Bereiche austauschen können.

mehr Infos auf Infocamp.ch

Save the date: Infocamp 2014 im Oktober! #icamp14

Wir freuen uns, Sie alle zum dritten Infocamp im Oktober 2014 nach Chur einzuladen!

Motto „Linked“: linked data, linked people, hyperlinked libraries, linked archives, linked communities, linked organizations…

Termin: 10./11. Oktober 2014

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anmeldung: wird möglich, aber nicht notwendig sein

Barcamps sind selbstorganisierte Formen der Weiterbildung, die sich in den letzten Jahren auch im bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Bereich als Ergänzung zu den anderen Formen der Weiterbildung etabliert haben (z.B. als Bibcamp oder frei). Bei diesen gelten alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten, entscheiden zu Beginn gemeinsam über die Programmstruktur und führen die gewählten Workshops gemeinsam durch.

Anschliessend an die Infocamps 2012 und 2013, welche unter dem Motto „Future Libraries“ bzw. “Open Minded” stattfanden, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2014. Dieses steht unter dem Motto „Linked“. Dabei wird es primär um verlinkte Daten und ihre Anwendung im Umfeld von Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen gehen. Mit linked sind aber auch verlinkte Menschen und Communities, Netzwerke, Verbünde und vieles mehr angesprochen.

Wir denken uns, dass ein Aufeinandertreffen von Akteurinnen und Akteuren dieser unterschiedlichen Bereiche interessante Brücken zwischen technischen und gesellschaftlichen Fragen, Wissenschaft, Bildung, Bibliothek und Öffentlichkeit schlagen wird.

Zur Teilnahme ermutigt werden auch Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete. Die Konferenzsprache wird von den Teilnehmenden ausgehandelt. Eine ausführliche Einladung wird folgen.

Website: Infocamp.ch

Für die Organisationsgruppe

Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler, Wolfgang Semar

Infocamp 2012: Die drei interessantesten Berichte

Crosspost von infocamp.ch:

Das Organisationsteam des Infocamp 2012 – Future Libraries hatte dazu aufgerufen, über die Veranstaltung zu berichten. Die drei besten Berichte sollten prämiert werden. Dies ist nun passiert und das Team möchte sich bei allen, die nicht nur auf dem Camp waren, sondern auch dessen Inhalt weitertrugen, bedanken.

Die drei prämierten Berichten sind (in alphabetischer Reihenfolge der Autorinnen und Autoren):

  • Dörthe Böhner (bibliothekarisch.de): Zur aktuellen #newLIS-Diskussion (http://bibliothekarisch.de/blog/2012/09/08/zur-aktuellen-newlis-diskussion/). Dieser Beitrag schafft es, obgleich die Autorin gar nicht in Chur anwesend war und sich nur über die mobilen Quellen (Stream, Mikroblogs, Pad) informierte, über spezifische Diskussionen auf dem Camp zu berichten. Dies hat uns sehr erstaunt, aber auch erfreut.
  • Rudolf Mumenthaler: #icamp12: unconference competence (http://ruedimumenthaler.ch/2012/09/11/icamp12-unconference-competence/). Der Autor hat auch während des Camps laufend über mehrere Kanäle berichtet, hier fasst er seine Eindrücke noch einmal für die englischsprachige Welt zusammen.
  • J. Widmer (InfoWissChurBlog): Infocamp 12, Erfahrungsbericht einer Studentin (http://blog.informationswissenschaft.ch/infocamp-12-erfahrungsbericht-einer-studentin/). Leider wurde das Camp nicht von so vielen Studierenden der HTW Chur selber besucht, wie wir gehofft hatten. Besonders gefreut hat es uns, dass eine der Studierenden, die dennoch anwesend war, auf dem Camp sowohl Dinge gelernt als auch Spass gehabt hat und ihre Mitstudierenden dazu aufruft, sich solche Möglichkeiten beim nächsten Mal nicht entgehen zu lassen.

Infocamp 12, Erfahrungsbericht einer Studentin

(Mal vorne Weg, es geht hier nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung des Infocamps sondern eher um einen Erlebnisbericht. Inhaltliche Referenzen etc. findet man auf der InfoCamp-Seite: www.Infocamp.ch .)

Am 7. und 8. September fand an der HTW Chur das Infocamp statt. Mir war klar, dass es eine Art Fachtagung sein wird, aber da ich noch nie auf einem Barcamp oder einer Unkonferenz war, konnte ich mir nichts konkretes darunter vorstellen. Dennoch hielt ich es für eine einmalige Gelegenheit aktuelle und zentrale Thematiken der IW zu diskutieren.
Ich hoffte es würden einige andere Studenten da sein, allerdings wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. In jeder anderer Hinsicht allerdings wurden meine Erwartungen übertroffen.

