HTW Chur - SII

InfoWiss Chur

Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

Schlagwort: Studienarbeit

Eat, study, collaborate – Warum ist Szeged die ideale Destination dafür?

Autor_innen: Mirjana Jaksic, Julia Blättler, Tobias Russi, Studierende Masterstudienrichtung Information and Data Management

In der Masterstudienrichtung Information and Data Management der HTW Chur finden jeweils sogenannte Praxisprojekte statt. Darin zeigen die Studierenden ihre Fähigkeit, im Team, innerhalb einer bestimmten Zeit, wissenschaftlich und ergebnisorientiert eine Lösung für ein anspruchsvolles Praxisproblem zu entwickeln. Nachfolgend berichtet ein Projektteam vom Projekt und der anschliessenden Studienreise.

Internationale Kooperation, Innovation, moderne Arbeitsformen oder kulinarischer Genuss – das sind Begriffe, die man nicht unbedingt mit Ungarn in Verbindung bringt. Falls doch, steht eher Budapest ganz weit oben. Die drittgrösste Stadt Ungarns, Szeged, fällt kaum jemanden ein. Zugegeben, auch uns nicht.

Im Herbstsemester 2017 haben wir im Rahmen eines Praxisprojekts die Vorarbeit für ein grösseres Projekt geleistet. Es soll eine neue Software für das Schweizer ÜGK-Projektkonsortium (ÜGK = Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen) entwickelt werden. Unsere Aufgabe war es, die User-Bedürfnisse zu erheben und daraus die Anforderungen an die Software abzuleiten und Designvorschläge zu erarbeiten. Die technische Umsetzung des Projektes erfolgt durch ein kleines IT-Unternehmen aus Szeged. Wir wurden von der HTW Chur eingeladen, unsere Ergebnisse den Entwicklern vorzustellen und Inputs zur weiteren Umsetzung beizutragen.

Ungarische Gastfreundschaft & Genuss

An der ungarischen Gastfreundschaft sind wir dabei nicht vorbeigekommen. Am ersten Abend hat uns die Leiterin des IT-Unternehmens zu einem traditionellen Abendessen eingeladen – einer sehr leckeren Fischsuppe. Ein Willkommensschnaps davor ist natürlich ein Muss. Man will ja nicht unhöflich sein. :-)

Willkommensschnaps in Delirium Pub

Fischsuppe – Spezialität aus Szeged

 

 

 

 

 

 

 

Fischspezialitäten mögen nicht jedermanns Sache sein. Szegeds Küche bietet jedoch eine breite und vielseitige Auswahl an Fleisch- und vegetarischen Gerichten, sodass jeder auf seinen Geschmack kommt. In Szeged schlecht zu essen ist schlicht unmöglich. Zu einem guten Essen gehört natürlich auch guter Wein. Auch da wird man schnell fündig. Besondere Freude dürften die Bierliebhaber erleben: In jedem Lokal, sei es ein studentischer Treff, ein Nobelrestaurant oder eine Abrisskneipe (die in Ungarn übrigens sehr beliebt sind) wird eine grosse Auswahl an Bieren, meist aus lokalen kleineren Brauereien, angeboten.

Szeged ist vor allem eine Universitätsstadt. Die Universität ist gross, fast die ganze Stadt ein Campus.

Hauptgebäude der Universität Szeged

Universitätsplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wege von einem Standort zum nächsten sind kurz und führen meist durch die Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Beim Spaziergang über den Dóm tér (Domplatz) fühlt man sich leicht in eine andere Zeit versetzt. Für sportbegeisterte eignet sich der örtliche Damm wunderbar für eine Joggingrunde bei Sonnenaufgang.

Fussgängerzone Altstadt

Dóm tér im Stadtzentrum

Stadtpark Szeged

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der wichtigste Teil unserer Reise war das Meeting mit den Softwareentwicklern, bei welchem wir in den Arbeitsalltag reinschnuppern und ihre Arbeitsweise kennenlernen durften. Wir haben ein Team von freundlichen und motivierten Menschen angetroffen, für die Effizienz und Lösungsorientierung an erster Stelle stehen. Die Kommunikation war unkompliziert, klar und direkt. Selbst als Studierende wurden wir als Partner auf Augenhöhe angesprochen, der Fokus lag auf der gemeinsamen Aufgabe. Der Arbeitstag war sehr produktiv, wenn auch sehr kurz. In der Mittagspause konnten wir unsere Gastgeberin besser kennenlernen und mehr über die Arbeits- und Lebensweise in Ungarn erfahren.

