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Blog des Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft

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Bedingt durch die Entstehungsgeschichte  der IW in der Schweiz, identifiziere ich zwei unterschiedliche „Absatzmärkte“ für Churer BCs-IW-Absolventen.

Erstens die klassische I&D Sparte, d.h. Informationseinrichtungen wie Bibliotheken und Archive wo  wo viele Absolventen tätig sind.

Zweitens die „nicht-öffentliche“ Institutionen, kurz Unternehmen die Produkte und/oder Dienstleistungen vermarkten. (Ich vermute dass es vor allem Abgänger des IW-Vollzeitstudium die später in diesen Unternhemen tätig werden, ist es so?). Diese zweite Sparte sehe ich als DAS natürliche Tätigungsfeld der IW. Diese Firmen haben (schon vor längere Zeit) den strategischen Wert der Information erkannt. Informations- und Wissensmanagement werden unternehmensintern gesteuert und eingesetzt mit dem Ziel  den Umsatz zu steigern, die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten zu begünstigen und um sich lanfristig auf dem Markt zu behaupten. Also ein hohes Potential für IW-Absolventen, wie viele von Ihnen sind da tätig?

Anbei die Punkte die mir wichtig scheinen:

  1. Könnte es sein, dass die definition der IW nicht genug Aussagekraft beinhaltet, um an einer firmeninterne Realität anzuknüpfen?
  2. Könnten die (IW) Mehrwerte effizienter und effektiver kommuniziert werden? Könnte es sein dass der Mix IW und I&D die Botschaft unklar erscheinen lässt?
  3. Könnte es sein dass diese Unternehmen IW-Absolventen brauchen, sie es aber nicht wissen?
  4. ?
  5. ?
  6. ?

Teil-Lösung: Kooperation und Vernetzung

Teil-Lösung: Öffentlichkeitsarbeit, aber wer? was? wie? wo?

Weitere Vorschläge, weitere Lösungen?

 

 

10 Kommentare

  1. Wolfgang Semar

    2. April 2012 at 22:49

    „Teil-Lösung: Öffentlichkeitsarbeit, aber wer? was? wie? wo?
    Weitere Vorschläge, weitere Lösungen?“

    Schade, das so wenige IW-Absolventinnen und Absolventen letzten Samstag (31.03.) auf dem Alumni-Treffen waren. Waren doch Vertreter der Verlage, des Buchandels und der Bibliotheken anwesend – und, interessanter Weise waren diese „Arbeitgeber“ beindruckt von den Fähighkeiten der MSc IS Absolventinnen und Absolventen. Ums mit Herrn Fisler (Category Manager eReading bei Orell Füessli) zu sagen: „Wir müssen unbedingt zusammenarbeiten!“

    • meyer_daniel

      3. April 2012 at 10:08

      Wie könnte den erwähnten Punk: “ Wir müssen unbedingt zusammenarbeiten“ kooperativ und operativ umgesetzt werden?

      • Wolfgang Semar

        3. April 2012 at 10:57

        Mit Fachpraktika, Praxisprohekten, Bachelor- und Masterarbeiten in Zsammenarbeit mit IW und Orell Füessli und natürlich erst recht mit dem Einstellen von MSc IS-Absolventinnen und Absolventen.

      • Nathanael Hofer

        3. April 2012 at 20:19

        [Auf Wunsch des Autoren gelöscht]

      • Nathanael Hofer

        3. April 2012 at 20:27

        (@Admin: Obiges Posting bitte löschen.)

        Eine weitere Idee wäre ein passwortgeschütztes Absolventen-Webportal mit Profilen aller aktuell Letztsemestrigen inkl. CVs, Studienschwerpunkte, präferierte Branchen und Wunschbetätigungsfelder.

        Interessierte Recruiter einschlägiger Unternehmen und Institutionen könnten direkt auf dem Portal über ein Mail-Formular mit den gewünschten Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt treten und sie zu Interviews einladen, die wiederum alle an einem von der HTW organisierten “Career Day” auf dem hauseigenen Campus stattfinden könnten.

        Das ganze schätze ich für die erwähnten “Partner” aus Wirtschaft und Verwaltung übrigens umso attraktiver ein, je mehr verschiedene Studiengänge der HTW sich daran beteiligen würden.

        • Das wäre eine wirklich sinnvolle Idee. Da eben viele HR Verantwortliche gar nicht wissen was ein IW Abgänger kann. Der sieht auf der Stellenausschreibung:
          Anforderungen Informatiker, Wirtschaftinformatiker oder ähnliche Ausbildung… und sieht auf meinem CV IW… dann geht diese Berwerbung evt. auf den Entsorgungsstapel, da dies schon bsp. ein Killerkriterium war. Wâs schade wäre, denn evt. kann der IWler auch als Webdeveloper im PHP, HTML, CSS Umfeld fungieren und auch CMS Systeme verwalten, ausbauen und betreuen. bsp.

          Da muss die HTW einfach Gas geben. Zum zweiten :)

    • Nathanael Hofer

      3. April 2012 at 20:04

      Wenige? Nadja hat von immerhin ca. 70(!) Leuten geschrieben. Das würde ich als Erfolg verbuchen. https://twitter.com/#!/nadieschdaB/status/186128091477848065

  2. meyer_daniel

    3. April 2012 at 12:43

    Das möchten alle…
    Mich interessiert aber vor allem welche Schritte unternommen werden zwischen den Moment wo gesagt wird „Wir müssen unbedingt zusammenarbeiten“ und den Moment wo Fachpraktika und Praxisprojekte auch in der Praxis durchgeführt werden.

  3. meyer_daniel

    3. April 2012 at 14:39

    Es gibt zwei unterschiedliche Ansichten in dieser Diskussion. Es kommt ganz darauf an ob Fachpraktika, Praxisprojekte als Zweck betrachtet werden oder als Ziel. Es ist klar dass Fachpraktika und Praxisprojekte die IW-Ausbildungen aufwerten, aber umgekehrt: je bekannter die IW-Ausbildungen, je höher die Chancen für die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

  4. Eine Beobachtung in meinem Teilzeitstudiengang: Wer vorgängig die Berufslehre gemacht hatte, konnte durch das Bachelor-Studium aufsteigen. Gleiches gilt für Leute, die das Studium als Ergänzung oder Erweiterung ihres angestammten Berufs gewählt hatten. Wer aber Quereinsteiger nach Chur kam, bekundete nachher grosse Mühe, eine adäquate Stelle zu finden oder arbeitet heute nicht oder nur am Rande in der IW-Branche. Im persönlichen Gespräche heisst es dann: Ja, genau jemanden wie sie bräuchten wir, aber die Vorgaben sind leider anders. Andernorts ist man ohne vorgängige Berufslehre schlicht unterqualifiziert, weil man nicht schon drei Jahre an der Ausleihe gesessen hatte.

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