Neben der absolut hervorragenden Verpflegung mit Kaffee, Wasser, Sandwich, Gipfeli etc. und nicht zu vergessen Churer Bier, war die Konferenz auch eine persönliche und geistige Bereicherung.

Eine Unkonferenz oder auch Barcamp ist eine Tagung, in der die Diskussionsthemen noch nicht vorgegeben sind. Jeder kann seine Interessensgebiete einbringen und es wird vor Ort entschieden, welche Themen in den Sessionen besprochen werden.
Bei uns wurden die Themen und der genaue Ablauf der Konferenz per Mehrheitsentscheid bestimmt, was nicht so einfach war, aber den deutschen Konferenzteilnehmern, unser demokratisches System etwas näher brachte ;).

Schlussendlich haben wir uns auf sechs Themen für den ersten Tag geeinigt, wobei in zwei Sessionen jeweils drei Themen parallel besprochen wurden. Die Themen waren:
1. Session:
Open Access Zeitschrift – (eher ein Thema für Eingeweihte)
Informationskompetenz
Social Media

2. Session
Berufsbild
Forschungsunterstützung / Open Access
Digitale Medien / Wiki

(Näheres zu den Inhalten der einzelnen Diskussionsthemen sind auf der Infocamp-Homepage zu finden. www.infocamp.ch)

Bevor wir allerdings ans Diskutieren gingen, durften wir noch zwei Key Notes , also zwei einstimmende Kurzvorträge von Fachleuten mitverfolgen. Der eine über Ebay und Open Access der andere über die Benutzerfreundlichkeit von Bibliothekskatalogen.

Dann ging es los.
Die Diskussionen waren anregend und die Teilnehmer sehr heterogen. Dozenten, Wissenschaftler, Bibliothekare, Alumni und auch einige Fachnahe, aus Deutschland und der Schweiz und zwei Studenten der HTW waren vertreten.

Für mich war nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung in den Diskussionsrunden interessant, sondern auch die Gespräche die sich während den Kaffeepausen ergaben. Zudem wurde mit diversen Medien gearbeitet, Livestream, Etherpad, Twitter und natürlich der Homepage des Infocamps. (Twittereinträge sind nachzulesen unter dem Tag: #icamp12). So habe ich auch in Bezug „Anwenderkompetenz von Medien“ dazugelernt.
Am Abend ging man gemeinsam in die Stadt um etwas zu trinken, was sehr amüsant war und zu interessanten Gesprächen führte.

Am zweiten Tag wurden dann die Themen für die 3. Session bestimmt. Dies war eine etwas längere Sitzung in der man zwei Stunden Zeit hatte und evtl. nochmal ein Thema aufgreifen konnte, welches man am ersten Tag schon andiskutiert hatte.

Es bildeten sich drei Gruppen:
Nochmal Open Access Zeitung
Publikationsunterstützung / -beratung
Und ein Wikipedia-Workshop

Ich nahm am Wikipedia-Workshop teil, welcher sehr Informativ war. Daniel Mietchen nahm alle unsere Anregungen auf, zeigte uns die Funktionsweise von Wikipedia und beantwortete alle Fragen zielgerichtet und kompetent.

Schlussendlich trug man im Plenum nochmal die Erkenntnisse des zweiten Tages zusammen und nahm dann schnell oder auch eher langsam Abschied von den anderen Konferenzteilnehmern.

Mein Fazit:
Viel Interessantes zu IW gehört, viele nette interessante Menschen kennengelernt, endlich mal Twitter gebraucht, erste Erfahrungen mit einer Fachkonferenz gemacht, eine Ahnung was ein Barcamp ist, neu ein Benutzerkonto bei Wikipedia, flüchtige Bekanntschaften vertieft, mit Herr Semar ein Bier getrunken ;), Etherpad kennen gelernt, interessante persönliche Gespräche geführt, viele gute Inputs zum Studium bekommen…. Die zwei Tage haben sich also absolut gelohnt.

Ich möchte noch meinen Dank aussprechen:
An Nathanael und Fabian für die Gesellschaft.
An alle Barcampteilnehmer für die interessanten Diskussionen und persönlichen Gespräche.
Herr Mietchen für den Wikipedia-Workshop.
Und natürlich an die Organisatoren der Unkonferenz, die alles erst ermöglichten…

Allen Kommilitonen die nicht dabei waren möchte ich noch sagen: Ihr habt etwas verpasst!
Aber wahrscheinlich gibt es nächstes Jahr das Infocamp13. Ich freue mich jedenfalls schon.

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