Lessons learned

An der ÜGK sind verschiedene Institutionen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen beteiligt, was einen höheren (methodischen und zeitlichen) Koordinationsaufwand in unserem Projekt darstellte. Gleichzeitig war es sehr spannend und lehrreich, die verschiedenen Verantwortungsbereiche kennenzulernen und die gegenseitigen Wechselwirkungen zu identifizieren.

Abschliessen möchten wir unseren Bericht mit einem Tipp für eine bessere Work-Life-Balance: Man muss essen! ;-)

Ist Organisationsentwicklung Bullshit? (Tristan Triponez)

Im Rahmen des Master-Studiengangs Information Science an der HTW Chur müssen Studierende im zweiten Semester unter anderem im Modul „Organisationsentwicklung“ als Teil des Leistungsnachweises ein Essay verfassen. Die Aufgabe bestand darin, die vorgegebene These kritisch (im Sinne der Dialektik) zu diskutieren und dazu einen dreiseitigen Essay (max. 10‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen) anzufertigen. Wir stellen ausgewählte Essays aus dem vergangenen Frühlingssemester 2011 in den nächsten Tagen hier im Blog vor.

Ist Organisationsentwicklung Bullshit?

These: Der Erfolg einer Organisationsentwicklung wird von der Bereitschaft und Fähigkeit weniger Personen in der Organisation bestimmt und nicht von der Güte des Projekt- und Pro-zessdesigns der Organisationsentwicklung.

Hängt der Erfolg einer Organisationsentwicklung von der Bereitschaft und Fähigkeit weniger Personen in der Organisation ab oder von der Güte des Projekt- und Prozessdesigns der Organisationsentwicklung? Diese von der eingangs aufgeführten These abgeleitete Frage werde ich im nachfolgenden Text behandeln, wobei ich in der Argumentation insbesondere an grössere Unternehmungen denke, für die die Globalisierung eine der zentralen Herausforderungen ist.

Weiterlesen

Zum Scheitern von Organisationsentwicklung (Stefanie Schaller)

Im Rahmen des Master-Studiengangs Information Science an der HTW Chur müssen Studierende im zweiten Semester unter anderem im Modul „Organisationsentwicklung“ als Teil des Leistungsnachweises ein Essay verfassen. Die Aufgabe bestand darin, die vorgegebene These kritisch (im Sinne der Dialektik) zu diskutieren und dazu einen dreiseitigen Essay (max. 10‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen) anzufertigen. Wir stellen ausgewählte Essays aus dem vergangenen Frühlingssemester 2011 in den nächsten Tagen hier im Blog vor.

Zum Scheitern von Organisationsentwicklung

Nein, das will ich nicht! Diese Aussage hören wir öfters von Kindern, sei es, wenn es Bettgehzeit ist oder wenn es doch an der Zeit wäre, die Bilderbücher wegzuräumen, die seit Monaten nicht mehr interessant waren. Dieses Wegräumen bedeutet für das Kind einen grossen Wandel, eine grosse Veränderung. Wir wissen, dass die meisten Kinder ihre Methoden haben, solche Veränderungen effektiv zu verhindern oder zumindest herauszuzögern. Gleich zu Beginn werden die Standpunkte klar geäussert: Das Kind will keine Veränderung, wir aber möchten einen Schritt weitergehen in der Entwicklung. Ganz offensichtlich kann der ganze Prozess am Widerstand eines Beteiligten scheitern, im diesem Fall an einem willensstarken Kind mit lauter Stimme.
Weiterlesen

Entscheidende Faktoren des Erfolges (Philipp Stalder)

Im Rahmen des Master-Studiengangs Information Science an der HTW Chur müssen Studierende im zweiten Semester unter anderem im Modul „Organisationsentwicklung“ als Teil des Leistungsnachweises ein Essay verfassen. Die Aufgabe bestand darin, die vorgegebene These kritisch (im Sinne der Dialektik) zu diskutieren und dazu einen dreiseitigen Essay (max. 10‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen) anzufertigen. Wir stellen ausgewählte Essays aus dem vergangenen Frühlingssemester 2011 in den nächsten Tagen hier im Blog vor.

Entscheidende Faktoren des Erfolges

These: Der Erfolg einer Organisationsentwicklung wird von der Bereitschaft und Fähigkeit weniger Personen in der Organisation bestimmt und nicht von der Güte des Projekt- und Prozessdesigns der Organisationsentwicklung.

 

Die zentralen Inhalte der Organisationsentwicklung sind die Fähigkeit der Organisation, sich weiter zu entwickeln und die Bereitschaft ihrer Mitglieder, diese Entwicklung zu fördern und umzusetzen. Dabei ist es offensichtlich, dass jegliche Entwicklung einer Organisation in starkem Masse von der Bereitschaft der Beteiligten abhängig ist, etwa im Sinne der gängigen Redensarten “Wo kein Wille, da ist kein Weg” oder “Es gibt nichts Gutes ausser man tut es”. Diesbezüglich befasst sich die hier formulierte These wohl kaum mit dieser allgemeingültigen Ebene, sondern orientiert sich vielmehr spezifisch an den Aspekten “wenige Personen” und “Güte des Designs”. Dabei wird beim ersten, unterstützenden Aspekt hervorgehoben, dass wenige entscheiden, welcher Erfolg den Massnahmen einer Organisationsentwicklung beschert ist. Die einseitige Orientierung an Methodik und Techniken der Organisationsentwicklung könne kaum längerfristige Erfolge vermitteln, ausser die angewandten Methoden werden durch die wichtigen Führungskräfte entsprechend unterstützt. Einige wenige Persönlichkeiten seien mit ihren Entscheidungen weitaus ausschlaggebender als die Qualität von wohldurchdachten Prozessen und Projekten. Oder noch etwas weiter gedacht: selbst ein qualitativ hoch stehendes Projekt- und Prozessdesign kann den Erfolg einer Organisationsentwicklung nicht erzwingen, dieser liegt in den Händen einiger weniger Führungspersönlichkeiten.

Weiterlesen

Die Rolle des Wissens in der Organisationsentwicklung (Regula Merz)

Im Rahmen des Master-Studiengangs Information Science an der HTW Chur müssen Studierende im zweiten Semester unter anderem im Modul „Organisationsentwicklung“ als Teil des Leistungsnachweises ein Essay verfassen. Die Aufgabe bestand darin, die vorgegebene These kritisch (im Sinne der Dialektik) zu diskutieren und dazu einen dreiseitigen Essay (max. 10‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen) anzufertigen. Wir stellen ausgewählte Essays aus dem vergangenen Frühlingssemester 2011 in den nächsten Tagen hier im Blog vor.

 

 

Die Rolle des Wissens in der Organisationsentwicklung (Regula Merz)

These: Das größte Problem der Organisationsentwicklung liegt in einer ihrer wichtigsten Grundannahmen, nämlich dass das Wissen in der Organisation selbst vorhanden sei.

Die These nimmt Bezug auf die Annahme, dass wesentliches Wissen in jeder Organisation vorhanden sei und nur jeweils nutzbar gemacht werden müsse (Bau 2011, Einführung, S. 11). Hier stelIt sich die Frage, ob es besonders schwierig sei oder manchmal sogar unmöglich, Wissen in einer Organisation zu aktivieren und zu generieren? Kann es sein, dass relevantes Wissen häufig fehlt oder liegt etwa der „Teufel im Detail“? Welches sind die Ursachen für das in der These geäusserte grosse Problem? Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.

Weiterlesen

Die moderne Gesellschaft als Organisationsgesellschaft (Patricia Gavilano)

Im Rahmen des Master-Studiengangs Information Science an der HTW Chur müssen Studierende im zweiten Semester unter anderem im Modul „Organisationsentwicklung“ als Teil des Leistungsnachweises ein Essay verfassen. Die Aufgabe bestand darin, die vorgegebene These kritisch (im Sinne der Dialektik) zu diskutieren und dazu einen dreiseitigen Essay (max. 10‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen) anzufertigen. Wir stellen ausgewählte Essays aus dem vergangenen Frühlingssemester 2011 in den nächsten Tagen hier im Blog vor.

 

 

Die moderne Gesellschaft als Organisationsgesellschaft

These: Der Erfolg einer Organisationsentwicklung wird von der Bereitschaft und Fähigkeit weniger Personen in der Organisation bestimmt und nicht von der Güte des Projekt- und Prozessdesigns der Organisationsentwicklung.

Weiterlesen

© 2019 InfoWiss Chur

Theme von Anders NorénHoch ↑